Pilzerkrankung beim Kaninchen?

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3 Antworten

Hallo,

ich habe diese Seite dazu gefunden:

http://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/infektionskrankheiten/e-cuniculi/

Dort steht, man sollte die Tiere nicht trennen.

Hat der Tierarzt den Test auf EC gemacht oder das nur auf Grund der Symptome abgeleitet?

Wenn das Tier sich zu sehr quält, dann würde ich darüber nachdenken es evtl. einzuschläfern. Aber gerade bei Kaninchen merkt man, meiner Meinung nach, sehr schnell wenn sie sich wirklich quälen. Meine haben dann das Fressen eingestellt, bzw. wenn es noch nicht so schlimm war reduziert und sind nicht sofort zu ihrem Lieblingsessen. Wenn sowas war, dann habe ich sie direkt näher beobachtet, auch aus der Entfernung, damit sie es nicht merken (das ging bei uns).

Ich hatte mal ein Kaninchen (von Bekannten übernommen, als die anderen vermutlich aus Altersgründen gestorben waren, kannte es aber von klein auf), dessen Hinterbeine seit einem Unfall beim mit den Geschwistern "toben", nicht jagen sondern diesem kindlichen Spielen, fast komplett gelähmt waren. Die eine Seite komplett und die andere Seite nicht ganz, aber er konnte das Bein auch nur hinterher ziehen, nur beim Sitzen hat es das manchmal etwas bewegt. Der Stall war angenagt wurden an einer Stelle wo die Besitzer es nicht gemerkt haben und beim Toben ging dann was kaputt und das Tier hat sich verletzt. Die erste Zeit war es etwas irritiert, konnte damit aber super leben. War etwas langsamer als die anderen, aber hat es sich nicht nehmen lassen andere neue Tiere zu jagen, auch wenn die es eher nicht so ernst genommen haben.

Sowas muss für das Tier also nicht schlimm sein, wenn es ansonsten gut zurecht kommt und sich wohl fühlt.

Evtl. geht es ihm immer schlechter, weil es einsam ist. Immerhin sind Kaninchen "Herdentiere", die können wenn sie gesund sind und getrennt werden schon so traurig werden, dass sie nicht mehr fressen wollen und sehr leiden.

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Ich habe vor einen halben Jahr meine Ornella an diese Krankheit verloren.
Ornella und ich haben 3 Monate lang gekämpft. Sie brauchte täglich 2mal ihre Medizin, die sie brav genommen hat. Wir haben ein bisschen Krankengymnastik gemacht und ich habe dafür gesorgt das sie keinen Streß hat.
Zu deiner Frage. Ornella hat mir ganz genau gezeigt wann es Zeit war sie gehen zu lassen.
Zuerst hat sie gekämpft. Sie hat gefressen, sie war munter (trotz der drehanfälle) sie war aufmerksam und neugierig. Es gab auch Zeitweise eine Besserung...
Dann jedoch bekam sie einen zweiten Schub hinzu. Von da ab mochte sie sich nicht mehr bewegen und nach 3 Tagen ist Sie zu mir gekommen und hat bei mir Schutz gesucht. Es war als würde Sie sagen: "Es ist genug, ich mag nicht mehr kämpfen... Lass mich jetzt gehen!" und das haben wir dann auch gemacht.
Ich war mir fürchterlich unsicher und habe noch kleine Videos gemacht und sie der Tierärztin vorgespielt. Sie sagte auch, dass wir ab diesem Zeitpunkt nicht mehr viel machen können. Wir hätten nocheinmal versuchen können Sie zu stabilisieren aber sie sagte, dass die Krankheit soweit fortgeschritten ist, dass Ornella niemals mehr ein Kaninchenwürdiges Leben haben würde...
Sie ist ganz sanft in meinen Armen eingeschlafen... und sie wird mir auf ewig fehlen...

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Fahre mal zu einem anderem Tierarzt.Leider gibt es viele Tierärzte denen das Wohl der Tiere egal ist und einfach irgendwelche Medikamente vereschreiben.War bei meinem Kater auch so.

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