Pro und Kontra für Schöpfung und Evolution?

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16 Antworten

  1. Die Evolution ist Fakt.
  2. Die Schöpfung wird häufig so dargestellt, dass sie unwiderlegbar ist.
  3. Es spricht nichts dagegen, dass ein Schöpfer die Welt erschaffen hat, und die Lebewesen durch die Evolution, die ja auch nach den Naturgesetzen funktioniert.

Nur sind nicht alle Gläubigen in der Lage, diese 3 Tatsachen anzuerkennen.
Wie groß der Anteil ist, kann ich schlecht beurteilen.

Laut sind jedenfalls die, die von nichts eine Ahnung haben, weder von der Natur noch vom Glauben.
Die müssen dann Fakten verbiegen, um glauben zu können.

Und können auch das nur, wenn sie Mitstreiter finden und suchen, die bei ihrer Verdrehung mitmachen.
Wie schwach ist das denn?

Bei der Evolution gibt es kein Kontra.
Das Pro für den Glauben muss jeder selbst beurteilen.

Alternativen sind Schöpfung und Glaube in keiner denkbaren Konstellation.

Es gibt inzwischen tausende von wissenschaftlichen Belegen für die Evolutionstheorie, aber keinen einzigen für die Schöpfung.

Damit ist eigentlich alles gesagt.

Schöpfung ist eine Handlung, die aus Vorhandenem etwas herausnimmt und es anders plaziert oder anordnet.

Evolution ist diejenige Funktion, nach der Schöpfung abläuft.

Das, was allgemeinüblich als Evolution bezeichnet wird, ist im Prinzip auch nur Schöpfung, weil aus schon Vorhandenem etwas genommen und anders zusammengefügt wird, so daß das Resultat etwas Neues ist (etwas neu Geschaffenes).

Verfolgt man die Kette der Evolution bis zum ersten Anfang zurück, dann bleibt nach der Logik nur übrig, daß mindestens eine Sache bereits vorhanden sein mußte, aus der dann etwas genommen und umgeformt werden konnte. Diese Sache muß dann zwangläufig "ewig" sein, und wenn wir es so wollen, können wir sie "Gott" nennen.

Der Streit um "Schöpfung oder Evolution" ist deshalb nur ein Streit um Begriffsdefinitionen und Betrachtungsweisen, nicht aber um grundsätzlich voneinander unabhängige verschiedene Dinge.

Kommentar von Trashtom
06.10.2016, 14:41

Das wäre die moderne Form der Schöpfungsgeschichte. Sozusagen der Kompromiss. Wie etwa ein Gott der den DNA Supercode ins Spiel gebracht hat.

Das Problem ist eher die Ansicht, dass die Evolution komplett falsch ist, also die Entwicklung der Arten, die viele aus religiösen Gründen ablehnen.

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Hallo juliaku2002, wie bereits gesagt:

Von Evolution spreche ich, wenn ich erklären will, wie sich Leben auf der Erde entwickelt.

Von Schöpfung spreche ich, wenn ich erklären will, warum sich Leben auf der Erde entwickelt und das auf einen Schöpfer zurückführe. Das schließt Evolution nicht aus.

Von daher gibt es keinen Widerspruch zwischen Evolution und Schöpfung. Damit erübrigt sich die Frage nach einem Pro und Contra.

Meines Erachtens ist die Schöpfungsgeschichte (diese eine von vielen) ganz einfach der Vorgänger der Evolutionstheorie.

Es ist doch nur natürlich, dass man sich im Laufe seines Lebens irgendwann die Frage stellt, was soll das ganze eigentlich? Damals waren Schöpfungsmythen logisch, heute ermöglicht uns Hubble und 100erte Wissenschaftszweige eine klarere Sicht der Dinge.

Man kann gerne an etwas glauben, aber ich bin der Meinung man sollte 1000 verschiedene Bücher lesen. Nicht 1000x dasselbe Buch.

Es gibt kein Pro und Kontra. Es gibt eine Wirklichkeit, ob man dafür ist oder dagegen, spielt keine Rolle.

Diese eine Wirklichkeit wird auf verschiedene Weisen dargestellt, nämlich auf die wissenschaftliche Weise

und auf die Weise einer Jahrtausende alten Erzählung in Metaphern (und nur weil man zu engstirning herangeht, heißt das nicht, dass sie "falsch" ist).

Ich bin Christ, ich glaube an Gott. Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist. Wenn Du weiteres wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Glaube und Wissenschaft müssen sich aber nicht immer widersprechen. Du kannst Dich mit den Meinungen der Kirchen zur Wissenschaft und zur Evolutionstheorie beschäftigen.

