Frage von Nerderella, 84

Pleomorphes Adenom am Gaumen?

Salut, nachdem ich nun seit dem letzten Wochenende mit Schmerzen und Schwellungen rumlaufe, seit Montag Antibiotika einnehme und auch das bislang nichts half, war ich heute beim "Oralchirurgen". Mein Zahnarzt vermutete ja, dass der vermeintliche Abszess am Gaumen von einem verlagerten Weisheitszahn käme. Dies konnte heute mittels DTV (3D Scan) beim Chirurgen ausgeschlossen werden. Er wiederum stellte nun die Verdachtsdiagnose " Pleomorphes Adenom" sprich gutartiger Speicheldrüsentumor.

Fakt ist, meine rechte Gesichtshälfte ist auf Höhe der Kieferknochen etwas geschwollen, ich habe Schmerzen in der Muskulatur und zudem etwas, das aussieht wie ein Abszess am Gaumen. Dieser hat sich trotz Antibiotikum wie gesagt noch nicht im Geringsten zurück gebildet. Stattdessen eitert dieser etwa haselnussgroße entzündete "Hügel" .

Der Chirurg sagte, eine Biopsie würde Aufschluss darüber geben, was es nun tatsächlich ist, dies könnte er auch in seiner Praxis, in meinem Fall würde er mich aber lieber an ein Krankenhaus mit Mund-Kiefer- und Gesichtschirurgie überweisen.

Nungut, nun fahre ich morgen früh ins Krankenhaus.

Ich kann mir einen Tumor nicht vorstellen. Ich bin 28 Jahre "jung" und typisch ist ein Tumor an dieser Stelle offensichtlich nicht. Natürlich will so etwas niemand wahr haben , egal ob gut- oder bösartig. Aber ein eiternder Tumor, der innerhalb weniger Tage so starke Probleme macht?!

Ich weiss nicht. Spricht doch eher für einen Abszess, oder nicht?

Antwort
von muell1234, 55

Es gibt tumore welche auch sehr schnell wachsen. Jedoch die verdachtsdiagnose passt nicht auf einen schnell wachsenden Tumor. Lasse eine Biopsie machen.

Kommentar von Nerderella ,

Im Krankenhaus wurde heute das pleomorphe Adenom auch ausgeschlossen. Etwas bösartiges konnte man nicht ausschließen, weshalb nun am Montag die Biopsie erfolgt 

Alle 3 anwesenden Ärzte schlossen einen Abszess nahezu aus.

Dass ein Tumor wahrhaftig innerhalb einer Woche derart wächst, eitert und nun auch schon ein Loch ins Gewebe "gefressen" hat , erscheint mir unheimlich, hoffe immer noch , dass es bloß ein zu fieser Abszess ist.

Im übrigen möchten die Ärzte die Biopsie unter lokaler Betäubung vornehmen.

Da habe ich nun wirklich bammel vor 

Schließlich sollen Betäubungen bei stark entzündetem Gewebe doch gar nicht ihre Wirkung entfalten oder gibt es mittlerweile Betäubungen, die dazu in der Lage sind?

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