hallo,
mein dad ist zum dritten mal zu schnell gefahren-er hatte schon 4 wochen fahrverbot nach dem zweiten mal. ich dachte mir, dass ich die letzte fahrt auf mich nehme und sage, ich wäre gefahren. meint ihr, die polizei prüft das anhand dem bild und es könnte konsequenzen für mich haben, wenns rauskommt ?? ich fahre halt recht selten und ein verbot wäre nicht so schlimm für mich.. was meint ihr ?? mfg borello

Ich bin der Meinung, dass es dein Daddy verdient hat den Führerschein abgeben zu müssen, denn wenn er nicht aus Fehlern lernt, sollte er auch dafür zahlen!!! Irgendwo stellt er ja auch eine Gefahr für die anderen Verkehrsteilnehmer da!!!

Das würde ich lieber lassen. Dein Vater soll für den Scheiß den er gebaut hat selbst gerade stehen.
Das ist eine falsche Aussage und die Konsequenzen können für Dich ziemlich schlimm werden. Wenn er geblitzt wurde nützt diese Aussage nämlich rein gar nichts. Also lass es sein und Dein Dad soll mal schön selber für seinen Mist grade stehen.

jeder sollte für das gerade stehen was er macht, hoffe er lernt daraus. Ich würde es deiner Stelle nicht machen, stell dir vor dich erwischt es nächste Woche, dann ist dein Lappen weg...
ich werds wohl wirklich sein lassen.. mein vater ist halt beruflich viel unterwegs (außendienst)-das is halt das problem... mfg borello

Werner schaute noch mal auf den Tacho, bevor er langsamer wurde. 78 km/h innerhalb einer Ortschaft. Das dritte mal, dass er in diesem Jahr erwischt wurde...
Der Polizist der ihn angehalten hatte, stieg aus seinem Auto und kam mit einem Notizblock auf Werner zu.
Christian ? Die Uniform irritierte zunächst, aber es war Christian aus der Kirche! Werner sank tiefer in seinen Sitz. Das war schlimmer als der Strafzettel. Ein christlicher Bulle erwischte einen Typen aus seiner eigenen Kirche.
"Hallo, Christian. Komisch dass wir uns so wieder sehen !"
"Hallo Werner." - Kein Lächeln.
"Ich sehe, du hast mich erwischt in meiner Eile nach Hause zu kommen, um meine Frau und Kinder zu sehen."
"Ja so ist das." Christian der Polizist, schien unsicher zu sein.
"Ich bin in den letzten Tagen erst sehr spät aus dem Büro gekommen, und war in Gedanken schon beim morgigen Familienausflug. Mit wie viel hast du mich erwischt ?"
"Siebzig."
"Ach, Christian, warte einen Moment. Ich habe sofort auf den Tacho geschaut, als ich dich sah, ich schätze das waren 65 km/h!"
Werner konnte mit jedem Strafzettel besser lügen... Genervt starrte er auf das Armaturenbrett.
Christian war fleißig am schreiben auf seinem Notizblock. Warum wollte er nicht Führerschein und Papiere sehen ?
Was auch immer der Grund war, es würden einige Sonntage vergehen, bis Werner sich in der Kirche wieder neben diesen Polizisten setzen würde. Ungeduldig sagte er: "Es liegt doch ganz in Deinem Ermessen. Sicher habe ich eine Verkehrsregel gebrochen, aber man kann doch auch mal ein Auge zudrücken, oder?"
Christian schrieb weiter, riss dann den Zettel ab und gab ihn Werner.
"Danke." Werner konnte die Enttäuschung nicht aus seiner Stimme halten.
Ohne ein Wort zu verlieren, ging Christian wieder zu seinem Streifenwagen zurück.
Werner wartete und schaute ihm im Spiegel nach. Dann faltete er den Zettel auf. Was würde ihm dieser Spaß kosten ? He, war das ein Witz ? Es war kein Strafzettel! Doch dann las Werner: "Lieber Werner, ich hatte einmal eine kleine Tochter. Als sie fünf Jahre alt war, starb sie bei einem Verkehrs- unfall. Richtig geraten, der Typ ist zu schnell gefahren. Ein Strafzettel, eine Gebühr und drei Monate Knast, dann war der Mann wieder frei. Frei um seine beiden Töchter wieder in den Arm nehmen zu dürfen. Ich hatte nur eine, und ich werde warten müssen, bis ich sie im Himmel wieder in den Arm nehmen kann. Tausendmal habe ich versucht diesem Mann zu vergeben. Vielleicht habe ich es geschafft, aber ich muss immer wieder an sie denken. Auch jetzt. Bete bitte für mich. Und sei bitte vorsichtig, Werner.
Mein Sohn ist alles was ich noch habe. Gruß, Christian."
Werner drehte sich um und sah Christian wegfahren. Er fuhr die Straße wieder hinunter. Werner sah ihm nach bis er nicht mehr zu sehen war. Erst einige Minuten später fuhr er langsam nach Hause.
Er betete um Verzeihung, und zu Hause angekommen, nahm er seine überraschte Frau und Benny ganz fest in die Arme.
Das Leben ist so wertvoll. Behandle es mit Sorgfalt.
Das sollte der Vater von dem Fragesteller vielleicht mal lesen - wenn es überhaupt noch etwas bringt. Meistens sind diese Typen unbelehrbar und glauben, dass sie aufgrund ihrer vielen Fahrerfahrung im Gegensatz zu uns "Nicht-Außendienstlern" eine Art Sondererlaubnis haben.

versuch i s t nicht strafbar und besser
bueten am 10. Juni 2009 19:10 achte aufs bild
Die werden zu mindest das Bild mit dem Geburtsdatum vergleichen.

Probier es doch mal aus aber wunder Dich nicht über die Folge. Wenn Dein Dad schon notorisch zu schnell fährt sollte er auch Manns genug sein, um die Konsequenzen zu tragen.
Tu es nicht. Du hast geschrieben, dass Dein Vater Außendienstler ist - dann ist er doch auf seinen Führerschein dringend angewiesen. Wie kann der denn dann noch so bedeppert sein, noch ein drittes Mal zu schnell zu fahren? Das muss er selbst ausbaden. Dir droht im schlimmsten Fall noch eine Anzeige wegen Falschaussage - dann hast Du aber etwas Nettes. Das will Dein Vater bestimmt auch nicht.

Wenn der Vater diese falschen Angaben macht (Beschuldigter) hat das keine konsequenzen. Wenn diese Angabe aber von dir als Zeuge gemacht werden, kann es zu strafrechtliche Folgen kommen- ein Zeuge ist zur wahrheitsgemäßen Aussage verpflichtet. Ein Familienangehöriger braucht aber als Zeuge nicht auszusagen.