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Politische Frage: WIESO WOLLT IHR ALLE KAPITALSIMUS?

gefragt von xCommunistx am 07.11.2009 um 21:42 Uhr

jetzt mal ne frage an alle die der USA vertrauen,glauben das es eine krise gibt,das der elfte september vom iran war und das geld das wichtigste ist! WIESO SEID IHR KAPITALSITEN. es spricht nichts gegen den Kommunismus. Hört euch das an und sagt mir was ihr davon haltet: Erstens gab es da die Menschen und diese waren ehrgeizig.Sie haben beschlossen das jeder Mensch einzigartig ist und ab diesem Moment enstand erstmal der Kapitalismus (jeder hat auf sein Kapital geachtet). So war auch der Rassismus geboren denn ab diesem Moment wollten alle Menschen besser als die anderen sein und machten Propaganda. Schwarz, weiß,arm,reich,stark,weich etc. waren nun sachen bei einem Menschen die man hat oder nicht! In diesen Zeiten kammen halt ein paar kluge leute und erstellten Soziale Ideen also das die Menschen sich nicht mehr egoistisch verhalten. Sie sollten Sozial werden und sich verständigen können. Doch welcher Mensch der so egoistsich ist konnte darauf hören? Also war jemand klug und es wurde ein Linkes system geboren das sich KOMMUNISMUS nannte. So und was spricht gegen kommunismus, wie im text ist kapitalismus rassimus.

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Tobias87
beantwortet von Tobias87 am 8. November 2009 12:34
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Hilfreichste Antwort

"Sie haben beschlossen das jeder Mensch einzigartig ist"

Das hat niemand beschlossen, das ist eine Vorstellung, die sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat.

"und ab diesem Moment enstand erstmal der Kapitalismus (jeder hat auf sein Kapital geachtet)"

Den genannten Moment gibt es nicht, da wir es wie gesagt mit einem langsamen, stetigen Prozess zu tun haben. Außerdem ist deine Definition von Kapitalismus eher eine Definition von Sparsamkeit. Sparsamkeit gab es allerdings auch schon zuvor. Zur Entstehung des Kapitalismus haben mehrere Faktoren beigetragen: - Beendigung der Leibeigenschaft - Calvinistisch-protestantische Arbeitsethik und Prädestinationslehre - Produktivitätsfortschritte in der Landwirtschaft - industrielle Revolution

"So war auch der Rassismus geboren denn ab diesem Moment wollten alle Menschen besser als die anderen sein"

Den Wunsch, besser zu sein als andere, gab es auch schon zu früheren Zeiten. Der Rassismus ist wiederum auf andere Ursachen zurückzuführen, die ebenfalls aus Platz- und Zeitgründen nur stichwortartig angegeben werden können: - Relevanz des Kontakts mit Menschen anderer Hautfarbe infolge des Imperialismus - fortschrittsgläubiges lineares Geschichtsbild (infolgedessen waren die Afrikaner "in der Entwicklung zurückgeblieben") - Aufstieg der Naturwissenschaft und demzufolge Neigung zu biologistischen Erklärungen - Glaube an die objektive Höherwertigkeit der eigenen Kultur (finden wir mindestens seit den antiken Griechen)

"In diesen Zeiten kammen halt ein paar kluge leute und erstellten Soziale Ideen also das die Menschen sich nicht mehr egoistisch verhalten."

Den Kommunisten ging es nicht um die Verhaltensweisen, da diese ihrer Ansicht nach Resultat der materiellen Verhältnisse seien, also infolge einer Änderung dieser sich ebenfalls ändern müssten. Marx war in erster Linie Kapitalismus-Analytiker und hat Schlussfolgerungen über die zukünftige Entwicklung in seine Theorie eingebaut. Da dieser zukünftige Zustand auf viele Leute (Marx inklusive) als besserer Zustand wirkte, wollte man, sofern man Kommunist war, ihn dann möglichst schnell herbeiführen.

Und zur Ausgangsfrage: Es langt nicht, einen utopischen Alternativzustand einfach zu entwerfen, man muss auch angeben, wie man ihn realistisch erreichen kann, prüfen, ob er überhaupt so sein kann, wie man ihn sich vorstellt, und nicht zuletzt die Frage beantworten, unter welchen Bedingungen man das Recht hat, auf diesen Zustand hinwirken zu wollen. Meine Meinung zu dieser Frage: Wer glaubt, die Gesellschaft sei ein Klumpen Knete, der seitens der Politik beliebig formbar sei, irrt. Die Gesellschaft entwickelt sich aus sich selbst, da innerhalb ihrer enorm starke Kräfte wirksam sind. Eine Politik, die die Entwicklung der Gesellschaft in hohem Maße umlenken will, kann daher nur in eine Diktatur führen, da eine politische Macht aufgebaut werden muss, die den sozialen Entwicklungskräften Paroli bieten kann. Wie die Geschichte utopiegeleiteter Diktaturen zeigt, geht das aber nicht ewig gut.


