Probereiten für RB, worauf achten?

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9 Antworten

Ich würde von dem Pferd beim Probereiten nicht mehr als eine E Dressur versuchen. Das reicht erst mal. Es sei denn, man hat selbst hohes Reitniveau und das Pferd ist ebenfalls weit ausgebildet. Aber auf jeden Fall würde ich stets mindestens eine Stufe unter den Fähigkeiten des Pferdes reiten. Dann geht man einigermaßen auf Nummer sicher. Es bringt nämlich nichts, wenn man das Pferd austestet  und das vermurkst. Besser eine einfache Aufgabe gut geritten als eine Schwerere vermasselt.

Vorher würde ich aber die BEsitzerin nach dem Ausbildungsstand des Pferdes fragen. Aber beim Reiten auf jedenfall darunter bleiben.

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Wenn du mit aller Macht versuchen willst, aus der Auswahl hervorzustechen, läufst du Gefahr, dass du dich beim Probereiten verstellst und die Besitzerin sehr schnell dahinter kommen wird, dass sich heute nicht dein wahres Ich gesehen hat. 

Zudem wird auch das Pferd die Anspannung merken. 

Sei du selber, verlass dich auf das was du kannst, versuche nicht, etwas zu tun, was sonst auch nicht so gut klappt, nur weil du glaubst, dass die anderen beiden Bewerber das vielleicht getan haben.

Ist das heute dein allererstes Mal, dass du für eine RB Probereiten gehst ? Dann sag das der Besi doch. Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit sind mehr wert als "großes Getue". 

Viel Glück

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Sei Du selbst und reite so, wie Du jedes Pferd reiten würdest. Vernünftiges Lösen und ein paar Lektionen, die ihr beide könnt. Frag viel rund um das Pferd und was es sonst noch wichtiges gibt.

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Hey Caramel1234👋🏻☺️

In der Regel sagt die Besi die nicht was du tun sollst, da sie ja sehen möchte wie du das alleine Regeln kannst;)

Also am besten ist du reitest erstmal schön am langen Zügel das Pferd ne viertel Stunde warm also viel mit gebogenen großen Linien arbeiten, manchmal sagen dir die dann auch wenn du traben kannst:)

Dann halt erst einbüßten am langen Zügel traben,dann Zügel aufnehmen und nach knapp 10 Minuten Trab mal die erste Runde Galoppieren, möglichst aufm Zirkel, Probier ruhig so viel aus wie du kannst mit dem reiten, also auch die A Lektionen mit Tritte verlängern usw. weil dann kann die Besi mal sehen das du gut reiten kannst und nicht nur so n Schüssel bist der n paar Bahnen galoppiert und das wars..

Also einfach ganz nach "Lehrbuch" reiten:)

Sorry wenn das jetzt so rüber kommt als würd ich dich behandeln wie n Anfänger, wollte ich nicht falls es so ist😁 

Naja Viel Glück auf jeden Fall Happychild☺️💜

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Hi
Es kommt darauf an wie die Besi das will. Baue das Training sinnvoll auf. Beginne mit Leichttraben und Dehnen in Verbindung mit Überhängen und gebogenen Linien. Das kommt am Anfang immer gut. Dann kannst du in die Arbeitsphase gehen (je nachdem ob das Pferd davor schon geritten wurde dauert, gestaltest du die Lösungsphase unterschiedlich lang). Taste dich langsam an das Pferd heran und du darfst nicht zu viel wollen. Reite nicht direkt Lektionen, das könnte schief gehen, ausser die Besi würde es gerne sehen. Ansonsten reite wie immer, dann wird das schon.

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Also erstmal: Durchatmen. Wenn du völlig am Rad drehst merkt das Pferd das auch. 

Und jetzt zu deinen Fragen:

Im Zweifelsfall erstmal langsam anfangen, vielleicht ein paar Runden führen, halten, wenden, um ein Gefühl für das Pferd zu kriegen. Wenn du schon am Boden merkst, wo vielleicht die Schwachstellen sind kannst du im Sattel besser damit umgehen. Generell solltest du vorher nach Macken fragen. Manche Pferde haben einfach (zum Teil auch gesundheitliche) Probleme, die sie beim Reiten in bestimmte Verhaltensweisen fallen lassen. Wenn du sowas weißt, kannst du dir und dem Pferd schon einige Unannehmlichkeiten ersparen. 

Beim Reiten selbst: nicht zu "aggressiv" aber selbstbewusst. Verständlicherweise sieht es kein Pferdebesitzer gern wenn du seinem Schützling im Maul herumziehst. Also lieber keine M Dressur ansteuern und dabei ein zufriedenes Pferd als auf Zwang den Kopf runter ziehen oder sonst was. Trotzdem sollst du dich natürlich durchsetzen. Also wenn das Pferd z.B. die Ecken schneidet, ruhig die Bahnfigur noch mal reiten und dabei auf die saubere Ausführung achten. 

Wie immer solltest du dem Pferd genug Zeit lassen um warm zu werden, also im Schritt anfangen, große Wendungen reiten. Wenn du merkst, dass das Pferd langsam "bei dir ankommt", du also seine Aufmerksamkeit hast, kannst du das Tempo steigern. Handwechsel, Tempowechsel innerhalb der Gangarten und ganze Paraden, eben so lange bis du das Gefühl hast, dass du das Pferd gut kontrollieren kannst. Von Seitengängen oder ähnlichem würde ich ablassen, das geht ziemlich sicher schief. 

Beeindruckend finde ich als Besitzerin, wenn sich jemand wirklich auf das Pferd einlässt. Zum Runden drehen brauche ich keine RB, da tuts eine Führmaschine. Also interessiere dich für das Pferd, stelle Fragen, biete an, dass du mit dem Pferd Unterricht nehmen könntest etc. 

Viel Erfolg ;) 

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Du solltest in Ruhe anfangen dein Pferd zu lösen und dich einzufühlen. Dann merkst du ja selbst, ob du Lektionen reiten kannst und was geht. Auf A-Niveau bist du ja nicht ganz unerfahren und merkst, ob es klappt oder nicht. Wichtig ist, dass du dich auf dem Pferd wohlfühlst - und vielleicht hilft dir die Besitzerin ja dann auch sofort ein wenig und sagt dir, wie das Pferd zu reiten ist.

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Sei einfach du selbst. Wichtig ist nur das du dich mit dem Pferd und der Besitzerin verstehst. Man kann ja jetzt nicht sagen, du musst das und das machen, weil das bei jedem Probereiten anderst abläuft. Mach dir nicht so viele Gedanken :)

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Und wie ist es gelaufen?:)

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Kommentar von Caramel1234
27.01.2016, 19:00

Super! Die Besi war voll nett und ich habe es mir ehrlich gesagt schlimmer vorgestellt :D Die Hafi Stute ist total lieb, hat am Anfang zwar viel getestet ist aber ein Schatz und ihre 23 Jahre merkt man ihr garnicht an. Auch das ich sie nicht in den Gallop bekommen habe fand die Besi überhaupt nicht schlimm. Danke für alle Tipps :)

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Kommentar von Nastiardti
27.01.2016, 19:01

Das ist schön:) ist sie jz deine rb?:)

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