Frage von jason212, 126

Private Krankenzusatzversicherung für einmalige Operation?

Hallo,

ich werde bald am Kiefer operiert (BIMAX) und deswegen wollte ich wissen, ob ich mir eine private Zusatzversicherung anlegen soll, weil ich möchte, dass es echt gut gemacht wird. Kann ich so eine Versicherung für eine einmalige Operation abschließen?

Falls nicht, wie teuer ist das im Durchschnitt und wie lange muss man dann privat versichert bleiben?

lg

Antwort
von kevin1905, 44

Empathie: Die Fähigkeit sich in den anderen hinein zu versetzen und seinen Standpunkt zu verstehen!

Warum erwähne ich das?

Weil du damit scheinbar ein Problem hast. Entweder mit Empathie oder mit grundsätzlichem wirtschaftlichen Verständnis.

Die Behandlung würde die Versicherung mehr kosten als die Beiträge, die sie durch dich einnimmt, denn du gedenkst ja nicht zu bleiben. Nun frage dich doch mal welche/-r Geschäftsmann/-frau sich auf so einen Deal einlassen würde, bei dem ein Verlust vorprogrammiert wäre.

Entweder schließt man eine Versicherung ab für zukünftige Ereignisse oder man lässt es bleiben und spart selbst Geld weg für sowas.

Bei Zahnzusatzversicherungen gibt es Wartezeiten und Höchstbeiträge in den ersten Jahren.

Du wirst regelmäßig an den Gesundheitsfragen scheitern: "Finden aktuell Behandlungen statt oder sind solche angeraten?".

Antwort
von Minischweinchen, 36

Hallo,

wie kommst Du darauf, das eine Operation besser durchgeführt wird, wenn Du eine private Zusatzversicherung hast?

Für eine einmalige Operation ist dies eh nicht möglich und bevor Du eine Zahlung erhältst musst Du bei den meisten Versicherungen 1 Jahr dabei sein. Da diese genau das vermeiden wollen, was Du gerne machen würdest.

Eine private Zusatzversicherung hat für den Arzt erst mal den Effekt, das er alle mögliche abrechnen kann, jeden Tupfer usw. und auch einen erhöhten Satz abrechnen kann. Mit der Op selber hat dies überhaupt nichts zu tun.

Wenn die Op eigentlich mit der Krankenkasse abgerechnet wird, wäre das eh Unsinn eine private Zusatzversicherung abzuschließen.

Dies ist nur interessant, wenn Du die Op privat bezahlen müstest oder z.B. für den Zahnarzt. Rate ich Dir aber auch ab, denn Du kommst aus so einer Versicherung ganz schlecht wieder raus und vor allem, werden nie die ganzen Kosten übernommen , sondern immer nur ein Teil.

Wenn Du kein Vertrauen hast zu den Ärzten oder dem Arzt, der die Op übernimmt, dann solltest Du Dir einen anderen Arzt suchen, denn dies ist sehr wichtig.

Liebe Grüsse und alles Gute für Deine OP.

Antwort
von NochWasFrei, 24

Das funktioniert natürlich so wie du dir das vorstellst nicht. Für die bereits bestehende Erkrankung kannst du keine Versicherung abschließen. Du kannst ja auch kein bereits brennendes Haus versichern...

Antwort
von eulig, 33

private Zusatzversicherungen zahlen nur für Behandlungen, die bei Vertragsschluss noch nicht geplant waren. zudem liegen diesen Verträgen Wartezeiten zugrunde. in den ersten Monaten wird gar nichts gezahlt. in den folgenden gestaffelt erst wenig, dann erhöht sich die Erstattung nach und nach.

bei dir kommt eine Zusatzversicherung nicht mehr in Frage, da die Behandlung bereits geplant ist.

selbst wenn du die Behandlung jetzt absagen und eine Versicherung abschließen würdest, bringt dir das nichts, da die Behandlung bereits in Planung war. selbst wenn es in der Vergangenheit war. das spielt keine Rolle.