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anonym
beantwortet von genua75 am 7. November 2009 21:47
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im kommunismus gibt es auch die bonzen und den rest. kapitalismus ist schlicht die ehrlichere variante der gier.

Kommentar von Simple_avatar2smallmirixx am 7. November 2009 21:53

Sehr schön beschrieben!

Kommentar von xCommunistx am 8. November 2009 14:48

kommunismus ist gegen bonzen!

Kommentar von E158ed6ddc447ef1d7dee0bc88e63496smallLiberador am 13. November 2009 00:59

Kommunismus bedeutet Klassenlosigkeit, also keine Bonzen. Menschen sind nicht grundsätzlich gierig etc, Menschen wollen ihr Bedürfnisse Befriedigen, du Sprichst warscheinlich von Verteilungskämpfen, klar will jeder im Kapitalismus sein hab und Gut horten, sonst geht er pleite und landet auf der Straße.


Liberador
beantwortet von Liberador am 13. November 2009 01:30
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Um auf deine eigentliche Frage zurück zu kommen, die meisten Menschen wollen Kapitalismus, weil sie sich keine Gesellschaft jenseits der Lohnarbeit und der Waren- bzw. Mehrwertproduktion mehr vorstellen können. Der bürgerliche Staat tut da sein übliches damit das so bleibt, die Schule spielt da eine große Rolle und die Medien greifen den Ganzen Kapitalismus und Nation abfeierei kram dann auch noch auf. Das verdirbt den meisten Menschen die Aussicht auf eine Perspektive ohne Lohnarbeit und Klassengesellschaft.


koofenix
beantwortet von koofenix am 8. November 2009 14:20
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absolute gleichheit wird es nie geben, weil die führer des kommunismus auch wieder gleicher sein wollen als der rest. dadurch wird das gleichheitsprinzip ad absurdum geführt. das leistungsprinzip würde auf der strecke bleiben, da der leistungsstärkere dem schwächeren gleichgestellt würde. ein system der absoluten gleichmacherei würde nur ohne menschen funktionieren. mit ihnen wird es immer priviligierte geben. abgesehen von allem bin ich nicht davon überzeugt, dass es DEN kommunismus geben kann, weil es schon innerhalb der kommunisten verschiedene ansichten gibt. oder glaubt jemand im ernst, dass marx begeistert gewesen wäre wenn er gesehen hätte was lenin aus seinen ideen gemacht hat ?

Kommentar von xCommunistx am 8. November 2009 14:32

Ja aber so sind die schwachen außenseiter. Zumindest das darf nicht sein.

Kommentar von E158ed6ddc447ef1d7dee0bc88e63496smallLiberador am 13. November 2009 01:24

Führer können die Menschen nicht über den Kapitalismus hinweckbrignen, das muss die ungeheure Mehrheit der Lohnabhängigen schon selbst machen.


GegenDenStrom25
beantwortet von GegenDenStrom25 am 8. November 2009 11:18
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Das schöne an unserem System ist doch, dass du leben kannst wie du möchtest. Ich versteh nicht, warum jeder immer gleich seine eigene Vorstellung für alle umsetzen will? Ich glaube solche Menschen sind immer unzufrieden! Warum Kapitalismus? Ist eben menschlich. In einer perfekt gerechten Welt vermute ich wär der Mensch an sich so dumm und würde Kriege führen, weil ihm langweilig ist. Dann sollen sie lieber nach Kapital streben. Irgendein Ziel und was zum Nörgeln brauchen die Menschen. Und wenn du dich selbst nicht am Kapitalismus beteiligen willst, musst du das doch nicht. Dann leb doch einfach glücklich mit dem was du hast. Warum dann die Aufregung, dass nicht alle nach deinem Wunschsystem leben oder bist du am Ende doch nur neidisch und damit mittendrin im Kapitalismus?

Kommentar von xCommunistx am 8. November 2009 14:31

So und welches kapitalistische land erzählt das es ne krise gibt rAUBT euch das leben und das geld und fürht krieg aus langweile im iran. USA.

Kommentar von E158ed6ddc447ef1d7dee0bc88e63496smallLiberador am 13. November 2009 01:21

Leben wie du möchtest...aber nur im Rahmen der Warengesellschaft. Wenn du nicht genug Kohle hast kannst du z.B.nicht Leben wie du möchtest. Der Kapitalismus ist totalitär, mensch kann sich ihm nicht entzeihen, außer er/sie macht Revolution. Kapitalismus ist menschlich, das heißt er wird von uns allen tagtäglich reprdoduziert, dies spricht aber nicht für ihn, sondern gegen ihn, da er gesellschaftliche Ohnmacht zementiert.


Fibonacci
beantwortet von Fibonacci am 7. November 2009 22:49
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Also erstmal drei Korrekturen:

  • Den Kapitalismus gabs bereits vor tausenden Jahren, auch wenn das Zahlungsmittel damals noch nicht "Geld" hieß.

