Ich habe mich bisher dagegen gewehrt mir eine Digitalkamera zu kaufen, denn ich finde man gibt sich keine Mühe mehr, knipst darauf los, ohne vorher zu überlegen, denn man kann es ja sowieso wieder löschen. Außerdem macht man keine Abzüge von den Bildern, denn sie landen nur auf einer CD oder auf dem Rechner, wo man sich diese kaum ein 2. mal anschaut. Liege ich richtig mit meiner Annahme, oder könnt ihr mich advon überzeugen, mir doch so ein Teil zu kaufen?
Die Skepsiss ist berechtigt. Tatsächlich schaut man sich herkömmliche Bilder auf Papier häufiger an. So´n PC lässt sich abends in der geselligen Runde schlecht rumreichen. Allerdings, und da kommts auf jeden persönlich an, kann man Digitalbilder genauso als Farbfotos bearbeiten, oder bearbeiten lassen, wie Bilder von Rollfilmen. Es muss einem nur die Mühe wert sein. Ansonsten finde ich die Vorzüge von Digitalbilder, dass man gleich anschauen kann was geknippst hat oder auch mal ein Bild mehr schiessen und anschliessend wieder löschen, genial.
Doch, unbedingt: Gerade wenn du Gelegeheitsknipser bist, sparst du dadurch viel Geld.
Die Auflösung dieser Fotos ist inzwischen so gut, dass du bedenkenlos Abzüge machen lassen kannst (zum Herumreichen),... Diese kannst du auch online bestellen, was dir einen bis zwei Gänge erspart. Wenn die Anzahl groß genug ist, rechnet sich das Porto, denn sehr viele Online- Angebote arbeiten sehr viel günstiger als das Fotogeschäft vor Ort.
Du hast mehr Gelegenheit, Schnappschüsse zu machen, die du wiederum großzügig sortieren kannst und wirst dann durch die viele Übung zu besseren Ergebnissen kommen, verlass dich drauf.

Es gibt kein einziges vernünftiges Gegenargument für die Digicam.
Du kannst dir beim Fotografieren genau so viele Gedanken machen wie bei Negativfilmen. Du kannst dir sogar mehr Gedanken machen und auch mal experimentieren, was Du vorher nicht gerade machen würdest.
Papierbilder schaut man sich auch nur öfter an, wenn Sie irgendwo griffbereit liegen und nicht auf dem Dachboden verschimmeln. Daher mache ruhig ein paar Papierabzüge von den schönsten Bildern. Evtl. sogar im Großformat zum an die Wand hängen.
Wenn ich irgendwo Bilder mache, dann haben am nächsten Tag alle Leute einen Internetlink mit den ganzen Bildern und können sich Ihre Bilder raussuchen und davon Abzüge machen lassen. Endlich muß man nicht mehr Bestellungen sammeln und dann von den negativen Abzüge machen lassen.
Dazu kommt dann noch der Vorteil der Bearbeitung am PC. Schnell mal rote Augen verschwinden lassen oder einen häßlichen Pickel auf der Nase retouchieren.
Alles in allem bin ich zu 100% für eine Digicam. Man sollte nur keinen Fehler machen und sich eine für 50 Euro holen.
Sehr empfehlenswert für Anfänger und leicht Fortgeschrittene ist die Panasonic Lumix DMC-FZ50.
http://www.amazon.de/gp/search?index=blended&camp=1638&creative=6742&...
jumbo am 5. Juli 2007 06:11 Da kann ich Dir voll und ganz zustimmen. Hab auch diese Lumix. Macht Bilder wie ne Spiegelreflex nur mit kompakter Optik und vorallem viel günstiger.
Habe mich auch lange dagegen gewehrt und möchte sie nicht mehr missen.

