Frage von kartoschka96, 115

PKV nimmt mich nicht obwohl ich gesund bin?

Hallo, momentan bin ich Beamtin auf Widerruf und habe einen Beihilfe Anspruch von 50%.

Ich war nie ernsthaft erkrankt war aber auch nur einmal im Krankenhaus wegen einem Abszess an der Niere der innerhalb eines Monats entfernt wurde (Risiko besteht auch nicht mehr da der Auslöser vereiterte Mandeln waren die entfernt wurden).

Dies war vor 2 Jahren und davor und danach war und bin ich kerngesund.

Nun hat mich die PKV wegen dem Abszess abgelehnt. 1 Jahr später stellt sich heraus, dass die PKV das falsch verstanden hat und dachten ich hätte immernoch den Abzess (was erbärmlich ist sowas zu denken denn sonst wäre meine Niere längst weg).

Erneut einen Antrag erstellt und sie wollen mich trotzdem nicht. Wieso? Darf ich eine Erklärung der PKV für die Ablehnung bekommen? Und falls sie mich vielleicht doch nehmen, habe ich Anspruch auf Rückerstattung der Beiträge für die GKV, da es schließlich deren Verschulden ist weil sie was falsch aufgenommen haben? Ich habe ca 2 jahre lang 176€ für die GKV gezahlt während ich bei der PKV nur ca 50€ gezahlt hätte.

Antwort
von Apolon, 55

Hallo Kartoschka96,

 Nun hat mich die PKV wegen dem Abszess abgelehnt. 1 Jahr später stellt sich heraus, dass die PKV das falsch verstanden hat und dachten ich hätte immernoch den Abzess

Und der zuständige Vermittler, der deinen Antrag aufgenommen hat, kann, bzw. konnte dir nicht weiterhelfen ?

Oder hast Du den Antrag direkt online beim Versicherer gestellt ?

 Erneut einen Antrag erstellt und sie wollen mich trotzdem nicht. Wieso? Darf ich eine Erklärung der PKV für die Ablehnung bekommen?

Wenn du kern gesund bist, kann dir dies doch mit Sicherheit ein Facharzt bestätigen ?  Dieses Attest solltest du der PKV vorlegen.

Hast du ein Ablehnungsschreiben vom Versicherer direkt erhalten, oder war dies die Auskunft des Versicherungsvermittlers ?

 Und falls sie mich vielleicht doch nehmen, habe ich Anspruch auf Rückerstattung der Beiträge für die GKV,

Nein - weshalb auch. Wenn überhaupt, hat der Versicherungsvermittler bei deinem Antrag Mist gebaut. Damals bei Antragstellung hätte man ja auch ein ärztliches Attest vorlegen können, das bestätigt dass keine gesundheitlichen Beschwerden vorliegen.

Gruß N.U.

Antwort
von basiswissen, 69

Hallo Kartoschka96. Eine solch umfangreiche Frage kann man Dir hier nicht wirklich erschöpfend und vor allem hilfreich beantworten. Du wirst Hilfe brauchen um hier voranzukommen, musst für die erforderlichen schritte persönliche Dinge offenbaren und das alles kann somit hier nicht klappen. Mein Rat wäre sich an einen der zwei unabhängigen Makler für Beihilfeberechtigte zu wenden die dann mit Dir das Problem durchgehen, ggf. ein klärendes Gespräch mit dem Versicherer führen oder Dir zu passendem Versicherungsschutz an anderer Stelle helfen. Versuch es mal hierhttp://www.info-beihilfe.de/pkv-beamtenanwaerter/r/

Antwort
von PlueschTiger, 53

Hallo kartoschka96,

sei froh das die PKV dich nicht nimmt. Selbst wenn du jetzt nur extrem wenig Zahlen müsstest, ändert sich das sehr schnell wenn du älter wirst. Der Mann einer Bekannten ist 65 und darf Hunderte im Monat Zahlen und bei Manchen gehen die Monatsbeiträge in dem alter bis zu 1000€. Entsprechend kannst du dir vorstellen in welchen Masse die Beiträge jährlich steigen werden. Zudem ist irgendwann ein Wechsel in die GKV nicht mehr Möglich und dann bist du auf Gedeih und Verderb dort gefangen.