Antwort
von planplants2, 45

Versicherungen sind dazu da, unvorhergesehene Ereignisse
abzusichern. Wenn man eine Versicherung erst abschließen könnte, wenn schon etwas passiert ist, bzw. man schon bescheid weiß, würde sie ihren Sinn verlieren. Es geht ja darum, dass viele Leute in einen Topf einzahlen, um bei einem Schaden einer dieser Person aus dem Topf schöpfen zu können. Wenn aber alle nur eine Versicherung abschließen über etwas, über was sie schon bescheid wissen, kommt nichts im Topf zusammen und es kann auch nichts ausgezahlt werden.

Für die anstehende OP kannst du also keine Versicherung mehr
abschließen. Es werden Gesundheitsdaten abgefragt und diese müssen
wahrheitsgemäß beantwortet werden, oft wird auch ein ärztlicher Bericht
angefordert. Bei Falschangaben zahlt die Versicherung im schlimmsten Fall
überhaupt nicht. Außerdem besteht eine allgemeine Wartezeit von 3 Monaten, bei Psychotherapie und Entbindung von 8 Monaten.

Die Wartezeit und die Gesundheitsabfrage ist eben genau dazu da, solchen "Versicherungsbetrug" wie du es vorhast, zu verhindern.


Kommentar von clickclever ,

Eine Versicherung abzuschließen während einer laufenden Behandlung mit anstehenden OP Termin ist nicht möglich. Wie bereits schon erwähnt wurde, dient eine Versicherung zur Abwehr unvorhergesehenen Ereignissen. Genau aus diesem Grund wird vor dem Abschluss eines Vertrages der Gesundheitszustand eines jeden abgefragt und geprüft, ob eine Annahme genehmigt werden kann. Dies kann man auch eine Risikoanalyse nennen. Zusätzlich gibt es auch eine angegebene Wartezeit die eingehalten werden muss. Ich wünsche trotzdem alles Gute bei der anstehenden OP und eine schnelle Genesung.

Liebe Grüße

Kommentar von planplants2 ,

Genau das steht in meiner Antwort. Aber danke für die Zusammenfassung.

Kommentar von Apolon ,

Außerdem besteht eine allgemeine Wartezeit von 3 Monaten, bei Psychotherapie und Entbindung von 8 Monaten.

Wie kommst du denn auf solch eine Idee.

Bei einer Psychotherapie in den letzten Jahren, gibt es eine komplette Ablehnung.

Aber wenn die Behandlungen in der Zukunft liegen, besteht Versicherungsschutz ab dem 1. Tag.

Kommentar von planplants2 ,

Nein, es besteht kein Versicherungsschutz ab den ersten Tag. Bei einer stationären Krankenzusatzversicherung bestehen Wartezeiten, damit man nicht eben genau das machen kann, was der Fragesteller vor hat. Schon bekannte Behandlungen sind natürlich NIE abgedeckt, dies impliziert meine Antwort jedoch bereits. Ich habe eine abgeschlossene Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen unf Finanzen und arbeite bei einen unabhängigen Versicherungsmakler. Wenn du mir das mit den Wartezeiten nicht glaubst, kannst du aber auch einfach "Krankenzusatz wartezeit" googlen. Manche Versicherer lassen die Wartezeit entfallen, wenn man ein ärztliches Zeugnis vorlegt. Manche VR bieten auch Tarife ohne Wartezeiten an. Im allgemeinen gelten diese jedoch. Beispielsweise die Axa hat einen Tarif, bei welchem die Wartezeit entfällt, für Entbindungen bleibt sie jedoch bestehen. Auch bei VRs mit Wartezeiten entfallen diese jedoch bei einem Unfall innerhalb der Wartezeit.

