Frage von JRJRJR, 110

Pille und Levetiracetam (also Keppra)?

Ich nehm morgens und abends ein und halb von Keppra und nehme auch sonst keine anderen Antiepileptika (mehr) zu mir. Insgesamt nehm ich also halt 3000 ,also die Standard-Menge sag ich mal, zu mir. Wie habt ihr mit Keppra und der Pille Erfahrungen gemacht? Es ist ja so, dass ich im März 2013 operiert wurde und seit dem ,eben durch Teamwork von der OP und dem Medikament ,anfallsfrei bin. Aber verliert Keppra an Wirkung, wenn ich die Pille anfange zu nehmen oder wirkt die Pille selbst erst garnicht und es vermischen sich nur die Nebenwirkungen umsonst oderso...? Das will ich nämlich alles nicht.... Danke

Expertenantwort
von schokocrossie91, Community-Experte für Pille, 105

Dafür musst du beide Packungsbeilagen lesen, darin stehen alle bekannten Wechselwirkungen. Ein Arzt kennt die auch nicht.

Antwort
von Franzitanien, 99

Bin seit Mittwoch zurück aus der Spezialklinik in Hamburg. Hab vorher auch Keppra genommen  (4000 / Tag) und lait Arzt hat das gepasst mit der Pille und ich wurde auch nicht schwanger. Jetzt nehme ich zusätzlich Lamotrigin seit Anfang des Jahres und diese wirkt mit der Pille nicht zusammen und die Pille nicht mit dem Lamotrigin. Also hab ich jetzt die Spirale. Mit Keppra brauchst du dir keine Sorgen machen. Hab das 2 Jahre bekommen. 

Antwort
von Seanna, 101

Grad bei solchen essentiellen und potentiell lebensbedrohlichen Fragen sollte man sich an (s)einen Arzt wenden!

Hast du einen Anfall oder wirkt die Pille nicht, hilft dir ein "User XY hat gesagt..." nämlich auch nicht.

Antwort
von artemus, 76

Levetiracetam hat keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik der Pille und umgekehrt. Dieses AE ist eines der wenigen was bei diesem Thema sicher ist. Ich habe persönlich auch keine gegenteiligen Erfahrungen gemacht.

Kommentar von JRJRJR ,

sicher wirklich sicher?

Kommentar von artemus ,

So sicher wie die Pille als Verhütungsmittel nun mal ist, im übrigen auch ohne Levetiracetam nicht zu 100%. 

Antwort
von Miesepriem, 74

Ich würde beim Arzt anrufen und nachfragen. Dann bist du auf der sicheren Seite.

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