Frage von secret66, 90

Positive und Negative Sachen / Donald Trup und Hillary Clinton / Gemeinsamkeiten der Partein?

Hey noch eine Frage:) Würde mich interessieren was so die positiven und negativen seiten der jeweiligen Präsident Kandidaten sind ? Ihre ziele etc. Und ob sie auch durchsetztbar sind ? Und die Gemeinsamkeiten der Parteien? Danke :)

Antwort
von Altersweise, 73

Ich bin kein Amerika-Experte, sehe die Dinge also aus europäischer Sicht.

Hilary Clinton ist eine Frau, hat also eine etwas andere Sicht auf die Dinge. Das muss aber nciht heißen, dass sie die weiche Welle fährt. Eine Frau in der Politik muss meistens sehr turchsetzungsfähig sein, sonst wied sie von den Männern um sie herum nicht ernst genommen.

Sie hat politische Erfahrung, kennt sich vor allem in der Außenpolitik aus und sie ist die Ehefrau eines Ex-Präsidenten, dürfte also allei daher ziemlich Ahnung vom Geschäft haben.

Ich persönlich finde sie etwas unterkühlt und affektiert, gerade wenn man sie mit einem charsimatischen Wesen wie Barack Obama vergleicht.

Dazu kommt sie aus dem politischen Establishment, also aus der Politikerkaste und dürfte reichlich abgehoben gegenüber dem sein, was die einfachen Leute empfinden.

Sehr mitreißend wirkt sie auf mich nicht.

Donald Trump ist als Geschäftsmann erfolgreich und kommt nicht aus der Politikerklasse.

Er ist ehrlich und sagt offen, was er denkt. Diplomatie gehört nicht zu seinen Kernkompetenzen.

Was er in der Birne hat, weiß ich nicht. Seinen Äußerungen zufolge kann es nicht arg viel sein.

Er ist ein furchtbarer Demagoge und in meinen Augen ein Rassist. Ich glaube nicht, dass er ein so gespaltenes Land, wie es die Vereinigten Staaten momentan sind, einigen kann. Es sei denn, er fängt einen riesigen Krieg an.

Dann gnade Gott uns allen!

Kommentar von Ontario ,

Hillary Clinton mag politische Erfahrungen haben, aber als Präsidenten der USA würde ich mir sie nicht wünschen. Ihr Auftreten mit weit aufgerissener Klappe bei den Wahlveranstaltungen halte ich für abstossend. Hinzu käme aus meiner Sicht, dass sie eher die Upperclass vertritt, als die Normalbürger. Sie scheint mir zu entfernt von den Sorgen der Bürger zu sein. Eben das Streben nach Macht, welches ihr inne ist. Hat sie mal die Macht erobert, wird sich nicht viel ändern, trotz aller Wahlversrechen.

Was Trump angeht, so würde ich nicht sagen, dass er nichts in der Birme hat. Er hat es zweifelsfrei geschafft, ein riesiges Vermögen aufzubauen, das geht mit Dummheit sicher nicht. Zudem glaube ich, so Trump Präsident werden würde, dass wir da einen ganz anderen Trump erleben, als bei den Wahlkampfveranstaltungen. Er ist offen, sagt was er denkt, wenn das auch dem einen oder anderen nicht passt. Was ich aber glaube ist, dass er ein sehr schwieriger Verhandlungspartner sein wird, dem Nachgeben fremd ist. Menschen die so erfolgreich sind wie Trump, die haben ein sehr ausgeprägtes Durchsetzungsvermögen, was oft gegen diplomatische Regeln verstösst. Wir haben in unserer Regierung auch einige, denen Diplomatie fremd ist, wie wir täglich feststellen können und dennoch sitzen sie in unserer Regierung. Kommen aus Bereichen die mit Politik absolut nichts zu tun haben.

Man sieht also, dass man auch in die Politelite einsteigen kann, ohne davon Ahnung zu haben, was Sache ist.. Das gilt auch für Trump. Ein Land wie die USA, welches aus einem Mix an unterschiedlichen Bevölkerungsstrukturen besteht, wie sonst kein anderes Land auf dieser Erde, ist nicht leicht zu regieren. Rassismuss ist nach wie vor sehr verbreitet. Vorallem zwischen Weissen und Schwarzen, der oft in Hass ausartet und das wird auch so bleiben. Obama wollte das eine oder andere auch ändern, was ihm nicht gelang. Trump wird es genauso ergehen, denn er ist in einer Demokratie auf Mehrheiten angewiesen. Da wird eben oftmals anders entschieden, als ein Präsident sich das wünscht. Deshalb sind auch einem Präsidenten in den USA Grenzen gesetzt die er nicht ignorieren kann. In Trump als zukünftigen Präsidenten sähe ich demzufolge  keine Gefahr. So schlimm wie ein Bush jr. wird er wohl kaum werden, denn der hat mehr Schaden auf der Welt angerichtet, als Vernunft walten zu lassen.  

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