Kommentar von Apolon ,

Nein, es besteht kein Versicherungsschutz ab den ersten Tag. Bei einer stationären Krankenzusatzversicherung bestehen Wartezeiten, damit man nicht eben genau das machen kann, was der Fragesteller vor hat

Dies ist falsch! maßgebend sind immer noch die Versicherungsbedingungen.

Und für die Annahme des Vertrages müssen alle Gesundheitsfragen der letzten Jahre (mindestens 5 Jahre) aufgeführt werden und wenn eine Krankheit besteht oder eine OP beabsichtigt ist, kommt kein Vertrag zustande.

Ich habe eine abgeschlossene Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen unf Finanzen und arbeite bei einen unabhängigen Versicherungsmakler.

Dann empfehle ich dir weiter Schulungen zu besuchen, damit du Kunden auch richtig beraten kannst, denn es fehlt dir noch viel Fachwissen.


Kommentar von planplants2 ,

Ja und die Versicherungsbedigungen müssen sich mindestens an die Wartezeiten halten (dürfen also keine längeren Vereinbaren) der VR KANN sich aber natürlich auch dazu entschließen, die Wartezeiten komplett wegfallen zu lassen. Das ist für ihn natürlich mit Risiken verbunden. Dies kann man dann, wie du schon sagst, in den Versicherungsbedigungen nachlesen. Eine recht gute stationäre KV zusatz ist beispielsweise die ARAG. Hier mal der Zitierte auszug aus den Versicherungsbedigungen: § 3 Wartezeiten Teil I (1) Die Wartezeiten rechnen vom Versicherungsbeginn an. (2) Die allgemeine Wartezeit beträgt drei Monate. Sie entfällt a) bei Unfällen; b) für den Ehegatten oder den Lebenspartner gemäß § 1 Lebenspartnerschaftsgesetz (siehe Anhang) einer mindes- tens seit drei Monaten versicherten Person, sofern eine gleichartige Versicherung innerhalb zweier Monate nach der Eheschließung bzw. Eintragung der Lebenspartnerschaft beantragt wird. (3) Die besonderen Wartezeiten betragen für Entbindung, Psychotherapie, Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferortho- pädie acht Monate. (4) Sofern der Tarif es vorsieht, können die Wartezeiten aufgrund besonderer Vereinbarung erlassen werden, wenn ein ärztliches Zeugnis über den Gesundheitszustand vorgelegt wird. Und dies handhaben die meisten Gesellschaften so, um Missbrauch zu vermeiden. Und nochmal: Natürlich sind bereits Bekannte Krankheiten oder OPs, wie hier, NIE versichert, auch nicht nach der Wartezeit. Aber dies habe ich jetzt ungefähr 10 mal betont und du scheinst mich immer noch falsch zu verstehen. Ein Vertrag kann durchaus auch mit geplanter OP zustande kommen, nur eben mit Ausschluss. Auch die Versicherungsmusterbedigungen, welche beispielsweise in der Ausbildung genutzt werden (Proximus Versicherung) weisen Wartezeiten auf. Wie betont KANN ein VR dies zum Vorteil des VN in seinen Bedigungen ändern, normalerweise sind jedoch Wartezeiten enthalten und darauf sollte man jeden Kunden rechtzeitig aufmerksam machen. Nein danke, ich brauch hierzu keine weitere Schulung, aber du kannst mir gerne den Gesetzestext zeigen in dem steht, dass bei einer KV zusatz normalerweise keine Wartezeit besteht.

Kommentar von Apolon ,

Und diesen Tarif vom spezialisierten Rechtsschutzversicherer bezeichnest du als besonders gut?

Wie wäre es denn damit:

Tarif Komfort-U (AXA/DBV)

Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) für die Krankheitskosten- und Krankenhaustagegeld-Versicherung

Die folgenden Leistungen sind nur erstattungsfähig, wenn die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für die allgemeine Krankenhausleistung übernimmt.

