Privates Werkzeug ?

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2 Antworten

also wollte mal berichten was aus der Sache herrausgekommen ist. Es ging nicht nur um eine Werkzeugkiste, der Arbeitsgeber wollte auch noch mein letztes Arbeitslohn nicht überweisen. Also bin natürlich zum Anwalt gegangen. Inerhalb von 2 wochen hatte ich schon einen Termin beim Arbeitgericht bekommen. Leider selbst konnte ich dem Gericht nicht beitretten da ich in Urlaub war. Nach einer Aussage meines Anwalts,ist der Arbeitsgeber den Termin einfach ignorriert. Also: Verseumnisauftrag wurde erstellt und gewonen. Weis ich gar nich was er sich dabei gedacht hatte, jetzt die ganze Zisen plüs Gerichtkosten und Anwaltskosten, ist er richtig im Sack..

Danke fü eure Hilfe und für einen ausfuhrlichen Antwort

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Interessant ,

Also eigentlich müsste er dir Werkzeug stellen, damit du deine Arbeit verrichten kannst. Privat mitgenommenes Werkzeug kann eine Gefahr darstellen ( minderwertige Qualität vom Baumarkt etc ) und somit auch den Anspruch auf Gewährleistung durch die Berufsgenossenschaft zunichte machen.

Nun hast du dein Werkzeug mitgebracht und es ist, scheinbar, durch Verschleiß kaputt gegangen. Jetzt stellt sich die Frage, war es deinem Chef bewußt das er nicht sein eigenes sondern dein Werkzeug hier ersetzt ?

Solange du es beweisen kannst (durch eine Quittung z.b. von deinem Baumarkt um die Ecke) hast du gute Karten. Hat dein Chef dir den Auftrag erteilt neues Werkzeug zu Kaufen und dafür gibt es eine Rechnung auf die Firma als Auftraggeber dann sieht es schlecht aus.

Kopie der Quittung deinem Chef vorzeigen und nochmals das Gespräch suchen. Denn ganzen Sachverhalt darlegen ( halb leere Werkzeug Kiste , dann hast du deine Mitgebracht etc) Stellt er sich Stur und Verweigert die mitnahme, hilft nur noch der Rechtsweg. Einfach so mitnehmen kann als Diebstahl ausgelegt werden. Dann wären die Karten noch schlechter für dich gemischt.

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