Es gibt dabei kein Pro und Kontra.

Die Evolution ist wahr, die Schöpfung ein Mythos.

Die Evolution ist durch massenhaft Beweise belegt, die Schöpfung widerlegt.

Wer die Evolution verneint und/oder an die Schöpfung glaubt, ist nicht reif für das 21. Jahrhundert.

Die Schöpfung kann man als Gleichnis für menschliche Umstände benützen. ZB. 1. Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. 2. Und die Erde war tohuwabohu.   Man könnte jetzt finstere Zeiten der Menschheit damit meinen. Aus diesen finsteren Zeiten kann der Mensch sich befreien. Na gut, ich bin kein Priester, der blumige Predigten erfinden kann.

Die Evolutionslehre schärft den Verstand mit dem Drang der Neugier und des Vergleichens.

Das eine ist er Ausdruck aus der Sichtweise des Glaubens, das andere die verbreitete Theorie aus der Sicht der Naturwissenschaft.

Da gibt es kein Pro und Kontra. 

Kontra für Evolution gibt es nicht.

Pro für Schöpfung gibt es auch nicht.

Evolution
Pro: Schön ausgedacht
Kontra: Nicht bewiesen nur anerkannt. Lässt den Menschen nur ein kluges Tier sein.
Schöpfung
Pro: Lässt den Menschen etwas besonderes sein. Gut vorstellbar.
Kontra: Nicht bewiesen nicht anerkannt hört sich dumm an weil alles gut erklärbar ist und keine Formeln dafür nötig sind.

Kommentar von buecherleserin9
05.10.2016, 15:06

"Bewiesen" ist ein Terminus der in der Wissenschaft eher ungern angewendet wird, belegt ist hier angemessener.
Die Evolutionstheorie ist eine der am besten belegten Theorien der Wissenschaft, vergleichbar mit der Atomtheorie oder der Germ Theory of Disease ist sie ein Fakt.

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Kommentar von MoseRosental
05.10.2016, 15:06

Die Schöpfung ist trotzdem gut ausgedacht und intelligent gestaltet.

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Kommentar von MoseRosental
05.10.2016, 15:07

Nö kein Fakt.

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Kommentar von buecherleserin9
05.10.2016, 15:15

Schöpfung -> Ausgedachtes Märchen.

Evolution -> Fakt. Ein gut belegter noch dazu.

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Schöpfung und Evolution widersprechen sich nicht. Sterne kommen und gehen.

Da gibt es kein Pro- und Kontra.Es sind zwei völlig unterschiedliche Hypothesen wie die Welt entstanden sein könnte.

Problem, das Wissen über die Frühgeschichte ist sehr bruchstückhaft und man kann Funde nur interpretieren. Das machen die Evolutionsbiologen auf ihre Weise, die Kreationisten auf eine andere Art. Letztendlich bleibt es eine Glaubens- oder Interpretationssache.

Kommentar von Dummie42
05.10.2016, 16:35

Nein! Interpretieren kann man bei der Evolutionsgeschichte sicher viel und in manchen Punkten auch irren, aber eine Glaubenssache ist sie ganz gewiss nicht.

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Die Evolution ist wissenschaftlich breit anerkannt - hier stellt sich nicht mehr die Frage, ob es ein Kontra gibt - jedenfalls nicht aus wissenschaftlicher Sicht.

Die Schöpfung ist eine nette Geschichte, wie es eben andere Märchen auch sind.

Kommentar von ColonelDecker
05.10.2016, 15:14

die evolution ist eine THEORIE, und zwar die einzige die unter ausschluss der schöpfungsgeschichte einigermaßen logisch klingt, deswegen wird beim "weiterspinnen" diese als grundlage genommen.

dass irgendwelche millitanten atheisten immer dieses märchen von "
wissenschaftlich anerkannt" rausholen müssen, ist eine andere geschichte :)

zumal es evidente anzeichen dafür gibt, welche die evolutionstheorie im kern negieren.. als erstes wären da z.b. die schnecken, insekten und reptilien zu benennen :) .. einfach mal informieren anstatt dämlichen stuß von sich zu geben

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Kommentar von nnblm1
05.10.2016, 21:21

spannend, wie offenbar dämlicher Stuss von der wissenschaftlichen community nicht angezweifelt wird. liegen wohl alle falsch, die klugen Köpfe.

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Kommentar von nnblm1
05.10.2016, 21:23

Die Evolution wird meines Wissens in der wissenschaftlichen Community nicht angezweifelt. Aber die haben wohl alle keine Ahnung....

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