Ich kenne mich nicht besonders mit Waffen aus, jetzt ist mir da eine Frage gekommen: Wenn man eine Pistole entsichert, ist die Kugel ja im Lauf.
Wieso fliegt sie nicht raus, wenn man sie senkrecht nach unten hält
Kann man die Kugel wider aus dem Lauf entfernen wenn man versehentlich geladen hat (oder doch nicht geschossen) oder muss die Kugel in die Luft geschossen (=verschwendet) werden?

Kaiserlein, auch, wenn Du recht hast, wird nach der Technik gefragt... Das recht steht ihm doch zu. Nicht , wenn Du die Waffe entsicherst, sondern, wenn Du sie durchlädst, dann erst kommt die Patrone in den Abschussschaft. Dort wird sie durch eine Klemmfeder gehalten und erst durch das Betätigen des abzuges mit Schlag des Schlagbolzens auf das Ender der Hüle, unter der sich das Pulver zur Entzündung befindet, wird das Projektil durch den lauf herauskatapultiert. Danach, durch Nachladen oder bei Automatikwaffen durch Auswurf wird die Hülse herausgeschleudert. Und... Auch ich mag keine Anwendung der Waffen... Kenne andere Tricks ;o)))

Die Patrone mit der Treibladung ist dicker als das Geschoss (damit auch dicker als der Innendurchmesser des Laufs)
Auch eine nichtabgeschossene Patrone kann ausgeworfen (entladen) werden.
Und die Treibladung befindet sich logischerweise in einem Raum hinter dem Lauf, der breiter ist?
Mfg
linuxopa am 22. März 2008 21:29 Logisch, in der Metallhülse, deren vorderes Ende vom Geschoss verschlossen ist (das ist eingepresst) und die am hinteren Ende (dem Boden) das Zündplättchen hat, wo der Schlagbolzen draufschlägt.

@alle
damit Ihr versteht warum ich auch auf solche Fragen antworte. Es ist hier vor einiger Zeit verzweifelt gefragt worden wie man sich verhalten soll. Es hat in diesem Fall eine Erbschaft gegeben und zwar den kompletten Haushalt. Darin haben sich auch mehrere Schusswaffen befunden von denen offensichtlich bis dahin niemand etwas wüsste. Ich finde es überhaupt nichts Falsches wenn man danach fragt wie man damit umgehen soll bzw. wie man Waffen entschärfen kann. Eine Bauanleitung für Waffen wird hier sicher keiner geben. Wenn man mal von den hier schon gegebenen Anleitungen für Eisbomben und Granatsplitter absieht.
K v C am 22. März 2008 21:18 @regideur: Erbschaft - Schusswaffen im Nachlass. Ok! Der Rat: Ab zum Aufsichtsamt. Sonst keiner. Denn derjenige, der sich die Waffen aneignet, macht sich in Deutschland strafbar. Und wenn das Aufsichtsamt über die Waffen nicht Bescheid weiss, waren sie dort von Anfang an illegal. Nee, da mache ich doch ganz klar eine Unterscheidung zwischen Rat nach Erbschaft und Anleitung wie er die Waffe bedient.
regideur am 22. März 2008 21:26 Sie wusste gar nichts. Einige davon waren legale Sportwaffen. Bei einem KK-Gewehr konnte das natürlich nicht geklärt werden. Aber auch da war die Frage: Scharfe Waffen? Geladen? Ungeladen??? Wie sichern???
Was ich damit aber auch sagen möchte: Wenn man dieselbe Frage etwas anders darstellt findet keiner mehr etwas schlimmes daran diese Frage zu beantworten.
K v C am 22. März 2008 21:37 regideur, zum grössten Teil hast Du sicher Recht - aber das Sicherste im Umgang mit Waffen dürfte immer sein: Finger weg und einem Sachkundigen bringen. Und auch Sportwaffen sind nicht genehmigungsfrei.
Ich würde einfach sagen: Doch bei derart zweifelhaften Fragen lieber zurückhaltender sein und vielleicht als Google-Ersatz die Behörde empfehlen.
regideur am 22. März 2008 21:42 Mit dem zum Sachkundigen bringen beginnt aber doch schon das Problem. Geladene Waffen dürfen und sollten nicht transportiert oder aufbewahrt werden. Waffen mit Diabolos sind meines Wissens genehmigungsfrei.
Genau.
Wenn jemand wirklich will kann er mit einfachsten Mitteln (Benzin/Zucker+Unkrautsalz etc.) ohne Schein viel schlimmeren Schaden anrichten.
Und es war nicht die Frage wie man jemand erschiesst; sondern, wie man eine Waffe un-schussfähig macht, um Unfälle zu vermeiden!!!
SefrinsWP am 18. Juli 2008 18:16 Richtigh, man kann auch Waffen erben =D
Wichtig ist nicht in einer Menschenmenge im scharfen Waffen in die Luft zu schiessen, wenn man Pech hat kommt die Kugel wieder runter und trifft einen der Menschen, das ist nicht gut...
Die Kugel aus dem Lauf zu bekommen geht, hatte ich auch schon mal, wie war das aber doch gleich... Hm...????

