miccy am 05.10.2008 um 15:12 Uhr
Nennt mal jeweils Pro und Contra für Einzelkinder.Danke für Eure Antworten.

einzelkinder oder welche mit geschwistern können in beiden fällen scheiße geraten, das kommt immer auf die erziehung an.......... ich hab leute aus beiden seiten in meinem freundeskreis und merke da kaum unterschiede

Pro.
Man kann sich individuell kümmern
Kontra...
mangelnde Kommunikationseigenschaften ( oft )
Integrations / Anpassungsfähigkeit...
Fehlendes soziales Verständnis...
miccy am 5. Oktober 2008 15:14 Danke :-)
Pestopappa am 5. Oktober 2008 15:15 Gerne...
hartzerroller am 5. Oktober 2008 15:20 Prima Antwort und DH dafür
ach das ist doch schwachsinn. das sind längst veraltete klischees, die schon lange überholt sind.

Ist das ein Befehl? Bin Einzelkind gewesen, 20 Jahre lang und mir gehts gut!
miccy am 5. Oktober 2008 15:14 Nein,ist kein Befehl :-)

Pro: Aufmerksamkeit konzentriert sich auf ein Kind, mehr Möglichkeiten für eigenes Zimmer und Freunde einzuladen, erbt mehr..... Kontra: Steht allein "gegen" zwei Eltern (kein Gleichgesinnter), lernt langsamer zu teilen, lernt schwieriger zu streiten, hat weniger Anregung / Austausch, muss immer erst Freunde treffen zwecks Gesellschaft (morgens im Bett ist das schwierig), ist evtl. später mal ganz allein, wenn Eltern verstorben... ich finde, wie man sieht, Einzelkind nicht sonderlich prickelnd. Allerdings können sich auch Geschwister gelegentlich überhaupt nicht verstehen... Anell
miccy am 5. Oktober 2008 15:17 Danke

Contra: Egoismus, lernt nicht zu teilen, schlechteres Sozialverhalten, man muss immer Spielkameraden einladen
Pro: Eltern haben mehr Zeit/finanzielle Mittel, Kind lernt sich alleine zu beschäftigen
Natürlich kann man das nicht verallgemeinern: ich kenne ganz soziale Einzelkinder und Geschwisterkinder, die sich nicht ausstehen können. Grundsätzlich würde ich aber immer Geschwister bevorzugen, vermutlich aber auch, weil ich mit einer Schwester aufgewachsen bin und in meinem Freundeskreis feststelle, dass die ehemaligen Einzelkinder sich wesentlich mehr um sich selber drehen. Außerdem haben Geschwisterkinder, so denn sie sich gut verstehen, immer jemanden zum Reden auf den sie sich verlassen können: früher haben wir uns "gedeckt" ;-), heute reden wir über Alles, obwohl wir völlig verschieden sind. PLanst Du was?;-))
miccy am 5. Oktober 2008 15:20 Danke,nein :-)

Wenn es möglich ist mehr als ein Kind zu haben, dann sollte das auch sein. Ein Einzelkind wird immer nur der Mittelpunkt sein. Um dies aber zu ändern, muss es sich daran gewöhnen, zu teilen, sich durchzusetzen und vor allem schon im Kindesalter kollegial zu sein. Außerdem spielt es sich zu zweit besser als alleine. Und mit wem soll man sich streiten, wenn nicht mit Bruder oder Schwester.
miccy am 5. Oktober 2008 15:30 Danke

PRO
Kein Krach mit Geschwistern.
CONTRA
Weniger Kindergeld. ;)
miccy am 5. Oktober 2008 15:15 Danke

