Plakate mit vulgären Sprüchen in der Öffentlichkeit - und mit obszönen Bildern?

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8 Antworten

die Sprache stört mich nicht nen Stratz, bin ich doch kein kleinbürgerlicher Protestant, Bildungsphilister oder sonstiger "veredelter" bürgerlich-biedermännischer Mittelschichtler. Allerdings frage ich mich, gegen Wen ist denn diese Botschaft eigentlich gerichtet, Wer genau ist der Adressat? Sind es Männer allgemein, die auf die Anklagebank gezerrt werden sollen, oder sind es ganz bestimmte und wenn ja Welche?

Meine hochverehrten Grüne, so nennet doch Roß und Reiter, tut doch nicht wie stets so heuchlerisch, ihr bigotten Gestalten. Dann tät mich auch mal interessieren, Welche Forderungen daraus abgeleitet werden sollen, oder sind es wieder mal nur moralistische Sentenzen? Mich deucht, dem ist so.

Fazit: auch hier reitet der Idealismus im philosophischen Sinne so seine Rosinante, eine materialistische Botschaft kann ich nur schwerlich ausmachen.

Dann noch was, diese Kampagne hat über 125000 € gekostet, hätte man dies Geld lieber für arme Bedürftige ausgegeben? An die hat der grüne Bürgermeister wohl nicht gedacht, dieser miese Kerl.

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Kommentar von earnest
16.05.2016, 16:30

Ich finde, du solltest dir endlich diese billige Anti-Grünen-Polemik abschminken. 

Sie ist unter deinem Niveau.

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Puh, mit den zwei linken Plakaten in der Aufstellung habe ich echte Probleme bei der Vorstellung, mit meiner Kindergruppe daran vorbeizulaufen.

Schließlich bemühen wir uns in unserer Einrichtung um einen respektvollen, nicht sexistischen Umgang und um Sprachförderung.

Die beiden rechten Plakate finde ich gut.

Die Absicht, die hinter der Kampagne steht, kann ich nur befürworten.

Womit ich aber richtige Probleme habe sind die Kommentare auf der verlinkten Seite, die passen aber ihrerseits zur Werbung und auch zum ganzen Erscheinungsbild der Seite.
Propaganda für Trinkhallensteher, wie kommt jemand auf sowas?

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Vor geraumer Zeit habe ich mal in einem Interview mit dem Chef eines großen Werbekonzerns folgenden Satz gelesen, der mich sehr beeindruckt hat. 

Ein Werbespot oder auch ein Plakat muss so gestaltet sein, dass wenn die Leute ihn gesehen oder gelesen haben, sich sagen : "Die ham se nicht mehr alle". Dann ist er prägnant, dann bleibt er im Kopf...

Mit dem Inhalt und dem Jargon der Plakate habe ich eigentlich keine Probleme. Und gerade bei dem Thema mit dem F*****  muss man halt auch mal die "Sprache des Volkes" sprechen, um das gewünschte Klientel zu erreichen.

Sollte in einem Werbespot, einem Werbeplakat jedoch ein Straftatbestand zu ersehen sein, dann ist es für mich selbstverständlich außer Frage, einer Publikation dessen entgegen zu wirken.

Viel schlimmer, ja geradezu ekelhaft empfinde ich es, vor einem "Bimbos raus aus Deutschland" - Graffito  zu posieren und sich mit erhobenem rechten Arm noch fotografieren zu lassen, um anschließend diesbezüglich in dubiosen Foren als "Retter des christlichen Abendlandes" zu fungieren.

Werbeplakate rechtsradikaler Gruppierungen zeugen leider davon...

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Ich habe keine Verwendung für deinen Link!

Du kannst (und solltest) dich über obszöne Plakate beim Deutschen Werberat beschweren.

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Was sagst Du denn zu den Hintergründen, weshalb diese Plakate hängen? Verstehst Du, warum die Notwendigkeit gesehen wurde, (u.a.) diese Plakate zu entwerfen?

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Kommentar von anonymos987654
16.05.2016, 15:08

Das sind zwei verschiedene Dinge.

Die Hintergründe für diese Plakate sind relativ klein gedruckt - oder man erfährt sie erst, wenn man danach googlet.

Optisch fällt nur die anstößige Aufmachung ins Auge. Heiligt da der Zweck die Mittel?

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Hab ich kein Problem mit. Werbung muss auffallen, besonders bei so einem wichtigen Thema und wir brauchen eine positivere Einstellung zur Sexualität, da es etwas komplett normales ist.

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Kommentar von LolleFee
16.05.2016, 15:04

Sie fallen auf - die Frage ist jedoch, ob sie das Ziel, das sie eigentlich verfolgen sollen, erreichen oder nicht vielmehr daran vorbeischießen, weil/wenn eher die Art der Darstellung beschäftigt als die Hintergründe selbst. 

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Kommentar von Pudelcolada
16.05.2016, 19:26

Ich stimme Dir ja zu bei allem bis auf den ersten Satz:

Gerade weil das Thema so wichtig ist, positiv besetzt werden und Sexualität endlich nicht mehr tabuisiert werden sollte, empfinde ich die beiden linken Plakate in ihrer völlig unkommentierten, sexistischen Sprache als nicht sehr hilfreich.

Ich sehe mich zwangsläufig dabei, wie ich gemeinsam mit einer Kindergruppe ab Grundschulalter ein solches Plakat passiere.
Und dann habe ich die nächsten drei Stunden mindestens meinen Schaff, am besten auf dem Ausflug in der Öffentlichkeit und auf der Rückreise mit dem Nahverkehr dann wieder.
Nein danke.

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Ja. Absolut okay. 

Kinder halten mehr aus, wie ein Kondom bei der Bundeswehr.

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PI-News würde Ich handhaben wie Antimaterie ... bloß nicht berühren !

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Kommentar von anonymos987654
16.05.2016, 18:04

... es ging ja hauptsächlich um die Photos von den Plakaten. Leider habe ich sie nicht selber photographiert. Deshalb habe ich mir erlaubt, die nächstbesten Abbildungen zu verlinken ...

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