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Privat Krankenversichert mit 3 Kindern - macht das Sinn?

gefragt von Verena313Verena313 am 29.09.2009 um 10:12 Uhr

Hallo, seit kurzem sind wir eine 5-köpfige Familie. Wobei mein Mann und jetzt die 3 Kinder privat versichert sind und ich gesetzlich (wegen Elternzeit zur Zeit kostenfrei). Macht es denn wirklich Sinn, daß Mann und Kinder privat sind? unser Versicherungsberater sagt ja wegen den Leistungen und daß die gesetzliche Familienversicherung mit entsprechender Zusatzversicherung genauso teuer wäre... . Ich glaube ihm das nicht wirklich, da wir auch noch eine hohe Selbstbeteiligung haben. Wer kann mir Tipps geben? Und ist die gesetzliche wirklich soviel schlechter als die private? ich konnte persönlich bei unseren Ärzten noch keine Unterschiede feststellen... Bin für jede Hilfe dankbar!


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anonym
beantwortet von Somertraum am 29. September 2009 10:25
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Hilfreichste Antwort

Morgen, wir standen vor einem Ähnlichen Problem. Viele Jahre bei der GKV gewesen und als Familien Versicherte. Da mein Mann sich selbständig gemacht hat, musst er aus der GKV raus. Da ich bei meinem Mann auch angestellt bin aber unter 400 € konnte ich nicht selbst versichert werden. Also Haben wir das Gehalt erhöht und ich bin jetzt mit den zwei Kindern in der GKV und mein Mann ist allein in der PKV. Es war in unseren Fall ein sehr grosser Batzen Geld was wir so Monatlich sparen können. Wir hatten es alles durchgerechnet und das ist die beste Lösung für uns.


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diemeggie
beantwortet von diemeggie am 29. September 2009 10:17
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wir sind auch in einer ähnlichen situation wie ihr.
unsere kinder sind von anfang an privat versichert und m.e. nach ist das manchmal ein vorteil (weniger papierkram bei ärzten, keine anräge holen usw.).
für erwachsene ist es manchmal herausgeschmissenes geld, wenn man fast nie zum arzt geht^^
an deiner stelle würde ich in der kasse bleiben und eine zusatzversicherung für stationär und ambulant abschließen. das reicht vollkommen.
privatpatienten werden nicht so übertrieben bevorzugt, wie es manchmal dargestellt wird. krank ist krank und arzt ist arzt.

Kommentar von 87a73daddebd4175e34986d199114d40smallminiwo am 29. September 2009 10:23

Privatversicherte bekommen in manchen Praxen den Hintern geleckt und den roten Teppich ausgerollt. Sie haben kaum Wartezeit und können kommen wann sie wollen. Sie bekommen mehr an Leistungen, da die Ärzte mehr abrechnen können als bei gesetzlich Versicherten. Ist nicht in allen Praxen so, aber in vielen, da die Kosten die eine Praxis verursacht durch die gesetzlich Versicherten nicht mehr gedeckt werden können und die Privaten so zum Wiederkommen eingeladen werden :) Komme aus ner Praxis da war das so. Bin nu in einer da ist das nicht... ganz unterschiedlich

Kommentar von Febfe7b7717cb3d046cd2ea3d2c17ff4smalldiemeggie am 29. September 2009 10:30

ja, es ist sehr verschieden und über die 'schwarzen schafe' unter den ärzten wird mehr geredet, als über die anständigen. wir haben selber eine praxis und lecken niemandem den hintern^^. termine bekommt ein privater bei uns nach den gleichen kriterien wie ein gesetzlich versicherter. man muss aber sagen, dass die privatversicherten in vielen praxen das wirtschaftliche auskommen sichern. wir z.b. stecken viel geld, das wir von den privaten kriegen, in die gesetzlich versicherten wieder rein. aber grundsätzlich gebe ich dir recht.

Kommentar von 87a73daddebd4175e34986d199114d40smallminiwo am 29. September 2009 11:32

:-) Wenn ein Privater anruft und nach nem Termin fragt und auf 4 Wochen vertröstet wird, dann kommt als erstes von einigen: "Ich bin aber privat versichert!" Das ganze noch voll Empörung und mi der Androhung, das ein neuer Arzt gesucht wird. Angesichts dessen frage ich mich,.. gibts mehr schwarze als weiße Schafe?

