Frage von marinach, 129

Pitbull bzw Stafford Welpen und deren Erziehung?

Hallo, wie ihr in der Überschrift schon lesen könnt, hätte ich mal eine Frage zu dem Erwerb und der richtigen Aufzucht von Pitbull bzw. Stafford Welpen. Ich habe bis jetzt gehört, dass man diese Hunde nur im Tierheim oder von autorisierten Vereinen bekommt. Über die Gesetzeslage, um sich solch einen Hund anschaffen zu können, bin ich informiert. Nun möchte ich aber wissen was ihr für die Erziehung eines solchen Hundes empfehlt bzw. ob ihr Tipps für die Hundeschule habt. Dazu muss ich sagen, dass ich noch keine wirkliche Erfahrung mit Listenhunden habe und ich weiß auch, dass die meisten solch einen Hund nicht als Ersthund empfehlen. Ich bin jedoch der Meinung, dass man dies mit viel Zeit und einer guten Hundeschule schaffen kann. Danke im vorraus :)

Antwort
von Virgilia, 48

Wie jede andere Rasse auch mit Geduld, Liebe, aber auch Konsequenz und ohne Gewalt! 

Da diese Hunde mit vielen Vorurteilen zu kämpfen haben, darf man bei der Erziehung nicht nachlässig sein. Deshalb sollte ein Besuch bei einer guten, gewaltfrei arbeitenden Hundeschule oder ein guter Hundetrainer, gerade bei einem Anfänger, Pflicht sein. 

In welchem Bundesland lebst du? Ich bin ein großer Fan von "Kampfschmusern", könnte mir so einen Hund aber leider momentan finanziell nicht leisten (außerdem gibt es in meiner Gemeinde keine Möglichkeit für eine Befreiung der Leinen- und Maulkorbpflicht) :/ 

Kommentar von marinach ,

Ich komme aus NRW :) ist 'Kampfschmuser' auch eine Hundeschule?

Kommentar von marinach ,

Ok habe nachgeschaut, ist ein Forum und eine Vermittlung ! :D danke aber für den Tipp!

Kommentar von Virgilia ,

Und es ist ein Kosename für "Kampfhunde" ;) 

Wie das Forum so ist, weiß ich nicht. Ich habe nur ein paar Tage reingeguckt, als ich mir einen Pitbull holen wollte. Das Thema hat sich aber erledigt, als ich die Hundesteuer in unserer Gemeinde gesehen habe ^^ 

Die Gesetze in NRW machen es einem leider sehr schwer so einen Hund zu halten :/ Und man muss sich an jede noch so unsinnige Auflage halten, weil der Hund sonst eingezogen werden kann und man (in dem Bundesland) nie wieder einen Listenhund halten darf :/ 

Du solltest dich auch auf jeden Fall bei der Gemeinde schlau machen wie es mit der Leinen- und Maulkorbpflicht geregelt ist. 

Antwort
von silberwind58, 65

Der Meinung bin ich auch! Diese Rasse wird ja nicht aggressiv geboren,es kommt also auf Dich drauf an,was aus dem Hund wird! Und ich hoffe doch,das Du den Hund als Deinen Freund ansiehst und nicht eine lebende Fleischmaschine draus machen willst! Hundeschule ist für jeden Hund gut und eine Erziehung mit Lob,Liebe,Leckerlis. Der kleine ist echt knuffig auf dem Foto,wünsche Euch eine schöne,glückliche Zeit miteinander!

Kommentar von marinach ,

Nie im Leben würde ich eine fleischmaschine aus ihm machen, das finde ich ganz grausam, auch wenn man den armen Tieren die Ohren kupiert :( bin einfach nur unglaublich fasziniert von der Rasse, und finde es so schade, dass die Tiere immer so schnell im Tierheim landen.

Kommentar von silberwind58 ,

Ja,finde ich auch schade,aber die landen nur deshalb im Tierheim weil viele mit Hunden nicht umgehen können! Da hat der Mensch versagt!

Antwort
von uwe4830, 48

vorausgesetzt, eine Hundeschule nimmt dich auf. Viele haben Vorurteile gegenüber diesen Hunden. Bist du ein konsequenter Mensch, wenn du diese Frage mit ja beantwortest leg nochmal 100% drauf. Du wirst wenn du Pech hast nie eine Leinenbefreiung bekommen, also wie soll so ein Hund jemals normale Kontakte zu Artgenossen schließen, dazu kommt noch, dass diese Rassen andere Hunde nicht sonderlich akzeptieren. 

Diese Rasse unterwirft sich nur der eigenen Rasse. Also was spricht jetzt noch dafür? 

Kommentar von Saturnknight ,

vorausgesetzt, eine Hundeschule nimmt dich auf. Viele haben Vorurteile gegenüber diesen Hunden.

Meine Erfahrungen in der Hinsicht: gute Hundeschule, bzw. Hundetrainer haben keine Vorurteile gegenüber diesen Hunden. Die, die Vorurteile haben, taugen oft auch nicht als Trainer.

Du wirst wenn du Pech hast nie eine Leinenbefreiung bekommen, also wie soll so ein Hund jemals normale Kontakte zu Artgenossen schließen, dazu kommt noch, dass diese Rassen andere Hunde nicht sonderlich akzeptieren. Diese Rasse unterwirft sich nur der eigenen Rasse. Also was spricht jetzt noch dafür?

Es gibt viele Orte, die eine generelle Leinenpflicht vorschreiben, egal ob mit oder ohne Leinenbefreiung. Bei komplett eingezäunten Hundewiesen kann man den Hund auch ohne Leine laufen lassen.

Und was das mit den Hunden anderer Rassen angeht - wo hast du das den her? Ich hatte nacheinander einen AmStaff, danach einen Pitbull. Beide kamen mit allen möglichen Hunden klar, vom kleinen Yorkshire, bis zum großen Bernhardiner.

Hunde sind keine Rassisten. Was aber sein kann: wenn eine Hunderasse immer nur Kontakt zur eigenen Rasse hat, dann kennen sie auch nur deren Verhaltensmuster. Als Beispiel die Ohren. Stell dir vor, ein Hund mit Hängeohren hat sein ganzes Leben lang nur andere Hunde mit Hängeohren kennengelernt. Und auf einmal sieht er einen Hund mit Stehohren. Dann weiß der Hund auch nicht, wie er die Stehohren deuten soll.

Oder das spielen. Wenn 2 Pitbulls miteinander spielen, dann läuft das anders ab, als wenn 2 Dackel miteinander spielen.

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