Auch ist die Bevorzugung von Privat Patienten, bei Ärzten, nicht mehr die was sie einmal war. Ich würde dir Raten, ziehe die Gesetzliche Kasse vor, dort zahlst du im alter auch nur das was du jetzt Zahlen müsstest.

Ich habe ca 2 jahre lang 176€ für die GKV gezahlt während ich bei der PKV nur ca 50€ gezahlt hätte.

Bei den Vergleichen muss man sehr Vorsichtig sein. Denn man muss Tarife vergleichen welche mit den Leistungen der GKV übereinstimmen. ansonsten kann man immer etwas günstigeres finden, man muss halt nur die Leistungen Kürzen. Daher vergleiche mal die Tarife welche mit der GKV verglichen wurden.

Gruß Plüsch Tiger

Kommentar von Apolon ,

@PlueschTiger,

Du hast doch überhaupt keine Ahnung welche Beiträge ein Beamter in der GKV zahlen muss.

War dir bekannt, dass ein Beamter immer 100 % des Beitrages in der GKV alleine zahlen darf, ohne Zuschuss der Behörde.

Also bitte in Zukunft erst mal recherchieren, bevor man solch einen Unsinn zum besten gibt.

Gruß N.U.

Kommentar von PlueschTiger ,

Ich habe hier nirgendwo behauptet das ein Beamter irgendwelche Zuschüsse bekommt. Ich habe nur gesagt, das es bei der Gesetzlichen Kasse keine Große rolle spielt wie alt man ist, anders als bei der Privat Kasse.

Also in Zukunft bitte genauer lesen bevor du irgendwelche vorwürfe verteilst.

Kommentar von DolphinPB ,

Du hast ofenbar nur sehr oberflächliche und völlig undiffenrenzierte Vorurteile und nicht wirklich Kenntnisse.

Von Beamten hast Du dann zusätzlich überhaupt keine Ahnung, hier wäre die GKV i.d.R. ein fianzielles Desaster und die Beihilfe extrem eingeschränkt.

Kommentar von PlueschTiger ,

Wieso redet ihr immer von irgendeiner Beihilfe welche ich nie erwähnt habe? Zudem Tut nicht so als wäre die PKV der Papst in Person. Dort geht es auch um Geld und die Privaten Versicherungen sind auch keine Wohltäter.

Kommentar von Dickie59 ,

HAllo PlüschTiger,

das ist aber der Fakt, den du nicht kennst und nicht erkennst, was es bedeutet, wenn man weiterhin Mitglied in der GKV bleibt, Auswirkungen als Beamter usw.

Beste Grüße

Dickie59

Antwort
von Dickie59, 14

Hallo,

es wäre schön zu erfahren, welcher Versicherer sich hier so unqualifiziert anstellt.

Wer betreut dich, ein Makler oder eine Agentur?

Eine fachliche Unterstützung wäre angeraten, man kann vieles klären.

Eine Beschwerde beim Ombudsmann für KV würde ich auf alle Fälle machen.

Beste Grüße

Dickie59

Antwort
von DolphinPB, 51

Anspruch auf Rückerstattung hast Du nicht.

Wenn Du nun von der GKV in die PKV wecheln willst, dann beachte die Kündgungsfristen bei freiwillig gesetzlicher Versicherung.

Dein Berater sollte unbedingt Anfragen bei mehreren Versicherern stellen.

Antwort
von diroda, 50

Die Verbraucherzentrale ihres Bundeslandes berät sie gegen eine geringe Gebühr unabhängig. Die "billigen" Angebote der PKV sind oft böse Fallen weil zu geringe Rücklagen gebildet werden. Dadurch erscheint sie erst günstig wird aber z.B. in Alter mit chronischen Krankheiten unbezahlbar teuer.

