Frage von CrazyBunny4, 16

Prepping, würdet ihr helfen?

Stellt euch bitte einmal die Situation vor, wir leben seit ein paar Tagen in einer Krisensituation. Alle Supermärkte und alle anderen Läden sind Leergefischt. Nahrung und andere Dinge die zum Überleben beitragen sind nirgends wo mehr aufzutreiben.

Ihr aber habt schon Jahre vorher Vorgesorgt was Lebensmittel etc. anbelangt und andere Sachen die Benötigt werden angelegt (Prepping).

Nun Klopft jemand an eurer Tür und fragt nach Essen und Trinken oder nach etwas anderem wie z.B. nach Kerzen da diese Person nicht vorgesorgt hat oder nicht genügen Vorgesorgt hat.

Jetzt zur Frage.

Würdet ihr der Person etwas geben ABER AUF DIE GEFAHR HIN, das diese Person es weiter Erzählt und noch am gleichen Tag ein Wütender mop vor deiner Tür steht, die dann in dein Haus/Wohnung eindringen dich Brutal niederringt und alles mitnehmen und du am Ende selber nichts mehr hast?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Tasha, 12

Normalerweise würde es sich bei Fragenden um Notleidende handeln, die sich vorher überwinden mussten, Fremde zu fragen (ich denke da vor allem an Eltern mit Kindern) oder um Nachbarn/ Freunde. Diese würden sicher nicht in der Nachbarschaft herumlaufen und alle informieren, wo sie ihren Kram herhaben. Ich denke auch, dass man sich in so einer Notzeit selbstverständlich so weit möglich gegenseitig aushelfen würde! Das heißt, wenn ich den Keller voll hätte, würde ich meine Vorräte abschätzen und ein bisschen davon auch an direkte Nachbarn oder Freunde oder Eltern mit kleinen Kindern in der Umgebung (ältere Menschen, die nicht so lange durchhalten können) abgeben.

Im Normalfall hätten die meisten Menschen einen Vorrat auch an haltbaren Lebensmitteln (Brot, Haferflocken, Obst, Konserven) zu Hause, so dass sich eine Zeit lang ernähren könnten. Wer ein Haus hat oder eine größere Wohnung oder einen Keller, hat meist auch einen Getränkevorrat im Haus.

Auf der anderen Seite haben Bewohner von Ein-Zimmer-Wohnungen und ähnlich kleinen Wohnungen, vor allem ohne Keller, meist nur wenige Vorräte im Haus. Oder auch Renter, die eine sehr kleine Rente bekommen. Wenn man solche Leute in der Umgebung kennt, würde man sicherlich Nachbarn fragen, ob man zusammenlegen und die mit durchbringen könnte, oder nicht?!

Falls man vorher gewarnt wurde, konnte man vermutlich noch einen ausreichend großen Vorrat an Leitungswasser in Eimern oder leeren Flaschen sammeln, so dass Trinkwasser ein paar Tage lang kein Problem wäre.

Viel schwieriger würde es für Menschen, die zu Hause speziell ernährt werden, z.B. mit Flüssignahrung, oder wenn lebensnotwendige Medikamente ausgehen. Oder halt für Babys, die auf Milch oder speziellere Kost angewiesen sind (wegen Krankheiten etc.).


Die Grundfrage lautet: Gehe ich vom Schlimmsten aus, davon, dass die Menschen nun zu meinen Feinden werden, die mit mir um die vorhandene Nahrung konkurrieren, oder gehe ich davon aus, dass alle durchkommen wollen und man sich gegenseitig dabei hilft? Ich hoffe doch, dass ich (und bitte viele Menschen in meiner Umgebung!) vom letzten Fall ausgehen würde!


PS

Bitte auch daran denken: Was würde ich meiner einsam lebenden Oma in so einem Fall wünschen? Doch dass ein Nachbar rüber käme und fragen würde, ob bei ihr alles okay ist, ob er ihr mit etwas aushelfen könne! Nicht, dass sie alleine gelassen wird und mit ihrer Angst und evtl. Durst, Hunger, Kälte und Dunkelheit alleine fertig werden muss!

Oma auch ersetzen durch kleine Geschwister, die alleine zu Hause sind usw.

Antwort
von exxonvaldez, 11

Genau deswegen macht es in meinen Augen keinen Sinn große Vorräte anzulegen!

Irgendwann bekommen es die Nachbarn mit und dann ist sowieso teilen angesagt (freiwillig oder unfreiwillig).

Man sollte sich bei der Vorbereitung immer seiner Umgebung anpassen und immer nur ein wenig mehr machen als der Rest.

Alles was man darüber hinaus anhäuft muss mann am Ende wieder teilen. (Gesetz der Mittelmäßigkeit.)


Kommentar von AutFighter ,

Dann sollte man sich eine Waffe zulegen, dann kann man höchstens bisschen Blei teilen

Kommentar von exxonvaldez ,

Das fordert nur noch mehr Gewalt heraus und am Ende wird man im Schlaf abgemurkst.

Leuten, die nichts mehr zu verlieren haben, kann man mit Waffen nicht drohen.

Antwort
von Sockendiebin94, 6

Ja, ich würde auch helfen. 
Könnte es einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren nicht geholfen zu haben... :)

Kommentar von CrazyBunny4 ,

Die Menschen rasten schon aus wegen einer neuen Spielkonsole oder ein neues Handy.

 https://www.youtube.com/watch?v=OsKHrWiYu4U

Und wie werden die Menschen erst reagieren wenn alles Geschlossen hat und sie vorm Verhungern sind. Die Person der du geholfen hast Erzählt es vielleicht weiter und dann stehen solche Leute vor deiner Tür und nehmen alles mit was du angesammelt hast! 

Kommentar von Sockendiebin94 ,

Dann sollen Sie es halt mitnehmen. 
Aber lieber bleibe ich mir selbst treu, als dass ich mich verbiege und nachher was bereue

Antwort
von Peppi26, 11

Ich bezweifel das danach ein wütender Mob vor meiner Tür steht aber ja ich würde helfen,

Kommentar von CrazyBunny4 ,

Mit den Wütenden mop meinte ich, die Leute rasten schon aus wegen ein neues Handy oder wegen einer neuen Spiel Konsole.

https://www.youtube.com/watch?v=OsKHrWiYu4U

Und es wird dann auch Menschen geben die genauso reagieren werden wenn alles geschlossen hat und sie vorm Verhungern sind!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community