Frage von FrageAntwort220, 152

Plan: Rauchen aufhören!?

Hallo, ich denke hier gibt es viele Raucher/Nichtraucher aber auch Ex-Raucher. Ich wollte mal wissen wie diese Ex-Raucher es denn geschafft haben aufzuhören. Ich weiß es steht viel im Internet usw aber finde es interessant mal zu lesen auf welche verschiedenen Arten ihr es geschafft habt:-) Und da ist noch eine Frage: Ich habe gelesen der Entzug dauert nur ein paar Tage, war das bei euch so? Wie lange hat es gedauert bis die Lust zum Rauchen nicht mehr da war? Wurde jemand von euch schon rückfällig also hat aufgehört und dann wieder angefangen ? Und aus welchem Grund und wie lang war der Zeitraum? Schreibt einfach eure eigenen Erfahrungen bin gespannt! Ihr könnt auch gerne Tipps da lassen wenn ihr gute habt. Danke!:-)

Antwort
von BlackDoor12, 65

also ich habe mal fast ein Jahr aufgehört zu rauchen und aber wieder angefangen da bei mir auf der Arbeit auch viel Stress und viele Raucher waren habe ich das nicht durchgehalten.

Dazu kann man auch zunehen wenn man aufhört zu rauchen, am besten macht man dann Sport anstatt soviel zu essen.

Der Körper sucht dann ein Nikotinersatz und viele Menschen ersetzen es dann durch zuviel essen.

Wie jeder damit umgeht und ob es schwierig ist mit dem rauchen aufzuhören das kommt auf den Menschen und den Charackter an jeder Mensch ist anders.

Der andre hat mehr Durchhaltevermögen der andre weniger.

Wünsche dir viel Glück beim aufhören und hoffe du schaffst es.

Antwort
von Colopia, 47

Bei mir hat es so geklappt: von ca 25 Zig. auf Null von heute auf morgen:

Ich habe ALLE, wohlgemerkt ALLE Rauchutensilien, Feuerzeuge, Ascher etc.
weg geworfen. Im Auto den Ascher gereinigt, alles frisch "beduftet"
Fenster geputzt, Wäsche gewaschen, alles gereinigt um ja den Nikotinmuff
aus der Nase zu haben.

Wichtig: Auch keine "Notkippen" bunkern. Alles radikal weg und gut.

Zusätzlich
habe ich mich extrem abgelenkt. Einem Freund (NR) bei der Renovierung
geholfen, Sport getrieben, Musik gehört, Ausflüge gemacht etc. Bewegung
hilft! Meide eine Zeitlang rauchende Menschen, wenn du kannst. Manche
möchten dich (aus Angst irgendwann der einzige Raucher zu sein) von
deinem Ziel abbringen. Sag klipp und klar, dass du nicht rauchen willst
und auch keine Kippe angeboten haben möchtest.

Situationen zu
denen man sonst zur Zigarrette gegriffen hat unbedingt vermeiden! Wenn
du früher mit Kaffee und Kippe auf den Balkon gegangen bist, trinkst du
jetzt mal einen Tee z.B. in der Küche. Alles was anders ist als deine
ehemaligen Rauchgewohnheiten ist gut und hilft dir.

Belohne dich für ruhig mal. Kauf dir was Schönes. Gönn dir mal etwas, wenn du z.B. 7 Tage durchgehalten hast.

Du
brauchst diesen Mist nicht und bist auch keine Marionette der
Tabakindustrie, die täglich ihr "Manna" kaufen und konsumieren muss um
später den langsamen und schmerzhaften Krebstod zu sterben.

Du schaffst das! Sei stark!

Rauchen? Sowas macht doch nur noch die Unterschicht....

Ich wünsche dir viel Erfolg und ein langes Leben.

Expertenantwort
von kami1a, Community-Experte für rauchen, 30

Hallo! Ist schwer. Focusde sagt dazu : 

Diesem guten Gefühl und der Zigarette zu entsagen, schaffen nur wenige Raucher. Zunächst als gesunde Alternative zum normalen Glimmstängel galt die E-Zigarette. Doch beim elektronischen Glimmstängel konsumiert der Raucher Inhaltsstoffe, die bisher kaum bekannt sind.  Auch beim Qualmen der E-Zigaretten bleibt die Sucht nach Nikotin erhalten.

Um vom Glimmstängel loszukommen können Nikotin-Substitutionen, wie beispielsweise das Nikotin-Pflaster oder das Nikotin-Kaugummi helfen. Doch nur mit diesen Hilfsmitteln rauchfrei zu werden, schätzt der Experte als wenig erfolgsversprechend ein. Um dauerhaft von der Abhängigkeit befreit zu werden ist ein  Intensivprogramm im Form von einer Verhaltenstherapie in der Gruppe erfolgsversprechender.

Alles Gute.