Ich bin Einzelkind und sehe darin nur Vorteile. Finde es schön, dass man seine Eltern ganz für sich hat und die andauernde Geschwisterrivalität ausbleibt. Zu Hause ist es ruhig, der Familienalltag entspannt und innig... flexibler, als wenn mehrere Kinder untergebracht werden müssen. Man wird viel ins elterliche Leben miteinbezogen, lernt vor allem, sich auch alleine zu beschäftigen. Darüber hinaus geht man in KiGa oder Schule und kommt dort genug mit anderen Kindern zusammen, kann Kontakte, Beziehungen, Freundschaften pflegen soviel man mag. Es ist idiotisch, dass Einzelkindern immer soziale Defizite unterstellt werden, so als könne man nur durch Geschwister lernen, wie man sich in Gruppen integriert und mit Menschen umgeht :-/ In meinem Umfeld habe ich Geschwister mehr als Gegner erlebt denn als Verbündete und finde, dass es keineswegs welche braucht zum Glücklichsein. Was die Leute gern als Egoismus verschreien, ist in den allermeisten Fällen einfach gesundes Selbstbewusstsein bzw. die Fähigkeit, sich auch eigenständig zurechtzufinden und wohlzufühlen, was Einzelkinder viieeel besser können... finde das superwichtig und hilfreich.
Um mehr zu erfahren übers Einzelkinddasein und dessen Vorzüge, guck mal hier: www.paradies-einzelkind.de.vu
Es ist bei weitem nicht das, was die Masse draus zu machen versucht, und Probleme gibts weniger als bei Geschwistern, würde ich sagen.

ein Päärchen ist wohl optimal,oder
miccy am 5. Oktober 2008 15:14 Keine Ahnung.
Eine Schackeline ist nicht gern allein. Da braucht es mindestens noch eine Schantalle dazu. Im Ernst: Einzelkind sein ist doch weniger spaßig als mit Geschwistern.
miccy am 5. Oktober 2008 15:15 Danke
KalalaKa636 am 5. Oktober 2008 15:15 ...und man muss nicht allein nach Nussloch fahren ;-)
Da gibbet jeile Handtaschen, Alta

Pro: Das Kind hat kein Stress mit einem Geschwisterchen Contra: Das Kind muss sich die meiste Zeit alleine beschäftigen. PS: ich habe selbst keine Kinder. :-) Ciao
miccy am 5. Oktober 2008 15:15 Danke
mikael am 5. Oktober 2008 15:21 Darf ich Dich verbessern, dass Kind hat keinen Stress, es lernt nur besser mit Konfliktsituationen umzugehen und ein Kind was allein groß wird muss das erst lernen, leider erst im umgang mit anderen Kindern. Eigentlich wollen alle Kinder das gleiche, lernen. Nichts für ungut, dass musste ich mal loswerden.:-)
puhh.... da gibt es verdammt viele Kontras:
einzelkinder sind meist unselbständig beherrschen das Sprechen nicht so schnell und flüssig wie Kinder mit geschwistern
Eltern überhäufen sie meist mit Geschenken und erdrückender Liebe
Eltern passen mit ArgusAugen auf ihren einzigen Sprössling auf - engen es somit auch ein bisschen ein
miccy am 5. Oktober 2008 15:16 Danke

Solange man das Einzelkind nicht verhätschelt und verzieht kann es nicht schaden, sich nur für ein Kind zu entscheiden. Richtige Argumente gibt es nicht wirklich!
miccy am 5. Oktober 2008 15:16 Danke