100% der verbleibenden erstattungsfähigen Kosten nach Vorleistung einer deutschen gesetzlichen Krankenversicherung bei medizinisch notwendiger stationärer Heilbehandlung einschließlich Aufnahme und Abschlussuntersuchungen wegen Krankheit, Unfallfolgen, Schwangerschaft und Entbindung in einem Krankenhaus in Deutschland, das nach dem Krankenhausentgeltgesetz (KHEntgG) oder der Bundespflegesatzverordnung (BPflV) abrechnet (ergänzend zu § 4 Abs. 4 MB/KK 2009). Erstattungsfähig sind die Kosten für:

– gesondert berechenbare Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer, sowie vom Krankenhaus gesondert berechenbare Zuschläge für Komfortleistungen (z.B. Verpflegung, Bereitstellung eines Telefons und/ oder eines Fernsehers), die der Höhe nach und im Umfang der gemeinsamen Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft und des Verbandes der Privaten Krankenversicherung entsprechen.

– privatärztliche Heilbehandlung – in Erweiterung der Nr. 18 TB 2012 „Gebührenordnungen“ werden die Kosten für vom liquidationsberechtigtem Arzt persönlich erbrachte Leistungen im tariflichen Rahmen auch ohne vorherige Zusage bis zum 5-fachen Satz der Gebührenordnung für Ärzte erstattet, wenn eine rechtsgültige, individuelle „abweichende Vereinbarung“ gemäß § 2 der Gebührenordnung für Ärzte getroffen wurde.

D. Wartezeiten:

Für Entbindung gilt eine Wartezeit von 8 Monaten.

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Wie bereits geschrieben, du musst noch viel lernen.

Kommentar von planplants2 ,

Wie in einem oberen Kommentar bereits geschrieben, habe ich die Axa selbst vorgeschlagen, kenne diesen Tarif also sehr wohl. Habe aber auch gesagt, dass auch hier für Entbindung eine Wartezeit von 8 Monaten besteht. Somit bestätigen mich hier die Versicherungsbedigungen. Die AXA erlässt in diesem Tarif die Wartezeiten, in eigenem Ermessen. Die Richtlinie ist jedoch eine Wartezeit von 3 bzw. 8 Monaten, mehr versuche ich hier nicht zu sagen. Wenn man einen Tarif ohne Wartezeit hat, ist das schön und gut, allerdings könnte der Fragesteller genau so gut an einen geraten, welche eben die normalen Wartezeiten hat. Deshalb habe ich diese erwähnt, es ging mir hier um die Musterbedigungen der gdv, welche nunmal diese Wartezeiten enthalten.

Kommentar von Apolon ,

@Planplants2,

Du scheinst des Lesens nicht mächtig zu sein.

Dein ursprüngliche Hinweis auf den ich geantwortet habe füge ich dir noch einmal bei.

Außerdem besteht eine allgemeine Wartezeit von 3 Monaten, bei Psychotherapie und Entbindung von 8 Monaten.

schau noch mal genau was du selbst geschrieben hast.

- aber bitte langsam lesen.

Maßgebend sind keine allgemeinen Richtlinien, sondern immer die Versicherungsbedingungen zum jeweiligen Tarif.

Für mich ist hier Schluss.

Noch ein Tipp suche dir einen Job von dem du etwas verstehst.

