ToDieFor am 08.05.2009 um 0:37 Uhr
Die Politik spaltet die Nation darum meine Frage. Ist unsere Politik noch glaubwürdig (national)?


Ich habe lange in Brasilien gelebt und kann nur sagen, dass es in Deutschland im Vergleich noch verdammt glaubwürdig zugeht, zumindest ist das meine Meinung.

Hehe die kommt auch :-)

Und sie wird kommen!
ANARCHIE FÜR UND DURCH ALLE
Als Schweizerin darf ich in Deutschland ja nicht wählen, also ist es die Sache der Deutschen. In der Schweiz gehe ich nur bei wichtigen Dingen abstimmen! Allerdings bin ich der Meinung, dass manches anders laufen könnte, also "Blau"
ToDieFor am 8. Mai 2009 00:45 In dieser Umfrage sind auch Antworten ausländischer Mitbürger willkommen, solange sie ehrlich und gewissenhaft antworten. Dank in die Schweiz.
Nee, die Schweizerin lebt in Kroatien, wo sie genausowenig zu melden hat.
ToDieFor am 8. Mai 2009 01:01 Ich meinte mehr, auch der Blick aus dem Ausland auf die innerdeutsche Misere ist willkommen.;)
Das ist halt leider nicht nur in Deutschland so!!!
heureka47 am 10. Mai 2009 23:15 Die "Krankheit der Gesellschft" ist eine "kollektive Zivilisationsneurose", das heißt, sie hat sich vom "Abendland" in Europa inzwischen global ausgebreitet und es gibt nur noch wenige Menschen und kleine Völkchen, die gar nicht oder nur sehr wenig von der Zivilisation berührt und beeinflußt sind... .
Solange wir die Ursachen und tieferen Zusammenhänge nicht weiträumig bekannt machen, droht uns nicht nur der ("Untergang des Abendlandes" (O. Spengler), sondern der Untergang der heute zivilisationsweiten "Hochkultur". . Ich empfehle meine diesbezüglichen GF-Tipps.

Besonders unglaubwürdig werden sie, wenn sie morgens zum Bundestag pilgern, sich in die dortige Anwesenheitsliste eintragen, um das Tagegeld abzukassieren, und dann eiligst wieder das Haus verlassen, und sich den ganzen Tag nicht mehr blicken lassen. Ein Passant, der das im Bundestagsgebäude lautstark anprangerte (schließlich handelt es sich hierbei um Betrug) wurde von der dortigen Wachmannschaft mit Verhaftung bedroht, und des Hauses verwiesen.
Es wäre mal Zeit für etwas Demokratie. Es steht ja schließlich Demokratie drauf. Dann muß auch welche drin sein.
heureka47 am 10. Mai 2009 23:30 Die Unredlichkeit ist schon lange Zeit "normal". Nicht erst seit ein paar Jahren. Die "kleinen" hängt man, die "Großen" läßt man laufen (die haben die Ressourcen, es unauffälig zu machen oder zu vertuschen oder gute Anwälte bezahlen zu können!). Und möglich wird das alles erst durch "Zivilisation", durch hochkomplexe Strukturen und Häufung von Macht und Möglichkeiten... Diese Krankheit grassiert in der zivilisierten Gesellschaft schon seit Kain und Abel, seit ca. 10.000 Jahren. Zeit für eine Therapie...


heureka47 am 10. Mai 2009 23:30 Auch das "kleinere Übel" ist ein ÜBEL. Und sollte therapiert werden...

Daführ zahl ich sie ja auch!
wim50 am 8. Mai 2009 00:40 Das haben Oma und Opa im 3. Reich auch so gehalten.



das sind doch jeh nur lehre versprechungen!!

Die Politik ist völlig verblödet und ersetzt einen Affen am Rentnerpult.
da stehen nur affen am pult
DasKaugummi am 8. Mai 2009 00:43 Selbst Affen sind klüger.