Für ein Kind spricht, daß es die Spielsachen für sich allein hat.
Für zwei Kinder spricht, daß sie die Spielsachen teilen dürfen.
miccy am 5. Oktober 2008 15:16 Danke
Kontra: Man ist zu Hause das einzige Kind und hat so keinen "Partner" auf gleicher Ebene um sich über die Eltern zu beklagen. Pro: Braucht mit niemanden um die Gunst der Eltern buhlen.
miccy am 5. Oktober 2008 15:17 Danke
Etwas mehr als die Hälfte aller Eltern entscheiden sich für die Ein-Kind-Familie.
Doch nicht selten geht diese Entscheidung mit einem schlechten Gewissen einher, schließlich werden dem Einzelkind die Geschwister - und somit wichtige Erfahrungsmöglichkeiten - vorenthalten.
Darüber hinaus haben Einzelkinder einen schlechten Ruf: Egoistisch und verwöhnt sollen sie angeblich sein.
Gleichzeitig wird ihnen aber auch eine hohe Intelligenz und Durchsetzungsfähigkeit aufgrund ihrer optimalen Förderung nachgesagt. Was ist dran an Vorurteilen? Tatsächlich sind beide Entwicklungen - auch gleichzeitig - möglich. Doch generell ist es an der Zeit, mit den Vorurteilen aufzuräumen.
Denn Erziehungswissenschaftler weisen darauf hin, dass selbstverständlich weder die eine noch die andere Entwicklung zwangsläufig ist.
Letztendlich kommt es immer auf die Eltern und deren Erziehungsstil an. Im Falle des Einzelkindes ist es wichtig, die Nachteile des Einzelkind-Daseins so weit es geht wettzumachen, die Vorteile hingegen optimal zu nutzen. Ratschläge Um zu starke Verwöhnung, Unselbstständigkeit und zu starke Fixierung zu verhindern, sollten Sie folgende Ratschläge von Anfang an berücksichtigen:
Machen Sie Ihrem Kind klar, dass es sich in die Familie einfügen muss, dass jeder Rechte und Pflichten hat.
Verhindern Sie eine zu starke Fixierung Ihres Kindes auf sie als Eltern, indem Sie es seiner Entwicklung entsprechend auch mal von anderen Erwachsenen betreuen lassen.
Fördern Sie den Austausch mit gleichaltrigen Kindern. Besuchen Sie Krabbelgruppen, lassen Sie Ihr Kind einen Kindergarten besuchen.
Unterstützen Sie alle Bestrebungen Ihres Kindes, sich nicht ausschließlich auf Sie als Eltern zu konzentrieren - auch wenn es schwer fällt.
Wenn Ihr Kind lieber mit Freunden spielt als mit Ihnen, lassen Sie es unbedingt gewähren.
Lassen Sie Ihrem Kind die freie Wahl bei der Suche seiner Freunde.
Unterstützen Sie auch in der Freizeit gemeinsame Aktivitäten mit anderen Kindern, z. B. bei Ausflügen o.ä. Suchen Sie auch Alltagssituationen, die Ihr Kind mit anderen Kindern erleben kann.
Behandeln Sie Freunde Ihres Kindes absolut gleichberechtigt, auch wenn Ihr Kind mit Wut und Ablehnung reagiert.
Für seine Entwicklung ist es wichtig und gesund, auch mit Neidgefühlen konfrontiert zu werden, die ansonsten durch die fehlende Geschwisterrivalität gänzlich wegfallen würden.
Gleichzeitig sollten Sie natürlich nicht davon ablassen, Ihr Kind in seinen besonderen Fähigkeiten zu stärken. So gleichen Sie die Vor- und Nachteile.
miccy am 5. Oktober 2008 15:20 Danke
Ich hab noch ein Einzelkind (leider wegen den Finanzen), dennoch finde ich das sie sich prima entwickelt. Sehr sozial, fast immer lieb, selten egoistisch, sehr ausgeglichen. Muss auch sagen Sie bekommt nicht alles was sie will, ist oft bei großeltern oder bekannten wenn ich arbeite, seit ca 1 Monat im Kindergarten, indem sie total gelobt wird weil sie so brav sein soll. Hab mich auch selten nur mit ihr beschäftigt. Sie soll sich auch mal allein beschäftigen können. Ich bin extrem stolz auf mein Kind, weil sie so ist wie sie ist und ich nicht glauben kann das ich ihr das beigebracht haben soll. Kenne aber auch die andere Seite, die Tochter von meinem Bruder benimmt sich wie ein typisches Einzelkind (falls es sowas gibt) extrem egoistisch, wehe es dreht sich nicht alles nur um sie, aggresiv im umgang mit anderen (meine kleine hat schon viele ohrfeigen bekommen), wird von den Eltern nur in schutz genommen, es werden immer ausreden erfunden warum sie tut was sie tut. relativ unselbstständig,.... zum alter, meine kleine wird im dez. 3 Jahre und die Tochter meines Bruders wird 2,5 Jahre. Ich muß sagen ich bin für mehr Kinder, eben wegen der sozialen einstellung. Habe selbst 4 Geschwister und würde sie nicht missen wollen. MFG
miccy am 6. Oktober 2008 21:02 Danke
ich hab zu zeit ein kind und finde das por ist daran ich kann meine ganze aufmerksamkeit ihm geben ich muss sie nihcht teielen contra ist halt man hatt sehr viel stres wenn beide kinder was wollen es aber nicht geht weil der eine was andre will
miccy am 6. Oktober 2008 21:02 Danke
Danke
DH..die Erziehung spielt da auch eine wesendliche Rolle..