Kommentar von DolphinPB ,

Die VBZs haben keinen Plan von beamtenspezifischen Dingen und können erst gar nicht bestimmte PKV-vertragsspezifische Dinge klären.

Und der letzte Satz ist genauso falsch wie er von völliger Unwissenheit und dumpfen Vorurteilen zeugt.

Kommentar von PlueschTiger ,

Und der letzte Satz ist genauso falsch wie er von völliger Unwissenheit und dumpfen Vorurteilen zeugt.

Ja klar,Vorurteile. Ich kenne selbst eine Frau deren Mann hunderte mit 65, jeden Monat, Zahlen muss und der ist in der PKV. Zudem sage das den 500.000 Ehemaligen beamten die fast 1000€ im Monat blechen dürfen und zu viele können es sich nicht mehr leisten. Alles nur eingebildet? Propaganda?

Kommentar von Apolon ,

@PlueschTiger,

sorry, aber du schreibst richtigen Blödsinn.

Nehmen wir mal einen Beamten, 30 Jahre alt mit einem Brutto-Einkommen von 3.000 €.

Beitrag in der GKV mit schlechteren Leistungen  = mtl. ca. 505,00 €

Beitrag in der PKV = mtl. ca. 230,00 €

Kommentar von Kunterbunt23 ,

Und was zahlt dieser 30 jährige Beamte, wenn er 3 kleine Kinder hat und die Ehefrau Hausfrau ist? Was, wenn einer der Familienmitglieder chronisch krank ist?

Kommentar von Apolon ,

Mit Sicherheit nicht mehr, als er selbst alleine in der GKV zahlen müsste. Denn für die Kinder benötigt er nur eine Rest-Absicherung von 20 % und für seine Ehefrau 30 %.

Aber wie viele Ehefrauen stehen denn in der heutigen Zeit noch als Hausmütterchen hinterm Herd ?

Kommentar von Kunterbunt23 ,

Aber wie viele Ehefrauen stehen denn in der heutigen Zeit noch als Hausmütterchen hinterm Herd ?

Ich schrieb nicht Hausmütterchen sondern Hausfrau. Und ich erwähnte 3 kleine Kinder- also solche, die man noch nicht in den Kindergarten abschiebt.

Dennoch: Bei nur einer chronischen Erkrankung eines Familienangehörigen (Diabetes, PKU, Bluter, angeborenene Behinderung) dürfte der Beitrag bei der PKV steigen. Auch über dem GKV-Beitrag, der ja einkommensabhängig berechnet wird und Frau und Kinder beitragsfrei mitversichert.

Also: Wieviel würde diese Familie an die PKV zahlen müssen? Er 230,00 Euro nach Deiner Aussage- was die anderen 4 Personen?

Kommentar von Apolon ,

 Dennoch: Bei nur einer chronischen Erkrankung eines Familienangehörigen (Diabetes, PKU, Bluter, angeborenene Behinderung) dürfte der Beitrag bei der PKV steigen.

Dies ist nur möglich, wenn ein Versicherungsvermittler die Familie betreut hat, dem die erforderlichen Kenntnisse fehlen.

Für Kinder schließt man ab Geburt eine Anwartschaftsversicherung ab (und sogar ohne Gesundheitsfragen) und für die Ehefrau ab dem Datum der Eheschließung.

Und dann gibt es auch keine Beitragserhöhungen für irgendwelche Beschwerden die irgendwann mal kommen.

Gruß N.U.

Kommentar von PlueschTiger ,

@   NorberUhrig

Wenn du mich wiederlegen willst, solltest du nicht Äpfel mit Bananen Vergleichen. Ich habe vom alter 65 Geredet nicht 30. PKVs sind bekannt dafür das sie in diesen Altersbereichen billiger sind, damit werden ja die Kunden gelockt.

