Frage von Alone199 16.05.2010

Plötzliche Hitze

  • Antwort von marijo2 16.05.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    ACHTUNG: Was du beschreibst, liest sich eindeutig wie eine Histamin-Intoleranz!

    "Unter Histamin-Intoleranz / Histaminose versteht man die Unverträglichkeit von mit der Nahrung aufgenommenem Histamin, deren Ursache ein Mangel des Histamin abbauenden Enzyms Diaminoxidase (DAO) oder ein Missverhältnis zwischen Histamin und der DAO sein könnte.

    Die Histamin-Intoleranz ist eine nicht-immunologische Nahrungsmittelunverträglichkeit, angeblich oft Folge oder Begleiter anderer Unverträglichkeiten oder Allergien.

    Bei einer Histamin-Intoleranz soll die Aktivität dieses Enzyms eingeschränkt sein, und durch die Nahrung aufgenommenes und im Körper gebildetes Histamin kann nur teilweise abgebaut werden. Beim Verzehr histaminhaltiger Nahrung (z. B. Rotwein oder Hartkäse) kommt es zu einer pseudoallergischen Reaktion des Körpers. Auch die aktive oder passive Exposition gegenüber Tabakrauch steht im Verdacht, die Histamin-Intoleranz zu begünstigen, ist jedoch noch nicht ausreichend untersucht worden.

    Therapie

    Die Grundlage der Behandlung besteht in einer Reduktion des mit der Nahrung zugeführten Histamins durch Einhalten einer Histamin-freien Diät. Eine Maximalvariante ist die von den Dermatologen seit Jahrzehnten bei der Urticaria mit Erfolg verwendeten „Kartoffel-Reis-Diät“, also eine Woche nur Kartoffeln, Reis, Salz, Zucker und Wasser. Außerdem sollen nach Ansicht der Therapeuten Nahrungsmittel gemieden werden, die zwar selbst nicht viel Histamin enthalten, aber im Körper gespeichertes Histamin freisetzen sollen, z. B. Zitrusfrüchte. Weiterhin können auch bestimmte Medikamente Histamin freisetzen (beispielsweise Morphin).

    Wenn sich der Verzehr histaminhaltiger Nahrungsmittel nicht vermeiden lässt, sind Antihistaminika und Cromoglicinsäure wirksam.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Histamin-Intoleranz


    Ich selbst komme mit meiner Histamin-Intoleranz sehr gut mit regelmäßig eingenommenen Antihistaminika und einer gezielten Diät zurecht.

    Du solltest dich bei Histamin-Intoleranz umgehend mit einem gut wirksamen Antihistamin-Präparat (bei mir ist Ebastel sehr wirksam, während die üblichen "Heuschnupfen-Mittel" wie Cetirizin oder Loratadin völlig wirkungslos waren!) ausstatten und dich schlau machen bzgl. Histamin-haltigen Nahrungsmitteln!

  • Antwort von Meelia 16.05.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    ist mir neu, das man in der Pubertät, Hitzewallungen bekommt. Panikattacken bekommt man nicht einfach so, ohne einen Auslöser. Es könnte eine Orthostase (Kreislaufdysregulation bei niedrigem Blutdruck)sein. Dagegen spricht aber, das es im Sitzen passiert ist. Ich würde die Schilddrüse mal checken lassen. Kann eine Überfunktion sein. In der Pupertät kommt das öfters mal vor und regelt sich dann wieder ein.

  • Antwort von bestnews 24.09.2012

    Ich habe auch eine Histaminintoleranz und hatte bevor ich es herausfand ne Menge unangenehmer Symptome davon, das ging viele Jahre so und wurde immer schlimmer. Kein Arzt hat das gepeilt, obwohl ich auf dauerhaft auf Intensivmedizin angewiesen bin. Echt schlimm so was. Die Hit ist noch kaum bekannt bei den Ärzten und wird angeblich noch nicht an der Uni gelehrt! Das Dao ist übrigens bei einer chronischen Form nicht das Problem, da geht es um das Enzym HNMT! Daosin ist hier also wirkungslos! Da das Dao normal ist und der Histaminwert im Blut schwankt, kann man sicher ne Hit nur über die Probediät mit anschliessender Provokation diagnostizieren. Ich habe bereits nach einer Woche gemerkt, dass es passt und die Provokation hatte ich dann Wochen später als ich meinte, schön über die Stränge schlagen zu müssen an einem Wochenende. Ansonsten sind unter der histaminarmen Diät und Nahrungsergänzungsmitteln die Symptome zum grössten Teil verschwunden, der Rest ist fast durchweg viel milder. Ich werde demnächst mit der Einnahme von MSM (organischem Schwefel) anfangen, mit Glück, kann ich dann noch ne Menge mehr erreichen und meinen Speiseplan wieder erheblich erweitern. Ich vermute, die Hit kommt bei mir durch nicht erkannte Nahrungsmittelintoleranzen über Jahrzehnte, auch hier waren die Ärzte trotz ständiger medizinischer Kontrollen ratlos, durfte ich auch selber herausfinden , da hatte ich schon längst terminales NIerenversagen und das kann durch einen icht erkannte Zöliakie verursacht sein. Also Leute immer selbst das Köpfchen bemühen, ehe es zu spät sein könnte... Ich weiss, ich hatte sehr grosses Pech....

  • Antwort von GatowerKugel 16.05.2010

    Panikattacken?

    Hast du etwas angestellt?

  • Antwort von rokkabella86 16.05.2010

    ich würde damit auf jedenfall mal zum arzt gehen, klingt ja fast wie eine plötzliche panikattacke, macht aber keinen sinn wenn du dich nicht so danach fühlst. Besser einmal zuviel geguckt als einmal zu wenig ;)

  • Antwort von McRutsch 16.05.2010

    Pubertät ;D

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