Politilverdrossenheit - was tun?

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7 Antworten

Hei, Cosy99, jeder / jede Politiker / Politikern ist ja einer / eine von ins ... also stimmt die Sache mit der Politiker-Verdrossenheit nicht so ganz. Das Problem der Politik-Verdrossenheit hat m.E. zwei Ursachen:

Zum einen, wir sind so viele /(40 Millionen Wähler), so dass jedem einzelnen erscheint, seine Stimme in der Wahlurne sei sowieso überflüssig und sei nicht gefragt. Das ist - wie man an zwei Händen ausrechnen kann - falsch. Jede Stimme zählt.

Das zweite Problem: Politik ist zu kompliziert geworden, und die Politiker sind kaum imstande, die Verzwicklungen der Politik verständlich auseinanderzuklamüsern (und weil es so kompliziert ist und die radikalen Parteien mit "einfachen" Lösungen werben, haben sie so viel Zulauf. Jeder, der sagt "Man braucht doch nur..." lügt).

Wenn die Bürger, die Wähler, also wir, sich nicht bemühen, durchzuschauen, ändert sich nichts, sondern die Kaste der Politiker (wenn sie erst einmal ganz oben sind) hebt sich immer weiter ab. Aber in einem demokratischen Gemeinwesen muss man davon ausgehen, dass der Bürger mündig genug ist, sein Recht und seine staatsbürgerlich Pflicht  wahrzunehmen: Sich zu informieren, teilzuhaben an der "res publica" und sich zu entscheiden.

Vielen indes erscheint Jammern einfacher. Und so. Grüße!

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Ganz einfach zurückzutreten und Neuwahlen veranstalten

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Einfach ehrlich sein und seine Wahlversprechen umsetzen. Nicht den Wähler für dumm verkaufen.

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Die Ignoranz gegenüber dem Volk und den Wählern ablegen und Politik machen die für die Bevölkerung ist und nicht nur sich auf Parteiinteressen konzentriert.

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Das ist falsch. Die Bürger sind nicht Politikverdrossen sondern Politikerverdrossen. Erste Schritte zu mehr Transparenz und Offenheit wären die umfassende Offenlegung von Nebeneinkünften der Parlamentarier z.B. nach schwedischem Vorbild, eine deutliche Verschärfung des Strafrechts bezüglich Abgeordnetenbestechung und eine effektive Durchbrechung des Rotationsprinzips zwischen Wirtschaft/Lobbyverbänden und Politik.

http://www.zeit.de/2014/27/abgeordnetenbestechung-gesetz

Der zweite Schritt wäre das Ersetzen des bürgerlichen Parlamentarismus durch ein signifikant basisdemokratisches System.

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Sie könnten sich an ihre Wahlversprechen erinnern, die sie allzu gerne ignorieren, sobald sie gewählt wurden...

Wäre schon mal ein Anfang.

Grüße, ------>

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Das wird wohl schwer werden. Versprechen vor der Wahl ...und nach der Wahl sieht es dann ganz anders aus. Nur noch die Selbstbedienungsmentalität. Nach dem Motto: Hauptsache meine Taschen sind voll. Wahre Politiker die was drauf haben, sind nicht lange in einer Position, wo sie was bewirken könnten. Aber hier gehen die Meinungen sicherlich getrennte Wege.

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