Kommentar von planplants2 ,

Natürlich sind die AVB des VR maßgebend und trotzdem sollte man jemanden, wenn dieser keine konkreten Tarif nennt, auf die Wartezeiten aufmerksam machen. Da die wenigsten Leute die AVBs auch wirklich lesen und die Wartezeiten nicht unbedingt gern an die große Glocke gehängt werden. Ich denke eher, dass du des lesens nicht mächtig bist, bzw. einfach starr auf deiner Meinung beharrst ohne verstehen zu wollen, was ich sagen möchte. Du sagtest in deinem ersten Kommentar meine Aussage sei falsch. Deine Aussage war Versicherungsschutz besteht ab dem ersten Tag. Auch DU hast keinen konkreten Tarif genannt, somit ist deine Aussage ebenfalls falsch bzw. zu schwammig formuliert. Da es eben sehr wohl viele! Tarife gibt, die sich in diesem Punkt an die gdv Musterbedigungen halten und aus Missbrauchsgründen Wartezeiten erlassen. Würde sich jemand einfach auf deine Aussage aus dem ersten Kommentar verlassen, könnte er leicht an einen Tarif mit Warteteiten geraten und dann wäre das Geschrei groß. Deshalb geht man erst mal lieber von den "schlechteren" Bedigungen aus, damit der Kunde aufgeklärt ist und selbst wählen kann, was er möchte. Angreifend werden und an meiner Kompetenz zweifeln muss man deswegen nicht, ich berate meine Kunden vollumfänglich und dazu gehört auch die Aufklärung über Wartezeiten. Es ist hier nämlich auch immer eine Preisfrage.

Antwort
von basiswissen, 12

Wenn bereits eine OP angesetzt oder beabsichtigt/empfohlen ist musst Du das bei der Antragstellung angeben - was eine Ablehnung zur Folge hat.

Und verschweigst Du es ist das eine Verletzung der Anzeigepflicht, was zur Kündigung und Rückforderung etwaiger Leistungen führt....

Antwort
von Paguangare, 60

Frage doch bei verschiedenen Versicherungsträgern an. Vermutlich wird es eine längere Sperrzeit für planbare Operationen geben, um den Effekt zu vermeiden, dass jemand nur für einen einmaligen Zweck eine solche Versicherung abschließt. Vielleicht könnte die Sperrzeit ein Jahr betragen. Konkretes weiß ich allerdings nicht.

Antwort
von Mignon4, 33

Es gibt eine Sperrzeit für die Inanspruchnahme der Versicherungsleistung. Sonst würde ja jeder kurzfristig vor einer OP die Versicherung abschließen.

Meines Wissens wollen die meisten Versicherungen eine genaue Auflistung deiner gesamten Krankheitsgeschichte haben. Wenn diese Aufstellung unvollständig ist, leistet die Versicherung gar nicht. Da die OP schon bei Vertragsabschluß voraussehbar war, mußt du entweder eine erhöhte Prämie zahlen oder der Versicherungsschutz wird für diese OP ganz abgelehnt.

Erkundige dich bei Versicherungsgesellschaften.

Antwort
von peterobm, 71

wann ist denn diese OP? viele Versicherungen haben eine Wartezeit, das können locker 3 Monate sein.

Ne Versicherung nur für einen Monat wird es nicht geben; das sind Jahresverträge

Antwort
von toomuchtrouble, 23

Das 2-Bett-Zimmer hast Du eh' und ob die Chefarzt-Behandlung immer von Vorteil ist, sei dahingestellt. Der Rest Deines Planes ist natürlich etwas putzig. Jede zum Zeitpunkt der Antragstellung absehbare medizinische Behandlung ist natürlich von der Leistung ausgeschlossen, wozu eine Kieferfehlstellung mit Sicherheit gehört.

Antwort
von ArminSchmitz, 31

Ich vermute mal, daß Du mit dieser Vorerkrankung entweder überhaupt nicht mehr zusatz zu versichern bist oder aber nur unter Ausschluß genau dieser Erkrankung.

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Versicherung, 11

Für eine bereits geplante Operation kannst du dich nicht mehr versichern,

Was denkst du, wer sich dann überhaupt noch vorsorglich versichern würde, wenn das auch so auf den letzten Drücker möglich wäre?

Antwort
von Apolon, 13

Gegenfrage:

Kannst du dir vorstellen, dass man ein schon brennendes Haus noch versichern kann?

Kommentar von toomuchtrouble ,

Vor dem Hintergrund der - zugegeben - an extrem schlichten Gemütern ausgerichteten - Werbung mit "keine Wartezeit"

https://www.axa.de/stationaere-zusatzversicherung

ist Deine Gegenfrage nicht so klug wie sie aussieht. Hier könnte man tatsächlich den Eindruck haben, dass einzig die absehbare Entbindung ein Ausschlusskriterium erfülllt.