je nach Pistolentyp ist es etwas anders, aber in der Regel gibt es einem Möglichkeit, die Patrone wieder aus dem Patronenlager zu entnehmen. Wenn man den Teil der Pistole, mit der man auch die Waffe spannt zurück führt, kommt die Patrone aus dem Patronenauswurffenster raus.
Nach dem Schema wird dann aber wohl die nächste eingezogen, oder?
Muss man dann dazu das Magazin entfernen?
K v C am 22. März 2008 21:02 Viel Blabla um nichts lieber Troll. Schlitten zurück, Patrone raus.
Bitte bei so etwas lieber nichts sagen als was Falsches!!!
Und runner02: Woher soll die Waffe sein? Bist Du berechtigt mit so einem Ding herumzuhantieren? Hast Du eine Sachkundeprüfung dafür gemacht?
DerTroll am 22. März 2008 21:06 wo habe ich etwas falsches gesagt? Bin nur nicht auf den Begriff "Schlitten" gekommen. Deshalb habe ich es als das Teil bezeichnet, mit dem man die Waffe spannt. Das macht man ja in der Regel, indem ich den Schlitten einmal nach hinten führe. und zu deiner Anmerkung, die du gegenüber runner02 gemacht hast. Ja wenn man das Magazin nicht rausnimmt, fliegt nicht nur der Schuß raus, es wird auch der nächste Schuß aus dem Magazin ins Patronenlager geführt.
regideur am 22. März 2008 21:02 Ja, weil Du ja sonst die nächste Patrone laden würdest wie Du ja schon richtig geschrieben hast. Oder Du machst das solange bis keine Patrone mehr im Magazin ist plus die eine im Lauf.
@KvC: er hat doch recht @Troll: danke. mfg
DerTroll am 22. März 2008 21:04 ja sorry, war für mich selbstverständlich, daß man zur Sicherheitsüberprüfung das Magazin vorher rausnimmt, daß ich es eben nicht extra erwähnt habe.
K v C am 22. März 2008 21:09 Klar, lieber Troll, für dich ist es selbstverständlich. Und dann die Selbstverständlichkeit mal vergessen und schon ist es passiert.
DerTroll am 22. März 2008 21:12 also bitte, ich mache hier doch gerade keine waffenausbildung, wo ich genau beschreiben muß, was man beachten soll, wenn man eine Waffe entaden will.
Hier hat nur jemand mal aus interesse gefragt, ob man eine fertiggeladene Waffe wieder entladen kann, ohne sie abzufeuern. Und das kann man. Und wie das geht, habe ich beschrieben.
K v C am 22. März 2008 21:16 Klar, und er schaut es in einem Film ab. Schau mal den ersten Spiegelstrich seiner Frage an.
Nee, da sollte etwas feinfühliger und vorsichtiger mit Antworten umgegangen werden.
DerTroll am 22. März 2008 21:20 auch der erste Spiegelstrich ist nur eine reine Wissensfrage, die er wohl aus Interesse gefragt hat. Habe ich jetzt beim Beantworten etwas vernächlässigt, aber darum geht es dir ja offenbar nicht.
Käpt'n Gruenbaer am 22. März 2008 21:16 DH

