Frage von Stealz, 76

Probearbeiten Dauer - was kann man machen?

Hallo es geht um eine Ausbildungsstelle auf die ich mich beworben hab. War jetzt mo - sam täglich zum probearbeiten, minimum immer 10 std. Heute auch wieder. Es wurde nix festes ausgemacht, ich werde immer gefragt ob ich am nächsten Tag auch wieder kommen möchte, da kann ich leider schlecht nein sagen da ich den job unbedingt brauche. Es soll wohl auch heute oder morgen der vertrag unterschrieben werden und zwischendurch wurde mir auch mitgeteilt das es gut wäre wenn ich bis zum Start im August öfter kommen könnte da ich dann nahtlos in die Ausbildungszeit übergleiten würde. Ist sowas normal oder üblich? Ich würde gern vor dem Start noch ein paar Tage entspannen bevor es richtig losgeht - wie sollte man da vorgehen? lg

Antwort
von lp640, 50

Wird diese vorab geleistete Arbeitszeit bezahlt?

Erstmal, klar hast du Angst, dass bei einem "Nein" deinerseits kein Vertrag mehr zustande kommt. Das ist verständlich.

Aber, wenn du unter diesem Druck Arbeitsstunden, die möglicherweise noch unbezahlt sind ableistest, weiß dein Arbeitgeber ziemlich gut, wie man Arbeitnehmer ausbeutet.

Antwort
von Halbammi, 30

Eine Woche Probearbeiten ist vollkommen ausreichend um zu bewerten ob du als Auszubildender in Frage kommst. Scheinbar habt ihr ja wirklich genug zu tun, wobei ich deine Branche ja nicht kenne.

Es ist nichts dagegen einzuwenden wenn du auch vor Ausbildungsbegin bereits dort arbeitest. In meinem Betrieb würden du als Stundenaushilfe angestellt und würdest üblichen lohn bekommen.

Ich würde an deiner Stelle sagen "Da und da habe ich urlaub geplant, in der übrigen zeit kann ich gerne als Stundenaushilfe bei Ihnen arbeiten wenn Sie es wünschen und wir uns über den Stundenlohn einigen können."

Ein seriöser Arbeitgeber wird nicht erwarten das du vorher umsonst arbeitest, bei einem unseriösen willst du garnicht arbeiten.

Alles Gute und Viel Erfolg.

Antwort
von Bitterkraut, 16

Wende dich mit der Angelegenheit an die IHK oder die entsprechende Handwerkskammer. Da klingt nach Ausbeutung.

Ich würde in so einer Firma keinen Ausbildungsvertrag machen.

Im Übrigen kannst du einfach sagen, daß du dann und dann in Urlaub fährst.

Antwort
von TezZY1202, 42

Verscherze es dir lieber nicht mit dem Ausbildungsplatz

Du musst zwar nicht Arbeiten bis deine Ausbildung anfängt aber es kommt halt schlecht rüber wenn du schon kurz davor sagst das du nicht kannst, weil wegen gründen xy

Zieh es lieber durch ist einfach besser so.

Regel nummer eins Sag deinem Chef niemals Nein die einzigen antworten können sein Ja wird gemacht oder vielleicht je nach Aufgabe wie genau geht das zeigen sie es mir bitte.

Die Zeit als Auszubildender ist nun mal nicht leicht und man hat in der Regel kaum Freizeit und wird für alles benutzt was geht Günstige Arbeitskräfte nun mal.

Kommentar von lp640 ,

"Regel nummer eins Sag deinem Chef niemals Nein"

Schwachsinn!!! So macht man Sklaven!

Kommentar von Halbammi ,

So extrem reden nur Arbeitslose und Gewerkschafter.

Kommentar von lp640 ,

....oder Leute, die nicht immer kleinlaut beigeben, weil sie wissen, dass sie mehr erreichen können, wenn sie ihre Ziele klar definieren.

Kommentar von TezZY1202 ,

In der Ausbildungszeit finde ich ist es am wichtigsten einen Guten eindruck zu hinterlassen und dies tut man indem man seine Aufgaben ohne wenn und aber erledigt.
 denn was ist dir wichtiger ein wenig mehr freizeit und dafür bald wieder arbeitslos oder Weniger Freizeit dafür eine Arbeitsstelle, Geld wo du nachher noch ein Zeugnis bekommst was in der Arbeitswelt eine menge zubedeuten hat.

Und mit sag Ihm niemals Nein mein ich natürlich ausser es geht um Aufgaben die das Arbeitsschutz gesetz oder wie das heißt verletzen. Aber vernünftige firmen sollten sowas wohl hinbekommen.

Zudem übertreib mal nicht gleich mit "So macht man Sklaven" du selbst hast immer noch jede Freiheit und kannst gehen wann du willst. ich sag nur was bei einer Ausbildung wohl das beste für einen ist um dabei zu bleiben und ein ordentliches Firmen Klima zu haben.^^

Kommentar von Bitterkraut ,

Die Zeit als Auszubildender ist nun mal nicht leicht und man hat in der Regel kaum Freizeit und wird für alles benutzt was geht Günstige Arbeitskräfte nun mal.

Und genau das ist Ausbeutung und illegal. Dein ganzer Text besagt nix weiter als: Laß dich ausbeuten.

Antwort
von Hayvanimal, 41

Das ist eigentlich überhaupt nicht üblich. Du hast sicher gemerkt, die Probearbeitdauer sollte im Voraus besprochen werden. Die benutzen dich als kostenlosen Arbeiter, ziemlich fies. Probearbeiten dient ja zum "reinschnuppern" und dazu, dem Arbeitgeber einen ersten Eindruck zu vermitteln. Das müsste jetzt langsam passiert sein. Jetzt noch einen Monat gratis arbeiten, ohne eine feste Garantie auf einen Arbeitsvertrag ist die ausbeute. Falls du das aber wirklich in Kauf nehmen möchtest, kannst du dir deine Arbeitstage bestätigen lassen und Gehalt einfordern. Denn kein Arbeiter, ob auf Probe, Praktikant oder sonst was, arbeitet gratis. Das würde dem Betrieb aber gar nicht passen und wäre ein unglaubliches Heckmeck.

Antwort
von fragenbuch, 41

Probearbeiten ist normal bei maximal 2 Wochen. Das, was bei Dir ist, nennt man ausbeutung, da Du unbezahlt arbeitest und das meist mehr als 120 Stunden an 6 Tagen in der Woche. Schau mal im BBiG nach deinen Arbeitsziten. Ich würde da nicht mehr hingehen und der Vertrag kann auch schn mal eine Woche oder länger auf sich waretn lassen bei der Arbeitsweise.

Kommentar von BellAnna89 ,

Richtig, die Ausbeutung geht auch mit Vertrag genauso weiter.

Kommentar von Halbammi ,

ich glaube kaum das der Fragesteller 20 Stunden am Tag und ohne Pause gearbeitet hat.

Antwort
von jimpo, 7

 Das ist mehr als Ausbeutung. Bekommst Du Geld? Zuaätzlich stünde Dir noch Überstundengeld zu.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community