  • Rassismus hat nichts mit Kapitalismus zu tun, denn dieser ist von den Kulturen abhängig, nicht vom Kapital. Rassische Unterschiede existieren seit jeher. Der Kapitalismus spricht sich sogar ausdrücklich gegen Rassismus aus, weil man mit Rassismus nichts verdient. Immerhin verschließt er Märkte.

  • Die klugen Leute mit den sozialen Ideen gab es auch schon vor Jahrtausenden. Was du meinst, sind wahrscheinlich die Theoretiker Rousseau, Marx und Engels. Alle drei stellten den Egoismus des Menschen fest und verarbeiteten ihn in ihren Theorien. Selbst Rousseau, der einen universellen Gesellschaftsvertrag fordert.

So, und jetzt zur Frage: Ich will keinen Kapitalismus. Allerdings fehlen uns die Alternativen, denn Kommunismus ist nicht machbar, ohne, dass dem Menschen sehr viele seiner Grundrechte genommen werden, die ich sehr schätze. (Freiheit, Eigentum, freie Meinungsäußerung, und natürlich auch Systemkritik, die der Kommunismus nur durch politische Diskussionen unter den Bürgern verkraften könnte, was aber ebenso wenig irreal ist.)

Ich stehe auf soziale Ideen, ich selbst bin sozialliberal eingestellt und stehe auf Chancengleichheit und Leistungsgerechtigkeit. Beides kann mir der Kommunismus nicht bieten, da er ein egalitäres System möchte, keines, das aus Vielfalt besteht.

Kommentar von xCommunistx am 8. November 2009 09:56

Kommunismus ist Menschenwürde und recht. Hör mal zu: Als es noch Lenin gab war alles so wie es sein sollte also die richtige theorie, doch lenin wurde wie alle wissen von Stalin umgebracht.Es fing ein jahr der diktatur und der zerstörung an. Aber stalin war kein Kommunist, denn im KOmmunismus quält man nicht die menschen man gibt ihnen freiheit. Ach ja und die Wahlrechteinstellung!wozu? Wenn du das recht hast zu wählen dann wählst du ja etwas anderes wenn du mit kommunismus nicht zufrieden bist und kommunismus ist weg. SPRICHT DICH DAS AN!

Kommentar von Simple_avatar7smallFibonacci am 8. November 2009 14:03

Schau mal, der Kommunismus geht davon aus, dass alle Menschen innerhalb des Staates eine bestimmte "Gemeinsamkeit" haben, also in ihrer Basis auf einer Wellenlinie sind. Das ist okay. Allerdings geht er noch weiter, und sagt (da ist er dem Urvater rechtssextremer Theortiker "Hobbes" paradoxerweise sehr ähnlich), dass, wenn alle Menschen gleich sind und die gemeinsamen Gedanken teilen, Wahlen unnötig sind, denn die Regierenden sind ja auch Teil der Menschen, und "gleich", sie würden niemals etwas für die Menschen Schlechtes entscheiden, weil sie selbst "dazu gehören". Wahlen gibts nicht mehr, der Souverän geht vom Volk auf die Regierung über. Diese kann niemand mehr abwählen.

Deshalb arteten kommunistische Systeme immer in Autokratien aus, wie in der UdSSR, in China, in Kuba..., wo lang kein reiner Kommunismus mehr herrscht(e).

Also nein, mich sprichts nicht an * g *. Ich bin nicht so gleich, ich denke anders als andere, ich will Vielfalt.

Kommentar von E158ed6ddc447ef1d7dee0bc88e63496smallLiberador am 13. November 2009 01:15

Der Kommunsismus geht nicht davon aus, das alle Menschen innerhalb des Staates eine bestimmte "Gemeinsamkeit" haben, er geht davon aus, das die Menschen erkennen was am Kapitalismus Scheiße ist und die Gesellschaft in der das dann behoben ist heißt Kommunismus. Die bolchewistische Partei in Russaland und die Maoisten sowie Fidel, hatten alle völlig verschiedene Wahlprogramme, die kann mensch nicht einfach alle als Kommunisten bezeichnen, weder die UDSSR noch China noch Kuba, haben den Kapitalismus überwunden, das geht nur GLOBAL.

Kommentar von E158ed6ddc447ef1d7dee0bc88e63496smallLiberador am 13. November 2009 01:11

Kapitalismus kam nach dem Feudalismus im 19. Jahrhundert auf, ist also nicht tausend Jahre alt. Rassismus und Kapitalismus haben sehr viel miteinander zu tun. Die institutionalisierte Form des Kapitalismus ist der Nationalstaat. Er steht in Konkurrenz zu allen anderen Staaten. Seine Staatsbürger verinnerlichen dieses Konkurrenzgefühl, da sie zu ihrer Nationalökonomie stehen und sind deshalb sehr anfällig für rassistische Ideologien. Der Kapitalismus reproduziert tagtäglich Ideologien die sich um Rasse, Kultur, Nation usw. drehen.


Abigail
beantwortet von Abigail am 7. November 2009 21:45
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Na endlich erklärt mir mal einer die Welt.......

Kommentar von xCommunistx am 7. November 2009 21:47

Das ist so


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