Politik ohne "Populismus" ist das überhaupt möglich?

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5 Antworten

Grundsätzlich muss geklärt werden, was Populismus ist.

  • Üblicherweise behaupten Populisten, dass "Volk" wird von geheimnisvollen und mächtigen Eliten (die da Oben) ausgebeutet.
  • Außerdem möchten sie keine vielfältige Gesellschaft. Abweichende Lebensentwürfe, Sexuelle Orientierungen, Religionen usw. sollen ausgegrenzt werden.
  • Schließlich werden einfachste Lösungsmöglichkeiten für sehr komplizierte Vorgänge verkauft.

Diese drei Kategorien können jetzt auf Parteien angewandt werden. Ich denke - da wird man schon populistische Parteien von anderen Parteien abgrenzen können.

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Kommentar von Christian45xxx
19.04.2016, 09:41

Das muss die einfache Wiki Definition sein. Als ich noch in die Schule gegangen bin entsprach Populismus ehr der Wiki Definition unter dem Punkt Sozialwissenschaften.

Heute wird nur noch mit Fremdwörtern rumgeworfen, weil man als intelligent durch gehen möchte ... dumm nur jeder definiert es dann anders. Ein gutes Mittel wenn man nicht verstanden werden will oder Argumentationsspielraum haben möchte.


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Der Begriff Populismus ist ein bloßes Schlagwort, um so den Gegner auf inhaltlose Weise madig zu machen. Damit ist im Grunde nix gesagt. Politiekr machen es sich verdammt einfach, wenn sie diese dämliche Keule schwingen, statt mit Argumenten aufzuwarten. SZuweilen schlimmer noch, sie haben keine passenden Argumenete und kommen dann so angewalzt.

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Kommentar von PatrickLassan
19.04.2016, 08:12

Das, was Frau von Storch und Herr Gauland gerade zum Thema Islam von sich geben, ist Populismus pur.

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Encyclopedia of Democracy

Eine politische Bewegung die die Interessen, kulturelle Wesenszüge und spontanen Empfindungen der einfachen Bevölkerung hervorhebt, im Gegensatz zu denen einer privilegierten.

Um sich zu legitimieren , sprechen populistische Bewegungen oft den Mehrheitswillen an - durch Massenversammlungen, Referenden oder anderer Formen der direkten Demokratie - , ohne grosse Interessen für Gewaltenteilung oder die R e c h t e von Minderheiten.

Hier spielen Machterwerb, was jedoch für alle Parteien Geltung hätte, (spezifischer Politikstil und Rhetorik bzw Strategie) mit hinein.

Prägung:

Ablehnung von Eliten, Anti Intellektualismus, gesunder Menschenverstand

Nach einigem Nachdenken, ist die Fragestellung durchaus berechtigt, wenn bedacht wird, dass jede Partei, um ihre Rechtmäßigkeit hervorzuheben, der anderen Populismus vorwirft. Der Populismus wird den rechtslastigen Parteien zum Vorwurf gemacht...um von sich abzulenken, abzulenken von dem feingesponnenen Netzwerk des Populismus in den eigenen Reihen? Die etablierten Parteien können sich wohl kaum von dem Vorwurf der Verständigungsschwierigkeit zwischen sich und dem Volk, wie auch umgekehrt, freisprechen.

Ob den Parteien u.a. wie einer AfD, der Populismus unterstellt wird, es gelingt sich dem Volk anzunähern, die Sprache des Volkes zu sprechen und tatsächlich zum Wohle des Volkes regiert, bleibt eine Zeitfrage.

Hier entscheidet das Volk und hat dann auch die Konsequenzen mitgewählt., wie bei jeder Wahl einer Regierungspartei.

Die Frage wirklich zu beantworten, gelingt uns wahrscheinlich wohl erst, wenn sämtliche Parteien einmal als Regierungspartei aufgetreten sind.

Meine Beantwortung der Frage soll als Hilfestellung gesehen werden, als Hilfestellung zum Finden einer eigenen Antwort und stellt kein Non plus Ultra dar. Mag hier jedwede Person sich überlegen, was für selbige richtig erscheint.

Liebe Grüße

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Wer Populismus betreibt strebt nur den Erfolg an und gibt dafür auch gerne seine Prinzipien auf.
Dies hat nichts mit einer Politik der Vernunft zu tun.

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Das Wort Populismus wird natürlich gerne als Totschlagargument genutzt. Wenn mir etwas nicht gefällt, dann werfe ich dir Populismus vor.

Aber diesen Vorwurf kann man von Zeit zu Zeit jeder Partei machen, alle Parteien haben schon aktuelle Strömungen aufgegriffen, um Stimmen zu gewinnen.

Kann man schön googeln.

AfD finden ist easy....aber auch die Grünen und die SPD ist dabei

http://www.novayo.de/politik/deutschland/001722-gruene-hassen-ihre-eigenen-waehler.html

Letztlich sind sie alle gleich machtgeil!

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