Pray for Paris und pseudo mitleid?

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9 Antworten

Man tut ändert sein Profilbild dafür, um Anteilnahme zu zeigen. Aber höchst wahrscheinlich passiert irgendwann wieder was anderes und dann erinnert sich kaum jemand an das was in Paris passiert ist, wofür man sooo viel "Mitleid" und sooo viel "Anteilnahme" hatte, was man sooo schlimm fand. Natürlich ist es schlimm, aber so was passiert in anderen Ländern fast täglich, das wird fast schon ignoriert. Den Hashtag #prayforparis mag ich auch nicht wirklich. Wenn man glaubt dass es hilft für Paris zu beten, dann kann man das ja machen, aber ich finde es irgendwie pseudoreligiös wenn Leute die "es" mit sehr vielen tun, rauchen, saufen und kiffen dann einen auf religiös und ehrenvoll machen. Nicht dass es mich stören würde, ich bin ja auch nicht religiös und dieses "Ehre"-Gelaber nervt mich, aber ich tue wenigstens nicht so als würde ich beten (da ich der Meinung bin, dass Beten höchstens einen Placebo-Effekt hat).

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Ich finde Solidarität und Mitgefühl für die Menschen denen so was passiert & die durch solche Anschläge ihre Familie verlieren ist vollkommen angemessen.
Doch in Syrien oder in anderen Kriegsgebieten sterben jeden Tag hunderte Menschen, und darüber liest man keine Posts oder was weiß ich..

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Es gerade in Mitleid für alles und jeden zuhaben. Vor #prayforparis war es ja auch refugees welcome.

Danach wird es wohl wieder was anderes sein, das absolut hirnlos ist.

Schaden oder fast schon schändlich finde ich es das es so schön ganze zeit in Syrien, Afghanistan oder anderen muslimischen Ländern so abgeht und kein Schwein hat sich dafür groß interessiert.

Nur jetzt kommen sie nach Deutschland weil sie nicht mehr wissen wohin. Und jetzt hat man Mitleid. Nachdem schon tausende gestorben sind. 

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Da stimme ich dir zu. Es ist total schwachsinnig.. Was bringt es den Familien und Freunden, die bei den Anschlägen jemanden verloren haben oder verletzt wurden, wenn irgendjemand irgendwo auf FB sein Profilbild ändert? Gar nichts.
Weitaus sinnvoller wäre es, nicht einfach jeden x-beliebigen vermeindlichen "Flüchtling" einfach so ins Land zu lassen. Ich will gar nicht wissen, wie viele IS Typen wir uns dadurch schon freudig über die Grenze geholt haben. Das war nur der Anfang, es wird in Zukunft noch weit mehr Terroranschläge geben. Aber sieh dir die Politiker mal an... Was willst du da noch dazu sagen? Da kann man sich nurnoch an den Kopf greifen.

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Kommentar von Gegengift
15.11.2015, 09:03

Die Terroristen in Frankreich waren immer gebürtige Franzosen. Die Terroristen in Deutschland  waren auch gebürtige Deutsche  (z.B. Nationalsozialistische Untergrund).

Das Märchen von den Terroristen-Flüchtlingen ist auch nur wieder eine ganz billige Ausrede  von der Verantwortung abzulenken.

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Irgendwohin muss sich die ganze kollektive Energie ja entladen, da lässt man sie lieber in sinnlosen Hashtags und Likes verpuffen, als damit etwas konstruktives anzustellen. 

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Jeder sollte das tun was er für richtig hält. Ich finde es absolut in Ordnung Mitgefühl zu zeigen und damit vielleicht auch andere auf die Sache aufmerksam zu machen. Momentan ist da auch nicht viel mehr zu machen als einfach zu hoffen, dass so etwas nicht noch einmal passieren würde (obwohl das zugegebener Weise nach aktueller Lage sehr schwer zu glauben ist). Ich denke auch, dass die Menschen die so etwas posten es größten Teils aus Mitgefühl machen und nicht um irgendwelche likes zu bekommen..

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Daumen hoch ----------> ich sehe das exakt wie du & würde sogar soweit gehen, das als geheuchelte Trauer unter dem Irrsinn politischer Korrektheit einzusortieren, was ich als falsch & eigentlich noch viel trauriger/fragwürdiger einstufe..!

Ich werde mein Profilfoto exakt so lassen, wie es ist. Und zwar aus Prinzip!

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Jedem das seine, oder?
Wenn jemand sein Mitgefühl ausdrücken möchte, dann ist es sein gutes Recht. Ich finde in einer so schlimmen Situation ist es höchst unangebracht, solche Nichtigkeiten zu kritisieren.

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Das ist kein "Pseudo-Mitleid", man zeigt damit, dass der Vorfall an einem nicht spurlos vorbei geht.

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