Aber leider ist der deutsche Michel immer noch zu träge und zu obrigkeitshörig dafür!
heureka47 am 10. Mai 2009 23:16 Bist du nicht auch ein "Michel"?? ;-)

Besser wird es nicht. Solange das Bundesverfassungsgericht den größten Unsinn wieder ausbügelt, gehts ja noch.
heureka47 am 10. Mai 2009 23:17 Wir könnten wirklich besseres haben!

heureka47 am 10. Mai 2009 23:18 Woran das wohl liegt...?

heureka47 am 10. Mai 2009 23:18 Und wie sehen deine Verbesserungsvorschläge aus?

Wer ein bisschen weiter bzw. tiefer denkt als - wie es scheint - die große Mehrheit, kommt - wie ich - darauf, daß wir einem WAHN erlegen waren, als wir noch wählten und glaubten, das würde dazu führen, daß mit der Zeit alles besser wird oder daß die Politiker unsere - eigentlichen - Probleme lösen würden. . .
NICHTS VON DEM TRIFFT ZU! . .
Die große Mehrheit der "Verantwortlichen" in der Gesellschaft sind mindestens ebenso intensiv - wenn nicht noch etwas mehr als die anderen - betroffen von einer tiefgreifenden psychischen Störung, der kollektiven Zivilisationsneurose / Krankheit der Gesellschaft (siehe meine GF-Tipps).
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Die Betroffenen - so schreibt z.B. Heinz von Förster - "verlieren nach und nach das Bewußtsein für ihre Wirklichkeit. Sie wissen deshalb nicht, was zu tun ist".
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In der Präambel des Grundgesetzes steht: "Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen..." - was das aber in der Konsequenz bedeutet, weiß glaube ich, kaum einer. Jedenfalls scheint Gott in der Politik, in der Rechtsprechung oder sonstwo im Amts- und Behördenleben keine Rolle zu spielen. Also reine Staffage, Kulisse! Nichts echtes! Nur hohle Worte - und nichts dahinter. Ein Armutszeugnis. Denn Gott ist die LIEBE - BEDINGUNGSLOSE Liebe...
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Und noch ein Beispiel: Bis 1338 galt für Entscheidungen, die die Allgemeinheit betrafen, das EINSTIMMIGKEITS-Prinzip. 1338 wurde es abgeschafft und ersatzweise das MEHRHEITS-Prinzipeingeführt (und gleichzeitig die "Folgepflicht der Minderheit"). Unter Anwendung des Mehrheitsprinzips nun wird bei jeder Entscheidung die unterliegende Minderheit mit ihren Bedürfnissen, Erkenntnissen und Meinungen unterdrückt. Nach meinen Erkenntnissen führt das im Laufe der Zeit zu immer mehr Unzufriedenheit und "innerer Kündigung" gegenüber dem System. Der Zusammenbruch ist so gut wie vorprogrammiert! Besonders tragisch ist in diesem Zusammenhang auch, daß die WEISHEIT vehement ausgegrenzt wird, die sich in wohl jeder menschlichen Gemeinschaft ohnehin in der Minderheit befindet. Seit das Mehrheitsprinzip angewendet wird, sind also tendenziell eher unweise Entscheidungen getroffen worden...
. . Ich stelle mir vor, daß wir - möglichst bald - entsprechende Veränderungen brauchen. Und ich bin überzeugt, daß die friedlich herbeizuführen sind!

Ich glaube zwar nicht mehr an die Politiker, gehe aber trotzdem zu den Wahlen, um zu verhindern, daß die Katastrophe noch schlimmer wird.
heureka47 am 10. Mai 2009 23:20 Sie wird wahrscheinlich gerade DESWEGEN noch viel schlimmer werden, weil kein Grund erkennbar wird, das System in Frage zu stellen, das dahinter steht! Und die tieferen Ursachen der Problematik sind vielleicht 1% der Bevölkerung bewußt, vielleicht auch noch viel weniger...

Deshalb gehe ich zur Wahl, streiche den Wahlzettel durch und vermerke handschriftlich darauf: Ich kann diese Parteien nicht wählen. Es wird nichts bewirken, das weiß ich. Aber eine der Parteien oder Gruppierungen zu wählen, macht genau so wenig Sinn.
Und wie sehen die nachhaltigen Verbesserungsvorschläge aus? Was ist der Mangel? Was soll sich ändern?