das sehen ich ähnlich. Man kann allerdings mit einer Digitalkamera bessere Bilder machen (wahlweise die beleuchtung ändern, schwarz-weiß-bilder, sepia,...) was ich super finde. außerdem siehst du es sofort, wenn ein Bild verwackelt ist und kannst es dann gleichnochmal machen. dann ärgerst du dich später nicht, wenn du die bIlder entwickeln lässt. ansich denke ich, gibt es mehr pro als contra.
Niklaus am 4. Juli 2007 10:44 Bessere Bilder mit ein Digitalkamera machen, dass ist wohl ein Irrtum. Die Qualität von normalen Bildern ist immer noch nicht erreicht. Hinzukommt die Kreativität die mit einem normalen Fotoapparat möglich ist, kann noch keine Digitalkamera der Welt erreichen. Das geht schon bei der Zeitverzögerung beim Fotografieren schneller Vorgänge los. Eine Digitalkamera hat ihre Vorteil, auch ich habe eine und will sie nicht mehr missen. Aber für anspruchsvolle Fotografie und schnelle Objekte ist sie immer noch ungeeignet.

Niemand verbietet Dir, sich beim Fotografieren Gedanken wie Mühen zu machen. Es gibt auch gute professiionelle Digicams, die den herkömlichen in nichts nachstehen!

Die größten Nachteile der Digitallameras sind die begrenzte Auflösung und die teilweise noch sehr hohe Speicherzeit, die vergeht, bis man das nächste Bild knipsen kann. Aüßerdem kann Rauschen entstehen, was sich auch mit noch so guter Bildbearbeitungssoftware manchmal nicht mehr beheben lässt.

Ich schaue mir die Digitalbilder öfter an, als Papierbilder. Die Digitalbilder brenne ich auf CD und kann sie bequem mit der ganzen Familie mit dem DVD-Player am Fernseher ansehen. Knabbereien und Getränke dazu, ist es fast wie im Kino und man kann sich nebenbei noch die Erlebnisse dazu erzählen. Weißt du noch...?
Unsere Papierbilder liegen verstaut in Kartons. Es macht Mühe, sie rauszukramen. Und bis sich alle einen Stapel Fotos angsehen haben, geht schon eine ganze Zeit verloren.
Ich finde Digitalfotos auch besser, weil man sie direkt am Rechner bearbeiten kann. Außerdem schicke ich aktuelle Fotos von den Kindern zum Beispiel direkt zur Verwandtschaft per Mail. Das spart Zeit und Geld (Porto).
Man muss auch nicht, wenn die Filmrolle leer ist, nach einer neuen suchen. Vorausgesetzt, man hat noch eine. Und weil du mit dem Wechseln der Filmrolle beschäftigt bist, geht dir vielleicht grad ein Schnappschuss verloren. Wäre doch schade.
Ich plädiere zu 100 % für die Digicam.
LG 2kiba

Das einfach drauf los knipsen ist doch gerade das gute daran, was meinst Du was da für prima Fotos enstehen, davon kann man sich mit Freunden schon mal einen lustigen Abend machen - selten so gelacht. Und ja, ich schaue mir Fotos auf dem Rechner viel öfter an als früher die normalen.

Dass man knipsen und wieder löschen kann, ohne das Kosten entstehen ist ein großer Vorteil. Abzüge von Bildern mache ich viel weniger, aber die besten Bilder "verrosten" nicht auf meiner Festplatte sondern kommen in ein richtig gedruckt und gebundenes Fotobuch von http://fotobuch.fotoinsight.de oder printing-1.de (im Netz gibt eine ganze Reihe Anbieter). Gerade bei den Möglichkeiten der künstlerischen Nachbearbeitung und des Ausdrucks ist digital viel interessanter.