Antwort
von floppydisk, 50

ich bin damals krank geworden (heftigst magen-darm) und konnte eine woche nicht mehr rauchen. es ging mir einfach extrem schlecht und ich war nicht in der lage, eine zigarette zu rauchen - dafür hätte ich ja aufstehen müssen.

nach einer woche habe ich mir gedacht, dass ich auch darauf verzichten kann und hab es einfach dabei belassen. zusätzlich habe ich durchgerechnet, was ich die letzten 14 jahre tatsächlich so verraucht habe und das war dann der auslöser zu sagen - pfff, ich brauch es nicht mehr. hab quasi kalten entzug von einem tag auf den anderen gemacht.

mittlerweile über ein halbes jahr, allerdings 2 oder 3 mal wieder eine geraucht. finde den geruch immer noch nicht eklig und meiner meinung nach habe ich selbst nach diesen vielen monaten immer noch gelegentliche schmacht, da muss man eben stark bleiben.

Antwort
von MarKing93, 34

Also bei dem Rauchen aufhören spielt die Psyche die allergrößte Rolle. Die Nikotinzufuhr zu stoppen ist ganz einfach, das schwierige ist nur es dauerhaft sein zu lassen.

Du solltest dir erstmal klar werden, warum du überhaupt aufhören solltest, musst dir vor Augen führen, wie sinnlos das Rauchen ist und es nicht ein wirkliches Argument FÜR das Rauchen gibt, dafür unzählige Argumente für das Nichtrauchen.

Schau dir mal paar kritische Videos auf YT an und informiere dich übers Internet. Du musst erkennnen, was für eine unglaubliche Manipulation hinter der Tabakindustrie steckt.

Die Ersten 4 Wochen werden ziemlich schwierig werden, danach bist du aber überm Berg ;)

Der körperliche Entzug geht nur wenige Tage, der psychische hingegen mehrere Wochen.

Meiner Meinung funktioniert nur der kalte Entzug, alles Andere ist Augenwischerei.

Rückfälle kann es natürlich immer geben, was allerdings nicht schlimm ist, wichtig ist, dass man sich daraufhin zurückbesinnt und weiter am Ball bleibt ;)

Antwort
von Coffeman444, 61

Nun ich selbst kann dazu wenig sagen als Nichtraucher (und Vegetarier ;)) - aber ich denke wie bei jeder Sucht sind die ersten Wochen die schlimmsten. Der Körper merkt das ihm etwas fehlt und das möchte er um jeden Preis wieder haben.

Auch wenn es so leicht klingt, es hilft nur Eisenhart mit sich selbst ins Gericht zu gehen und versuchen den Drang zur Zigarette zu greifen zu unterbinden.

Viel Erfolg!

Antwort
von Ille1811, 32

Hast du den WUNSCH, mit dem Rauchen aufzuhören oder willst du nur die negativen gesundheitlichen Folgen nicht haben?

Im ersten Fall wird es dir leicht fallen, die Zigarette liegenzulassen. Im zweiten Fall sag ich: "Rauch weiter!" Du wirst stets an die Kippe, die du nicht rauchen darfst, denken und dir damit das Leben schwer machen.

Hab also im zweiten Fall den Wunsch, den Wunsch zu haben, mit dem Rauchen aufzuhören. ;-)

Kommentar von FrageAntwort220 ,

Ja ich habe den Wunsch, doch ich kann das nicht sofort von heute auf morgen wie manche andere das beschreiben, wäre toll. Ich werde versuchen es in kleinen Schritten zu machen wie leichtere und wenigere Zigaretten:-) usw

Antwort
von henryV, 7

Das ist falsch. Es dauert nur ein paar Tage bis das Nikotin nicht mehr nachweisbar im Blut ist, aber die Abhängigkeit des Nervensystems und der Psyche ist das Problem und das braucht so ungefähr ein Jahr bis es komplett umgestellt ist. Es ist das Nervensystem, dass nach der Droge schreit und nicht das Blut. 

Um zu zu nehmen muss man nicht einmal mehr essen. Raucher verbrennen mehr Kalorien und wenn man aufhört setzten sich die ungebrauchten Kalorien als Fett ab. Man muss sich also auch beim Essen einschränken oder eben mehr Sport machen. 

Viele sind entsetzt, wen sie wirklich innehalb weniger Wochen 5 oder mehr Kilo mehr haben plötzlich und fangen wieder an. Wenn es Ärger gibt oder pers. Probleme und im Stress ist das ebenso meist ein Knackpunkt. 

Viele reden sich ein , dass sie auf einem Fest oder so nur " Eine" rauchen und hängen dann schneller als sie selbst glauben wieder am Zigarrettenautomaten. 

Viele Fallen.

