Postbote für Arzt spielen -> Krankenscheintransport?

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4 Antworten

es wird immer angenommen, dass die Ärzte viel Kontakt mit den Krankenkassen hätten, genauso wie angenommen wird, die Kassen wüssten immer, warum man beim Arzt war und das bei der Kasse alle Befunde vorliegen würden.

das ist alles nicht der Fall. Ärzte rechnen ihre Behandlungen mit der Kassenärztlichen Vereinigung ab und nicht mit der Krankenkasse. Grund für den Arztbesuch und Befunde erfahren die Kassen nicht.

die Weiterleitung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist per Gesetz geregelt.

§ 5 Abs. 1 Satz 5 EntgFG (Entgeltfortzahlungsgesetz) https://www.gesetze-im-internet.de/entgfg/__5.html

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Kommentar von Fleischtester
09.02.2016, 18:58

Danke für das Gesetz. Das wird zwar immer noch unterschiedlich ausgelegt, Aber jetzt weis ich genau, was da steht.

Für alle anderen: Wenn dir jemand Anweisungen erteilt, heist das nicht, das er auch dafür haftet, wenn etwas schief geht.

Eins steht aber fest. Die Krankenkasse darf dich nicht kündigen, es besteht eine Versicherungspflicht.

...

Grüße

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Naja, um mal etwas sachlich zu werden.

Nicht jeder Arzt hat immer mit jeder Krankenkasse regelmäßig Kontakt. Deswegen bekommt man die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für die Krankenkasse mitgegeben.

Weiterhin hat jeder Versicherte auch Mitwirkungspflichten und trägt für sich selbst Verantwortung. Deswegen wird dem Versicherten dann auch die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) mitgegeben.

Wichtig ist auch: Durch die AU ergibt sich auch ein Krankengeldanspruch. Wenn die AU aber nicht rechtzeitig abgegeben wird, dann gibt es kein Krankengeld. Wenn jetzt die AU beim Arzt liegt, weil aus welchem Grund auch immer, bisher keine Post zu der KK schickt, hat der Arzt dann plötzlich ein Problem. Der Versicherte / Patient könnte zu recht fragen, warum die AU nicht weitergeleitet worden ist.

Um sich aus dieser Verantwortung zu entziehen, ergibt es Sinn, dem Patienten/Versicherten die AU mitzugeben.

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die Krankenkasse verhandelt NICHT mit den Ärzten über Vergütungen ...

die Kassen legen Vergütungen fest, welche von der Kassenärztlichen Vereinigung teilweise erfolglos nachverhandelt werden ...

und warum soll der Arzt DEINE Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an die Krankenkasse schicken?

geht ihn nix an ....

Du kannst ja versuchen, beim Arzt Geld für den "Transport" der Krankenscheine (was im übrigen keine Krankenscheine sind, sonder Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ...) verlangen ...

Der Arzt wird einen Lachkrampf bekommen ...

und Du brauchst evtl. einen neuen Arzt, da der bisherige Arzt die Behandlung (bis auf Notfälle) verweigern kann ...

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Sobnst keine probleme? 10e dafür, dass Du mal eben die AU in 2 Umschläge steckst, Marke drauf, Postkasten?

Nebenbei ists ja auch in Deinem eigenen Interesse, denn wenn Du sie nicht verschickst, gibts keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Also lass es doch einfach, geht schon.

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Kommentar von Fleischtester
25.01.2016, 16:59

Danke, für solche sinnlosen Antworten. Machen was Hinz und Kunz sagt, kann jeder. Der Arzt steckt sich 3,97 € ein um Krankenschein zu schreiben und Kasse zu informieren und du machst die Arbeit. Prima. Warum behandelst du dich nicht gleich selbst ...

Grüße

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