Jede Kugel steckt in einer Patrone in der der Zündstoff ist. Eine geladene Waffe kann auch wieder gesichert und entladen werden. Es ist nicht zwangsläufig notwendig eine Waffe abzufeuern um sie zu entsichern.
Es wurde doch nur danach gefragt, wieso die Kugel beim senkrecht nach unten halten nicht aus dem Lauf fliegt, und ob mann sie wieder aus dem Lauf entfernen kann, ohne sie abzufeuern! Die Kugel ist fest mit der Patronenhülse, in der sich die Treibladung befindet, verbunden. Die Hülse ist größer als die Kugel, daher kann die Hülse mit der Kugel daran auch nicht durch den Lauf rutschen. Die Patrone kann ungebraucht wieder aus der Waffe entfernt werden! Meine Antwort hat nichts damit zu tun, daß ich dafür wäre, Waffenbenutzer zu unterstützen. Man kann hier bei GF ja auch eine Frage richtig umdrehen, wenn man möchte!
Kann nur von meinen Bundeswehrerfahrungen berichten.
Sicherlich gibt es auch Handfeuerwaffen, die anders funktionieren.
Uns wurde beigebracht: Das Projektil befindet sich bei einer ungeladenen Waffe zunächst im Magazin.
Wird dies reingesteckt, muß durch Ziehen am Verschluß zunächst eine Patrone aus dem Magazin in das Patronenlager gezogen werden.
Dann ist die Waffe "teilgeladen".
Der Sicherungshebel verhindert ein versehentliches Betätigen des Abzuges. Dieser muß dann vor dem Schuß, je nach Modell in eine bestimmte Position gebracht werden. Dann ist die Waffe durchgeladen und entsichert.
Will man nun die Waffe, ohne damit schießen zu wollen, entladen, muß der umgekehrte Weg beschritten werden.
Zunächst also den Sicherungshebel wieder in Stellung "gesichert". Dann Magazin rausnehmen. Und das ist der Knackpunkt, der jedem Rekruten am ersten Tag der Schießausbildung eingebleut wird: Es befindet sich noch ein schußfertiges Projektil im Lauf. Um dies zu entfernen, muß der Verschluß wieder zurückgezogen werden, und das Patronenlager wirft dann das Projektil wieder aus.
Also Bundeswehrgrundsatz: Betrachte jede Waffe als geladen, auch, wenn kein Magazin drinsteckt. Dann halte die Waffe immer so, daß sie auf keinen Menschen zeigt, wenn damit hantiert wird. Das ist die Lebensversicherung beim Waffenreinigen. Teilgeladene Waffen gehören keinesfalls ins Spind. Entladen möglichst im Freien oder in einem Bereich, wo die Waffe gegen einen Sandsack gehalten werden kann. Die ausgegebenen Patronen werden hernach abgezählt, fehlt eine (abzüglich derer, die auf dem Schießplatz abgefeuert worden sind,) gibt es eine Dizi.(Disziplinarische Maßnahme - mindestens einen Tag "Bau" wegen schweren Verstoßes gegen die Sicherheit.)
Auch darf das Magazin nicht in die Tasche gesteckt werden, muß immer frei sichtbar in der Hand gehalten werden.
Sorry Fehler: Magazin drin: Teilgeladen. Patrone bereits im Patronenlager: Durchgeladen
Noch ein sehr wichtiger Hinweis: Die Stellung des Sicherungshebels ist bei verschiedenen Modellen unterschiedlich, bzw. genau entgegengesetzt. Also, wenn man keine Ahnung von der vorliegenden Waffe hat, die Polizei verständigen. Die kennen sich damit aus, auch wie man gefahrlos "entlädt".
Und wieso die Patrone nicht einfach rausfällt: Weil sie mit einer Kralle festgehalten wird, die mit dem Abzugsmechanismus verbunden ist.
Jaschin am 23. März 2008 13:26 Alle Achtung ! Mit den Ergänzungen hundertprozentig richtig erklärt ! Da fehlt Nichts ! DH - geht leider nur einmal !
Du meinst die Prohibitive Wirkung? Schlau