Frage von hansi1409, 47

Privatverkauf bei vereinbartem schriftlichen Kaufvertrag auch ohne selbigen rechtswirksam?

Hallo zusammen,

eine Frage an die "Juristen" zu folgender Situation: über WhatsApp kam durch eine gegenseitige Willensbekundung ein privater Kaufvertrag zustande (nehmen wir an es wurde eine hochwertige Technikkomponente, ein Fahrzeug o.ä.) angeboten und beide Parteien kamen zu einem gewissen Betrag überein. Es wurde (und das im Gegensatz zu vergleichbaren Fragestellungen hier) in gegenseitigem Einvernehmen bestimmt, dass der Verkauf/Kauf mittels eines ausführlichen schriftlichen Kaufvertrags zur Angabe von Lieferdatum, Mängelausschluss etc. definiert werden sollte.

Noch vor Abschluss dieses vereinbarten schritlichen Kaufvertrages möchte der Verkäufer von seiner Verkaufsabsicht absehen und die Komponente nicht mehr verkaufen.

Wie ist das zu werten - ist der Kaufvertrag durch die Willensbekundung zustande gekommen oder ist ein wesentlicher Bestandteil durch das Fehlen des vereinbarten schriftlichen Vertrages noch gar nicht gegeben und ein Rücktritt ohne weiteres möglich?

Besten Dank für alle Meinungen :)

Antwort
von peterobm, 33

sobald das Angebot akzeptiert wurde, ist der Kaufvertrag fertig wenn bei euch hat das sogar per Whatsapp stattgefunden, das ist sogar Schriftlich - bei Privat gibt es da kein Widerruf mehr. 

Der Vertrag hätte auch nur mündlich Bestand, da lässt sich leider die Beweisführung nicht eindeutig klären ^^ in eurem Fall aber schon

Antwort
von stubenkuecken, 31

Wenn man sich auf keinen Vertrag einigen kann, gibt es keinen Vertrag und keinen Verkauf.

Kommentar von peterobm ,

Vertrag wurde doch per Whatsapp geschlossen, damit volle Gültigkeit

Kommentar von stubenkuecken ,

Es wurde doch nur ein Vorvertrag ausgehandelt. Der Vertrag selbst kam nicht zustande.

Kommentar von hansi1409 ,

Ich halte fest: es steht 1:1 unentschieden ;-) Scheint ein schwieriges Pflaster zu sein...

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