Frage von Hiphoptop, 53

Postnatale Schädigung?

Habe ich das in einem Aufsatz richtig verfasst? wenn die Mutter während der Schwangerschaft Thrombose,Embolien...hat, dann hat das Kind oft eine Behinderung

Expertenantwort
von Pangaea, Community-Experte für Gesundheit, 30

Nein, das ist nicht richtig.

Behinderung entsteht durch verschiedene Ursachen - genetisch oder durch Schädigung während der Schwangerschaft. Alkohol zum Beispiel,  oder eine Rötelnerkrankung der Schwangeren. Oder ein schwerer Sauerstoffmangel. Und manchmal kann man keine Ursache finden und es passiert trotzdem.

Aber Thrombosen gehören nicht zu den Ursachen für eine Behinderung.

Expertenantwort
von Sternenmami, Community-Experte für Gesundheit, 28

Nein, das kann man so pauschal nicht sagen. Viele Frauen haben während der Schwangerschaft mal eine Beinvenenthrombose, aber deshalb ist nicht gleich ihr Kind behindert.

Eine Behinderung des Kindes erfolgt erst dann, wenn es für mehrere Minuten unterversorgt wurde. Hat die werdende Mutter jetzt eine Lungenembolie und in Folge dessen kurzzeitig einen Kreislaufstillstand, dann kann es passieren, dass auch das Kind einen Schaden davon trägt. Das ist aber eher selten. Meistens wird eine Thrombose rechtzeitig erkannt, so dass es gar nicht erst zu einer Lungenembolie kommt.

Alles Gute

Antwort
von zakcunningham, 33

Nicht oft, aber sehr wahrscheinlich.

Kommentar von Sternenmami ,

Nein, das kann man so nicht sagen. Eine Thrombose hat auf das Kind keinerlei Auswirkungen. Erst eine Lungenembolie mit Herzstillstand führt zu einer Unterversorgung des Kindes und somit zu möglichen Behinderungen.

Kommentar von user8787 ,

Man sollte allerdings die Risiken der notwendigen Medikationen bei  Embolien / Thrombosen nicht außer acht lassen. 

Besonders gefürchtet sind hierbei innere Blutungen....

Kommentar von Pangaea ,

Ja natürlich, aber was willst du machen? Du kannst ja eine Thrombose nicht unbehandelt lassen, das Risiko einer Lungenembolie ist zu hoch.

Kommentar von Sternenmami ,

Hat die werdende Mutter eine akute Thrombose, wird sie im Normalfall in der Klinik unter Dauerheparinisierung gesetzt. Da die Verletzungsgefahr während der stationären Behandlung bei der werdenden Mutter eher gering ist, ist diese Behandlung weder für die Mutter noch für das ungeborene Kind gefährlich. Da ist eine unbehandelte Thrombose um ein Vielfaches gefährlicher!!!

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