Es gibt eine Reihe anderer typischer Entzugssysptome, wo viele auch sagen : " Aber Hallo, ich denke es soll mir jetzt ja besser gehen und nicht schlechter ".- Zu recht. Aber das ist nur der Übergang. Der Körper muss sich neu umstellen und da passiert mehr als man glaubt.

Viele husten plötzlich, obwohl sie als Raucher gar keinen Husten je hatten. Andere können nicht mehr aufs Klo, haben Verstopfung und ständig Kopfschmerzen, Schwindel und schlafen schlecht, träumen von Zigarretten. Sind müde, depressiv und antriebsschwach, bilden andere Süchte aus - Esssüchte, Magersucht, Alkoholismus, greifen zu anderen weichen oder gar harten Drogen .

Muss alles nicht, aber einiges davon hat jeder fast.  Ca ein Jahr beraucht der Körper um sich um  zu stellen. 

Antwort
von KleineSau, 34

Ich rauche selber seit 1 Jahr und 5 monaten ca. Nicht mehr, ich habe nacch und nach mehrere versuche gehabt (so 3) und während der zeit habe ich mich immer mehr entwöhnt, danach habe ich ganz aufgehört. Dazu habe ich mir auch mal Notizen gemacht was mir am Rauchen nicht gefällt also beispielsweise wegen dem Gestank auf der Kleidung die Geldverschwendung und einfach all diese Sachen. Als ich dann wieder lust auf eine Zigarette hatte ist mir die Lust wieder vergangen und habe es gelassen. Natürlich muss man auch motiviert sein das zu machen. Die Entzugsphase bzw. Die lust ist mir nach 1 woche und paar tagen deutlich geringer geworden aber noch da gewesen. Aber geschafft habe ich es trotzdem. Viel Glück.

Antwort
von Schmelcher, 50

bin jetzt seit 1 Jahr und 2 Monate Tabak und Rauch frei. Bin jetzt Dampfer... mache das mehr Hobby mässig als sucht. Billiger ist das allemal Lg und meiner Meinung nach kommt man viel leichter von der eckligen kippe weg

Kommentar von floppydisk ,

schade nur, dass diese liquiddampfer ungefähr genauso gifitg sind wie kippen.

Kommentar von Schmelcher ,

Hi hast du fakten darüber? Lg

Kommentar von floppydisk ,

"Auch die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie warnt ganz aktuell mit Hinweis auf eine gerade im Fachmagazin „Chest“ veröffentlichte Studie an E-Zigaretten-Rauchern:
Darin werde erstmals der vermutete schädliche Effekt von E-Zigaretten auf die Atmungsorgane nachgewiesen, wofür die Autoren in erster Linie Propylenglykol, aber auch andere Substanzen in den inhalierten Dämpfen verantwortlich machten."

darum sind diese giftstengel jetzt auch ab 18.
du zieht dir im grunde chemie in die lunge, kannst ja auch mal schauen, was die hersteller von propylenglykol auf ihre stoffe schreiben:

„[...] Hersteller von Propylenglykol warnen
in ihren Sicherheitsdatenblättern ausdrücklich vor dem Einatmen und empfehlen als Erste-Hilfe-Maßnahme ausreichende Frischluftzufuhr oder die Nutzung von Atemschutz [...]“

warum sollte man sowas in ein konsumprodukt verarbeiten und sich dann über toxische wirkung wundern?

Kommentar von Schmelcher ,

Das es kein Vitamin c ist, sollte jedem klar sein. Aber wenn ich jetzt nicht einfach so aufhören kann zu rauchen, würde ich lieber zur e-kippe greifen. Kann nur sagen das es mir wesentlich besser geht als mit tabak wo weitaus mehr Giftstoffe vorhanden sind. Geschmacks und geruchsnerven sind auch wieder voll in Takt. Naja soll jeder selber wissen was er macht. Mir und meinem geldbeutel geht es viel besser... Und man sollte nicht alles glauben was so geschrieben wird... Schon garnicht von einer WHO. Meine Meinungen LG

Kommentar von henryV ,

Ich pers. halte von den E. Zigarretten nichts. Erstmal sind die auch nicht unbedenklich und dann auch nicht sooo billig das Flüssigzeugs und es unterbricht schliesslich die Gewohnheit etwas Qualmendes am Mund zu haben und zu inhalieren auch nicht. Diese Krücke halte ich genauso für lächerlich wie angebliche Vegetarier sich aber die Sojawurst leisten, die garantiert nach Fleisch schmeckt.. 

Neulich ist doch auch so ein Ding einmal mal im Mund sogar explodiert. 

Antwort
von dielauraweber, 53

aufhören. einfach aufhören und ziggies wegschmeißen. der entzug geht mehrere wochen und monate und kommt immer mal wieder, gerade wenn man garnicht mehr damit rechnet.

Antwort
von EmtBayern, 57

wie wärs mit Dampfen und dann das Nikotin reduzieren?

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