Frage von Bettylalala, 255

Privatarbeit (Schwarzarbeit). Auftraggeber droht mich anzuzeigen. Was kann ich tun?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ErsterSchnee, 203

Den Auftraggeber mit reinreden.  Oder ein Rechnung schreiben. Und natürlich die Einnahmen in der Steuererklärung angeben. 

Kommentar von ErsterSchnee ,

Reinreißen - nicht reinreden...

Antwort
von Antrax, 186

Viele Privatieres, die Schwarzarbeit  in Auftrag geben, wollen sich so um die Bezahlung drücken. Und meistens klappt´s .

Einzige Möglichkeit in Deinem Fall, ist den Spieß um zu drehen: Da er sich gleich in mehreren Fällen strafbar gemacht hat.

Sage ihm, dass wenn er jetzt nicht zahlt, dass Du ihn anzeigst: Auftrag von Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung, Betrug und Nötigung.

Dem Staat ist es rellativ egal was mit Dir und Betrug und trallala passiert, aber wenn jemand Steuer hinterzieht, da sind sie ganz scharf drauf! Siehe Hoeneß.

Wer sich nicht wehrt - lebt verkehrt,

liebe grüße

Antrax

Kommentar von Bettylalala ,

Danke für die Antwort. Das Problem ist er kam von selbst auf mich zu und fragte mich für wie viel euro ich das machen würde. Ich habe den Auftrag in 2 stunden gemacht und meine 250 auch bekommen. Ich bin eine ganz normale privatperson( also nicht selbständig oder so) 

Kommentar von Antrax ,

stellt er denn irgendwelche Forderung, weswegen er Dich anzeigen will? Oder tönt er nur herum und will sich wichtig machen?

Auf jeden Fall kannt Du ihm sagen, dass wenn er Dich anzeigt, er auch gleich eine Selbstanzeige machen kann. Die in seinen Fall bestimmt heftiger ausfällt als bei Dir.

Versuche mit ihm zu reden, ob es einen friedlichen Weg gibt,

sonst drohe ihm, das Du zur Polizei gehst.

Kommentar von EySickMyDuck ,

Servus erstmal... Is ja mal hart, ich dachte eigentlich sowas passiert auch nur mir... Also so einfach ist es jetz mal rechtlich gesehen nicht. Der einzige der Steuern hinterzieht bist erstmal du weil du einer nicht gemeldeten Tätigkeit gegen Bezahlung nachgehst. Dein Chef bekommt gesondert eine auf den Sack... In Wirklichkeit sah es bei mir allerdings ganz anders aus. Wir wurden damals getrennt zu einer Aussage geladen und mussten uns einige Wochen später dann zusammen einer Anhörung o. so unterziehen. Das mein damaliger "Chef" auf unwissend machte (war sich sicher ich hätt 'n Gewerbe u. so) sah der Richter glaub ich die ganze Sache plötzlich als überaus amüsant an und somit war es für mich eigentlich erledigt, hab auch nie wieder wat gehört... Fakt ist, rechtlich hast du dich genauso strafbar gemacht aber im Endeffekt schießt sich dein Cheffe da 'n Eigentor...

Kommentar von EySickMyDuck ,

ach ja, in meinem Fall ging es damals um's vor dem zahlen drücken...

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