Beitrag in der GKV mit schlechteren Leistungen  = mtl. ca. 505,00 €

Der Mindestleistungskatalog, ist bei beiden, wenn ich mich nicht sehr irre gleich. Aber jeder Kasse egal ob gesetzlich oder privat liegt es frei zusätzliches anzubieten, daher mein Hinweis in der Antwort, das man die Tarife und deren Kosten kontrollieren muss, um sicher zu gehen das sie auch vergleichbar sind.

Kommentar von DolphinPB ,

Wahrscheinlich beides !

"Ehemalige" Beamten sind beihilfeberechtigt, i.d.R. zu 70 %, d.h. die PKv muss "nur" 30 % abdecken. Da sind Beiträge von fast 1.000 Euro, wenn sie überhaupt existieren, die absolute Ausnahme und rühren immer von schon zu Versicherungsbeginn entstandenen Risikozuschlägen her.

Das mit "Hunderten" ist normal, oder meinst Du, eine KV kostet nur ´nen Zehner im Monat ?

Falsch ist grudnsätzlich auch, dass die Beiträge im Alter steigen wenn man chronisch krank ist.

Antwort
von JiHwv, 53

Hallo,

nein, nur wenn Sie klagen würden und das würde sich sicherlich sehr lange ziehen..

Mit der Erkrankung bringe ich Sie in fast jede Gesellschaft und in der Regel auch ohne Zuschläge.

Viele Grüße

Kommentar von kartoschka96 ,

Schade und ärgerlich zugleich. Das ist schon eine Menge "rausgeschmissenes" Geld gewesen, nur weil die PKV von Sachen wo sie sich eig. auskennen müsste alles falsch verstanden hat. Welcher Mensch lässt einen Abszess der die Niere halb zerfrisst 2 Jahre lang drin?? Niemand, sowas sollte man sich eigentlich denken können... 

Kommentar von Apolon ,

  nein, nur wenn Sie klagen würden und das würde sich sicherlich sehr lange ziehen..

Und wenn sollte sie verklagen?  den Versicherungsvermittler ?

Kommentar von JiHwv ,

immer wieder schön zu lesen, welche Menschen hier unterwegs sind.. 

die GKV, den Papst.. natürlich den Vermittler. und wie oben schon geschrieben, würde sich dies sehr lange ziehen und der Ausgang ist mehr als fraglich.

Kommentar von Dickie59 ,

ja, wenn dieser in der Ausschlißlichkeit ist, ist das meist hoffnungslos, zumal sich diese oft gar nicht dazu veranlasst sehen, solchen mißverstandenen Umstand zu klären. Als Makler habe ich eine andere Veranlassung gegenüber dem Kunden.

Beste Grüße

Dickie59

Antwort
von Wohlfuehlerin, 67

hast du nur bei einer gesellschaft angefragt oder bei mehreren? ich empfehle dir, mal bei ner andren gesellschaft nachzufragen.

Kommentar von kartoschka96 ,

Bei 3 habe ich angefragt, vor ein paar wochen habe ich mich mit meinem Berater zusammengesetzt und hat mir erzählt, dass die eine PKV das so falsch verstanden hatte. Die anderen habe ich noch nicht angefragt.

Kommentar von Wohlfuehlerin ,

dann tu das mal.

Antwort
von Skibomor, 34

Welche PKV versichert für 50 Euro im Monat? Deren Namen wüsste ich sehr gerne...

Kommentar von kartoschka96 ,

Hi, da ich einerseits 50% Beihhilfe Anspruch habe und mein Berater es so ausgerechnet hatte , hätte die PKV alles richtig gemacht. Meine Kollegen zahlen auch um die 50-80 € weiß nicht wieso du so erstaunt darüber bist.

Kommentar von DolphinPB ,

Das ist ein, wenn auch am unteren Ende, durchaus normaler Beitrag für eine private Restkostenversicherung für Beamtenanwärter.

Das hat mit "normalen" PKV-Beiträgen aus verschiedensten Gründen nichts zu tun.

Kommentar von Skibomor ,

Okay, danke für die Erklärung!

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