Plötzliche Feuchtigkeit im Keller - Was können die Ursachen sein?

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7 Antworten

Kann verschieden Gründe haben. Aufsteigendes Grundwasser, Dämmung an der Außenwand defekt/verpfuscht/beschädigt. Das Rohrleitungen was durchlassen (Regen und/oder Abwasser) wäre die letzte Möglichkeit, wenn das Lüften ausgeschlossen werden kann

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In den letzten Tagen gab es sehr hohe Außentemperaturen mit relativ viel Luftfeuchtigkeit. Bei dem Wetter sollte man den Keller NICHT lüften. Die warme Luft kühlt an den kalten Kellerwänden ab und die Feuchtigkeit kondensiert. Fazit: Der Keller wird durch lüften feucht.

Lüfte höchstenes früh am Morgen. Aber nur, wenn es nachts nicht geregnet hat, also draußen trocken ist.

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Kommentar von porki678
28.07.2016, 00:14

P.S. Kannst ja mal bei Google nach "Taupunktberechnung" suchen.

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Keine Abdichtung kaputt. Keine Panik. 

Die Feuchte kommt aus der Raumluft und schlägt sich an der kalten Wand nieder. In den letzten Tagen gab es witterungsbedingt höhere Luftfeuchten, die man sich in den Keller lüftete. Kühlt Luft aus, so erhöht sich die relative Luftfeuchte in dieser Luft. 

Die in den Keller gelüftete Luft kühlt sich nun vor den erdberührten Wänden ab, die relative Luftfeuchtigkeit steigt an und erreicht unter Umständen den Taupunkt, wo sich sichtbares Kondensat an der Wand nieder schlägt. Da warme Luft nach oben steigt und kalte Luft absinkt, beginnt die Kondensation unten an den Wänden, bzw. auf dem Fußboden. 

Man kann die relative Luftfeuchte an der Wandoberfläche mit dem Mollier-h-x-Diagramm (mal googeln) ermitteln. Da die Wandoberfläche eine andere Temperatur besitzt als die Raumluft, gibt es dort auch andere relative Luftfeuchten. 

Man braucht die allgemeine Raumlufttemperatur, die allgemeine Raumluftfeuchte (in der Raummitte gemessen) und die Oberflächentemperatur der Wandoberfläche (mit dem IR-Thermometer gemessen). Mit den Werten der Raumlufttemperatur und der Allgemeinen relativen Luftfeuchte wird der Schnittpunkt im Diagramm gesucht. Von diesem Schnittpunkt geht man senkrecht zur Temperaturlinie der Wandoberflöchentemperatur. Durch diesen zweiten Schnittpunkt läuft die (gedachte) schräge Linie  der Luftfeuchte im Wandoberflächenkontakt. An der feuchten Stelle wird sie in Taupunktnähe, bzw. darüber liegen, wenn die Luftfeuchte im Raum immer noch so hoch ist. 

Gegen das Kondensat hilft morgendliches Lüften des Kellers, wenn es draussen kühler ist, als die Wandoberfläche im Keller oder die Erwärmund des Kellers durch Beheizung. 

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Stichwort Lüften:

Ihr habt aber hoffentlich nicht so quergelüftet, daß die feuchtwarme Luft von draußen in die Kellerräume kommen konnte?

Wenn doch, ist das als Ursache wahrscheinlich. Die Wände und der Boden sind kalt, da kondensiert dann die hohe Luftfeuchte.

Trockengeräte sind eine gute Idee, um das Problem in den Griff zu bekommen.

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die Feuchtigkeit muss ne Ursache haben; das muss nicht unmittelbar mit der Baustelle nebenan zu tun haben. Wie weit weg?

was sollen die Heizlüfter bewirken; ausser Stromkosten? Wie alt ist das Haus; wie ist die Abdichtung ausgeführt; Defekt

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Kommentar von tmohb
27.07.2016, 22:55

Das Haus ist von 1960. Die Baustelle ist 7,50 Meter von unserer Hauskante entfernt - dort wird ein neues Haus gebaut. 

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Wenn sich die Feuchtigkeit so schnell weiter ausbreitet, würde ich das mal datiert fotografieren. Dann deutet das sehr auf einen Rohrbruch hin.

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Wie lüftet ihr?
Wurde vielleicht eine Dämpfung außen beschädigt?

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