Vermutlich ist das Über-den-Tisch-ziehen so tief in den Verhaltensmustern Deiner Branche verankert, das so etwas nicht mehr wahrgenommen wird.

Kommentar von Apolon ,

Ich finde es ja besonders nett von dir, dass du für meinen Vertriebspartner Werbung machst.

Nur was dein Hinweis mit meiner Antwort zu tun haben soll, ist mir ein Rätsel.

Grundsätzlich kann man keine Krankenversicherung abschließen, wenn eine OP schon bevor steht, auch nicht bei der AXA/DBV.

Ist vergleichbar mit dem brennenden Haus, falls dir der Sinn meiner Gegenfrage nicht bewusst wurde.

Und dies hat auch überhaupt nichts mit der Wartezeit zu tun. Der Begriff "keine Wartezeit" besagt nur, wenn der Versicherungsschutz angenommen wurde (bitte Gesundheitsfragen beachten) hat man Versicherungsschutz gleich ab dem 1. Tag nach Vertragspolicierung.

Du solltest dir nicht nur den Flyer oder die Werbung  anschauen, sondern auch die Gesundheitsfragen die man im Krankenversicherungsantrag findet.

Kommentar von toomuchtrouble ,


Grundsätzlich kann man keine Krankenversicherung abschließen, wenn eine OP schon bevor steht, auch nicht bei der AXA/DBV.

Du setzt auf exakt den gesunden Menschenverstand, den Dein Vertragspartner bei seiner Werbung zu vernebeln versucht.

Dass solche Simpel wie der Fragesteller das für bare Münze nehmen, ist doch das wichtigste Element Eures Geschäftmodelles und im Falle Eurer Werbung gar nicht einmal so bescheuert. Es gibt keinen Hinweis mit Sternchen (Keine Wartezeit* - *vorbehaltlich einer Gesundheitsprüfung, nicht für absehbare stat. Behandlungen), selbst Mobilfunkanbieter arbeiten transparenter.


Kommentar von Apolon ,

Du setzt auf exakt den gesunden Menschenverstand, den Dein Vertragspartner bei seiner Werbung zu vernebeln versucht.

Mein lieber toomuchtrouble,

wenn du etwas von Krankenversicherungen verstehen würdest, würdest du die Wartezeit nicht mit der Gesundheitsprüfung in einen Hut werfen.

Wenn der Vertrag angenommen wird, besteht ab dem 1. Tag Versicherungsschutz (Ausnahme Entbindung (Wartezeit 8 Monate))

Gruß N.U.

Kommentar von toomuchtrouble ,

Noch einmal: dass mir die tatsächlichen Versicherungsbedingungen durchaus geläufig sind, müsstest selbst Du erkennen können. Mir ging es um die Werbestrategien Eurer Branche, die oben stehende Fragen erst beflügeln.

Kommentar von Apolon ,

Scheinbar sind Sie dir nicht bekannt, denn sonst würdest du solch einen Unsinn nicht schreiben.

Ende!

Antwort
von Dunkel, 34

Ich denke für deinen Eingriff wird dir das nichts bringen.

Zum einen gibt es, wie andere schon erwähnt haben, bestimmte Karenzzeiten und zum anderen werden bereits bekannte Vorerkrankungen i.d.R. vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

Antwort
von ErsterSchnee, 44

Für eine einmalige OP nicht. Und vor allem wird es dann nicht zwangsläufig besser gemacht - es wird nur mehr berechnet.

Antwort
von quinann, 40

wie schon vorher beschrieben gibt es nur Jahresverträge, mit Wartezeiten. Jedoch sind sie günstig, wenn man jünger ist bei Abschluss und im Laufe des Lebens kann sich das schon lohnen. Überhaupt auch dann, wenn du Krankenhaus-Tagegeld dabei hast.

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