Privatfahrten mit einem Geschäftsauto richtig versteuern?

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2 Antworten

Merkwürdige Kombination. Es handelt sich nicht um einen Firmenwagen, sondern um ein Montagefahrzeug; ergo ist hier WIMRE - analog zu LKW und Zugmaschinen - auch keine 1%-Versteuerung respektive FB notwendig. Wenn der AG nun dem AN ausnahmsweise die private Heimfahrt erlaubt, wäre das ggfs. lohnststeuerlich oder als geldwerter Vorteil zu berücksichtigen. Da aber andererseits die Fahrtkosten durch den AN getragen werden, dürfte sich der geldwerte Vorteil relativ schnell in einen monetären Nachteil zu Lasten des AN verwandeln.
Ich würde diese Frage doch eher dem StB des AG stellen - wobei ich mich zudem frage, wie der Versicherungsschutz auf diesen geduldeten Privatfahrten aussieht... Hier dürfte sich wohl der Gang zum StB oder wenigstens zur Lohnsteuerhilfe empfehlen.

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diese privaten Heimfahrten musst du nicht in der Steuererklärung angeben; es ist aber zu empfehlen. Die werden ja auch mit 0,30 € pro km berechnet. Damit sinkt auch deine Steuerlast. Alles, was dein Chef dir bezahlt, kannst du natürlich nicht als Ausgaben deklarieren.

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Kommentar von Arthur86
30.07.2016, 10:26

Mein Gedankengang ging eher in die andere Richtung, Da ich ja offiziell das Wochenende im Hotel verbringe und für diese Tage auch die 24€ Verpflegungspauschale bekomme, muss ich diese private Fahrt mit einem Firmenwage als geldwerten Vorteil bei der Steuererklärung angeben. Bin mir aber nicht sicher ob es tatsächlich so ist. 

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