Frage von Katago55,

Probearbeit ohne Vergütung????

Ein guter Kumpel von mir arbeitet derzeit als Kellner allerdings nur auf 120h Basis.

Er ist auf der Suche nach einer Vollzeitstelle und hat sich schon ein paar mal auf eine solche Stelle beworben.

Jedoch wenn er mal eine Einladung läuft es immer gleich:

Er wird eingeladen soll ein paar Tage Probearbeiten und dann sehen wir mal.....

Das ist nun schon 2 mal passiert. Er hat das ganze Wochenende (Sa+So) voll mitgearbeitet, und dann wurde ihm am Mo doch abgesagt, obwohl er sich immer gut angestellt hatte.

Geld jedoch hat er nie bekommen, obwohl die Tage immer in seiner Freizeit lagen.

Der letzte Arbeitgeber sagte: nun wir können dich ja nicht bezahlen da du ja noch nicht weißt wo alles ist und so und du eher somit eine Mehrbelastung die Tage bist und man dich somit nicht vergüten kann.....

Nun hat er mir erzählt dass er nächste Woche wieder bei einer Gaststätte probearbeiten soll und er nun Angst hat dass es wieder für umsonst machen darf....

Ist das denn rechtes ???? Falls nicht auf was kann man sich denn berufen und wieviel steht einem zu????

Danke schonmal im Vorraus....

Hilfreichste Antwort von dolga,
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das ist übliche praxis.

scheiß verhältnisse, scheiß staat, kapitalismus in urkultur!

Kommentar von Katago55,

Ich hätte es nicht besser formulieren können....

Kommentar von Hanifa2011,

Hallo, woher kommt der Name dolga? Ist das der Tolga?

Antwort von MargaRine97,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Kommentar von Katago55,

Sorry aus Versehen 2 mal gepostet, dachte sie wäre weg beim erstem mal da mein Akku vom Laptop leer war und das ding runterfuhr...

Kommentar von MargaRine97,

OK..:-)))

Antwort von konstanze85,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Bis zu 3 unengeltliche Probetage sind rechtens.

Allerdings ist es schon etwas merkwürdig, dass diese 2 Probetage in dem Fall im Gastronimiebereich bei ihm immer auf das Wochenende, also die Tage, an denen am meisten los ist, fallen. Das kann auch eine Ausbeutung sein.

Er muss halt vorher absprechen, ob die Tage vergütet werden und dann muss er sich entscheiden, ob er es nochmal macht oder nicht. Legal ist es leider.

Kommentar von DerIng,

3 Tage? Falsch. Grundsätzlich müssen Arbeiten bezahlt werden, sonst würde man auch nicht arbeiten wollen. Es reicht aus, dass eine Bezahlung erwartet werden kann, dies ist bei einem zu erwartenden Arbeitsverhältnis die Regel. Siehe BGB §612.

Antwort von 1991Denise,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo, ich arbeite selbst in der Gastronomie als Azubi. Ich habe das auch schon mitbekommen. Es darf 2 Probearbeitstage gearbeitet werden aber nur wenn es höchstens für 4 h also 8 h an beiden Tagen arbeitet.

Aber es ist schon richtig, in der Gastro nutzen sie viel aus und lassen solche Leute viel arbieten .... Arbeitet er den in einer Stadt die gut besucht ist? Dann ist das schon (leider) fast normal.... Vielleicht sollte er sich mal in einem Hotel im Service bewerben, da achten sie mehr auf die Gesetze.

lg

Antwort von Panikgirl,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Also grundsätzlich nur arbeiten, wenn es auch bezahlt wird - vorher den Stundenlohn unbedingt vereinbaren. Umsonst GAR NICHT - höchstens mal, wenn einer sagt, er solle mal für 2 - 3 Stunden kommen und sich alles anschauen und ein bisschen was machen. Keinesfalls länger arbeiten für Noppes.

Kommentar von Katago55,

Gute Idee!!!

Antwort von Maddy12,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

wie oft kommt die frage denn noch?

Kommentar von Katago55,

Sorry aus Versehen 2 mal gepostet, dachte sie wäre weg beim erstem mal da mein Akku vom Laptop leer war und das ding runterfuhr...

Antwort von Babymia,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

gibts kein geld für einen Probetag!

Antwort von PeterSchu,

http://www.personal-tipp.de/newsletterarticle.asp?his=12.6128.49.7520&id=143...


Es ist rechtlich gesehen möglich. Aber ich finde es einfach dreist, dass offenbar viele Betriebe sowas nutzen, um billige Aushilfsarbeitskräfte zu kriegen. Vor allem dann, wenn es über mehrere Tage geht.

Antwort von mha1213,

Vielleicht sollte er die entsprechenden Arbeitgeber mal auf Entgelt verklagen, denn das scheint ja mittlerweile die gängige Praxis zu sein.

Kommentar von Katago55,

Ja bin ich auch der Meinung, er ist da leider nicht so konsequent und ärgert sich lieber zu Hause...

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