Praktikum in der Suchtberatung?

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4 Antworten

Studium: Soziale Arbeit - Bachelor 6 Semester
Studium: Soziale Arbeit - Master: Suchttherapeut, 6 Semester
Nach dem Bachelor oder Master. berufliches Anerkennungsjahr.

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Kommentar von Tomdc
10.11.2016, 13:43

Vielen Dank für die Antwort! :) 

Wenn ich richtig bescheid weiß, ist Soziale Arbeit Arbeit das selbe wie Sozialpädagogik? 
Ist das ein sehr anspruchvolles Studium und was sind dafür die Voraussetzungen? 
(Ich habe ein 1er Realschulabschluss und meine Banklehre mit einer 3 abgeschlossen)

Viele Grüße

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Kommentar von Tomdc
22.11.2016, 18:09

Achja eine Frage ist da noch: Was für ein Fachabi brauche ich denn?

Gesundheit und Soziales?

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Ich weiß nicht, ob du als Praktikant akzeptiert wirst. Ich würde es nicht machen, tut mir leid. Ohne genügend Vorwissen bist du einfach eine Belastung für die Mitarbeiter, sonst nichts. Erfahrungen wirst du also nicht machen können.
Aber versuchen kannst du es ja. Rufe halt Suchtberatungsstellen oder Suchtkliniken an und frage. Aber ich bin skeptisch.

Ansonsten: studiere Soziale Arbeit und mach danach die Zusatzausbildung zum Suchttherapeuten.

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Hi,

ich glaube Ehrlichkeit wirst du auch in der Suchtberatung nicht in dem Maße finden. Krankhaftes Lügen in oft teil einer Suchterkrankung, das solltest du vorher wissen. Ich denke das kann auch mit vielen Enttäuschungen verbunden sein, viele brauchen einige Anläufe bis sie von der Sucht loskommen und vielen schaffen es leider nie. Du kannst viel Herzblut in die Beratung eines Alkoholkranken stecken, der dir verspricht das sich jetzt alles ändert und 2 Wochen später kommt der nicht mehr. Solch verhalten wird da eher die Regel sein, als die Ausnahme. 

Ich finds toll, wenn du dich für andere stark machst, ich glaube jedoch das es kein leichter Job ist.

Lg

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Kommentar von Tomdc
10.11.2016, 13:36

Hallo, 

vielen Dank für die Antwort. 

Dass Süchtige lügen und man nicht immer Erfolge hat ist mir klar. Mein Vater war meine ganze Kindheit bis zum letzten Jahr Alkoholsüchtig. 
Erfahrungen mit einem Süchtigen habe ich (leider) sehr sehr viel...

Ich meine mit Ehrlichkeit auch mehr, dass ich über echte Probleme des Lebens reden will und nicht mit Menschen, dessen größtes Problem ist, dass ihr Konto in Zukunft 2 Euro mehr kostet. 
Es ist eben sehr oberflächlich und das macht mich kaputt. 

Ich weiß wie schlimm Sucht ist und wie sehr es Familien zerstören kann. 
Darum möchte anderen Leuten helfen.

LG

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Hallo!

Du schreibst, dass du durch deinen Vater Erfahrungen hast. Hast du deine Erfahrungen aufgearbeitet? Oder willst du nur anderen helfen? Dann wirst du als Suchtberater - wie auch immer - scheitern.

Erst wenn ich meine eigenen Mängel, die ich zwangsläufig habe, wenn ich in alkoholkranker Familie aufgewachsen bin, erkannt und aufgearbeitet habe, bin ich fähig, sowohl Süchtigen als auch Angehörigen von Süchtigen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

Danach gibt es durchaus die Möglichkeit, eine Ausbildung zum Suchtberater zu machen. Menschen, die diese Ausbildung haben, stehen - neben ihrer Arbeit - in größeren Firmen bei Suchtfragen zur Verfügung.

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