Ich bin nach 5 Jahren digitaler Kompactkamera Qasio QV 5700 nun endlich auf eine digitale Spiegelreflex umgestiegen Pentax K10D.
Sicher wird es immer die Analogpuristen geben, und das ist voll okay, aber die Möglichkeiten welche eine digitale bietet hat halt eben keine Analoge. Ich habe gegenüber einer analogen Kamera mehr Möglichkeiten der Einflussnahme auf ein Bild. Die K10D mit 10,2 Millionen Pixel einer Belichtungsspanne von ASA 100 bis 1600 und dem Verwacklungssensor in der Kamera kann auch die beste Analoge Spiegelreflex nichts entgegen setzen. Wenn Du Dich vorher eingehend informieren willst, dann gehe auf www.digitalkamera.de.
Gut Licht Peter
Gute Frage, wobei, wie bei einem PC, immer die Nutzung im Vordergrund steht. Aber, hast Du noch keine Kamera, dann sollte es in Richtung Digicam gehen. Fotografierst Du schon mit einer analogen Ausrüstung, ist die Digicam eine interessante Ergänzung. Früher hatte man z.B. bei Studio-Aufnahmen erst einmal einen Probeschuss mit Polaroid gemacht, weil das Ergebnis sofort präsent war. Heute wird mit der Digicam probegeschossen, um Lichteinfall usw. zu checken. Aber das ist nur ein Einsatzgebiet. Eine Digicam, immer dabei, ist ein prima Alibitool. Autounfall? Fahrplan an der Bushaltestelle "abschreiben" uvam, eine Menge Gründe für eine Digicam. - Darüber hinaus gibt es noch die Frage zur Evolution/Innovation. Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen. Also alles Argumente für eine Digicam. Friedrich Mensing Fotoclub Küssaberg e.V.
Keine Frage, wenn Du bisher nicht mit Großbildkameras gearbeitet hat - und wer hat das schon, ist Digital heute das einzig vernünftige. Und gerade auch, wenn man sich der ernsthaften Fotografie zuwenden möchte, bieten einem Markenkameras, ob nun kompakte Digicams oder digitale SLR, alles, was man für sein Hobby benötigt. Qualitativ sind die Fotos sehr gut und die Auslöseverzögerung der Kameras sowie Speicherung der Bilder geht auch meist fix vonstatten. Ist manchmal sogar gar nicht mehr wahr zu nehmen, das abspeichern. Die o.g. Lumix ist schon ein schönes Teil, aber es tut eigentlich auch schon eine kleinere (und billigere) Lumix. Die es sogar schon mit Mega- Zoom gibt. Letztendlich liegt es allein am Fotografen, was am Ende rauskommt.
Gruß Uwe
Ich habe lange Jahre analog fotografiert und mir meine erste Digitalkamera vor über 8 Jahren gekauft. Gerade mal 2 Megapixel hatte das Teil, und teuer war sie auch noch. Das war wirklich ein Riesenrückschritt im Vergleich zum analogen Fotografieren mit einer guten Spielreflexkamera.
Irgendwann später hab ich die Powershot G3 (4 Megapixel) gekauft - immer noch eine kompakte, aber schon deutlich besser. Seit 2 Jahren fotografiere ich mit der EOS 20D von Canon - und will sie nicht mehr missen!
Will sagen: Es gibt heute eigentlich keinen guten Grund mehr gegen Digitalkameras. Große Unterschiede gibt es aber noch zwischen kompakten Digitalkameras und digitalen Spiegelreflexkameras. Wenn Du das Geld auszugeben bereit bist, nimm eine gute DLSR. Wenn nicht, such Dir eine kompakte mit gutem Objektiv (vor allem lichtstark!) aus, mein aktueller Favorit ist die FZ-50 von Panasonic, http://www.die-digitalkamera.de/produkte/panasonic-dmc-fz50-schwarz.htm
Ich würde mir nie wieder eine analoge Kamera kaufen - gerade ich als semiprofessionelle Fotografin, die oft großformatige Abzüge macht, ist die Digitalfotografie schon allein aus Kostengründen ein Segen. Und was das Betrachten der Fotos angeht: Digitalfotos kann man sich wunderbar auf dem Fernsehbildschirm anschauen - ich finde dieses Format eindrucksvoller als beispielsweise Bilder im 13x18 Format. Davon abgesehen wird es irgendwann keine analogen Kameras mehr geben - wenn Du nicht frühzeitig umsteigst, wirst Du es vielleicht irgendwann bereuen.