Frage von fibaro2298, 46

Politische Angaben im Lebenslauf?

Hallo. Ich bin Mitarbeiter eines Abgeordneten und möchte mich demnächst für ein duales Studium im IT-Bereich bei einem größeren Konzern bewerben. Bei meiner Tätigkeit übernehme ich u.a. IT-technische Aufgaben (Homepage, Facebook,…). Nun meine Frage: Sollte ich diese Tätigkeit im Lebenslauf erwähnen oder besser weglassen? Wie verhält es sich mit allgemeinen politischen Tätigkeiten?

Vielen Dank für eine Antwort.

Antwort
von rotesand, 10

Hallo!

Politische Positionen oder parteibezogene/parteinahe Tätigkeiten haben im Lebenslauf wenig zu suchen -------> außer man ist vllt. ehrenamtlich im Vorstand etwa des CDU Ortsverbands als Schriftführer tätig oder Ähnliches, das wäre wiederum eher ein Pluspunkt (Stichwort Ehrenamt). 

Problem: Man weiß nie, wer die Bewerbungen bekommt. Zwar sollte man als Personalbetreuer neutral sein, aber ich gebe zu, dass ich das an mir selbst sehe: Ich bin bei uns in der Firma als für Praktikanten oder Azubis mit zuständig & wer sich da bewirbt mit dem Verweis, er sei in einer Partei aktiv, die ich nicht sonderlich schätze bzw. deren Politik ich nicht begrüße oder mit deren Mitgliedern ist schlechte Erfahrungen gemacht habe, fasse ich die Bewerbung eher mit "spitzen Fingern" an & wähle im Zweifel sogar andere Bewerber aus. Gebe ich offen zu... habe damit kein Problem.

Die galanteste Lösung wäre mMn, wenn du von deiner Tätigkeit berichtest, ohne den Namen des Abgeordneten zu nennen. Oder dass du eine offizielle Homepage und Facebook-Seite betreust, ohne zu verweisen, in welchem Bereich.

Viel Erfolg :)

Antwort
von Philippus1990, 24

Ich würde das weglassen. Eine Bekannte von mir meinte, dass es bei akademischen Berufen üblich sei parteipolitisches Engagement zu nennen - was ich aber für Unsinn halte.

Wobei es natürlich auch etwas auf die Partei und deren Reputation ankommt. Bei großen Parteien wie CDU und SPD dürfte die Kontroversität nicht allzu groß sein - aber das Potential ist natürlich vorhanden.

Man kann auch einfach schreiben, dass man bei einem Abgeordneten arbeitet bzw. gearbeitet hat - ohne dessen Namen und Partei zu nennen. Politik ist m. E. immer etwas, das spaltet und daher im Berufsleben vermeiden werden sollte.

Antwort
von EminemLamar, 17

Zum einen ist es generell gut das zu erwähnen, aber stell dir mal vor, dass der der dein lebenslauf liest und nicht die gleiche politische meinung hat wie du....dann ist das nicht gut für dich

Antwort
von soissesPDF, 18

Du hast halt ein Praktikum absolviert, Deine politische Einstellung gehört nicht in den Lebenslauf.

Kommentar von fibaro2298 ,

Die Tätigkeit dauert bis heute an

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