Kommentar von Febfe7b7717cb3d046cd2ea3d2c17ff4smalldiemeggie am 29. September 2009 11:43

bei vier wochen wartezeit ist die praxis sowieso falsch organisiert. bei uns dauert ein termin maximal 10 tage wartezeit. außerdem haben wir von 7-10 uhr im terminkalender freikapazitäten für notfälle eingeplant. und diesen empörten patienten sage ich dann einfach:' ja, das ist ja das problem - es sind so viele andere private vor ihnen dran. rufen sie in anderen praxen noch an, vielleicht haben sie da mehr glück.' das soll heißen, dass wir solche leute gar nicht haben wollen...


anonym
beantwortet von VoeSte am 30. September 2009 11:36
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Hallo,

also vorweg: Ich bin in der Versicherungsbranche selbständig tätig (also verkaufe auch PKV) und bin selbst Vater von drei Kindern + privat versichert (mit den Kindern).

Die Grundkonstellation ist also die gleiche.

Zunächst mal zum rechtlichen.

Dein Mann ist in der PKV. Du bist in der GKV.

Die Kinder können in folgenden Fällen in der GKV mitversichert werden:

Zunächst ist zu prüfen ob Dein Mann über der Beitragsbemessungsgrenze liegt. Diese ist derzeit bei 44.100 € pro Jahr (3.675 € pro Monat). Hier gilt nicht die Versicherungspflichtgrenze (48.600 €)

Wenn Dein Mann darunter liegt: Mitversicherung der Kinder in der GKV grundsätzlich möglich (unabhängig von Deinem Einkommen)

Liegt Dein Mann über der Grenze, hängt es davon ab, ob Ihr beide über der Grenze liegt (also Du vor Erziehungsurlaub vor Mutterschutz). Liegt Ihr beide darüber, muß daß Kind bei der Person mitversichert werden, die mehr verdient.

Also ist Dein Einkommen auch über BBG aber höher als das von Deinem Mann, dann können die Kinder bei Dir mitversichert werden.

Das zum rechtlichen.

Ansonsten kann ich Dir persönlich sagen, daß ich mit hervorragenden Leistungen insgesamt (inkl. Kinder) nicht mehr bezahle als ich in der GKV zahlen würde. (Ich habe keinen Basistarif, sondern einen umfangreichen Versicherungsschutz).

Ich bin froh, daß wir vier in der PKV sind. Die Leistungen sind deutlich besser.

Wenn Du noch Fragen hast, dann meld Dich.

Grüße

Kommentar von Simple_avatar6smallPlayaNr1 am 1. Oktober 2009 18:13

DH das wäre mein erklärung auf die nicht beantworteten fragen gewesen ;) allerdings wahrscheinlich nicht so ausführlich :)


flirtheaven
beantwortet von flirtheaven am 29. September 2009 10:18
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die frage stellt sich euch eigentlich gar nicht, weil ihr wahrscheinlich momentan nicht die wahl habt. aus der privaten in die gesetzliche zu wechseln ist nur unter bestimmten voraussetzungen möglich und die kinder müssen immer bei dem elternteil versichert sein, dessen gehalt höher ist. ich genieße es jedesmal privat versichert zu sein, wenn ich mir beim optiker eine neue brille bestelle. meine letzte hat 1200 € gekostet und ich habe nur 36 € zugezahlt. das steht mir alle 12 monate zu. meine kinder und meine frau tragen auch brillen, so dass es sich für uns auf jeden fall lohnt.


anonym
beantwortet von kurtjohann am 29. September 2009 10:20
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privat versichert zu sein, hat viele vorteile, die andere beantworter schon beschrieben haben. dagegen steht ein nicht zu unterschätzender bürokratischer aufwan beim einreichen der anträge und man sollte sich auch überlegen, und es ansparen, dass man im alter zum teil erheblich hohe kosten zu zahlen hat


anonym
beantwortet von Pumuckl70 am 29. September 2009 10:29
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Es ist doch ein relativ einfaches Rechenspiel: Beitrag als freiwillig versicherte in der GKV, ggf. mit Zusatzversicherung wegen der Lücken in der Versorgung gegen PKV zuzüglich Selbstbehalt (mindestens die Kids werden ja immer mal krank). Lasst Euch einfach ein Angebot von einer guten GKV machen, was das für die ganze Familie kosten würde und rechnet es durch. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Ihr ein paar Hunderter sparen könnt in der GKV.


PlayaNr1
beantwortet von PlayaNr1 am 30. September 2009 11:24
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die frage ist was macht dein mann beruflich? ist er selbstständig? verdient er als angestellter über BBG und ist deshalb freiwillig versichert? hat er sich deshalb privat versichern lassen?


anonym
beantwortet von Anja68 am 2. Oktober 2009 08:19
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Hallo, die private ist immer besser, aber in deinem Fall rate ich ab, da jeder in der Familie seperat versichert werden muß, also zu teuer.

Gruß


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