Frage von wyoxx, 52

Physik: Wärmelehre; spezifische Wärmekapazität für Kupfer?

Hallo!

Wir schreiben übermorgen eine Physik-Klassenarbeit und ich woltle ein paar Übungsaufgaben machen, leider bin ich zu blöd um eine davon zu lösen:

  • Um die spezifische Wärmekapazität von Kupfer zu bestimmen werden 500g Kupferspäne in siedendem Wasser auf 100°C erhitzt, und dann in 20,3°C heißes Wasser der Masse 500g gegeben. Es ergibt sich die Mischungstemperatur 26,3°C. Berechne daraus den Wert der gesuchten spezifischen Wärmekapazität. Warum stimmt er nicht mit dem Tabellenwert überein?
Antwort
von holgerholger, 33

Aus der Masse, der Temperaturdifferenz und der spezifischen Wärmekapazität  des Wassers ermittelst Du die vom Wasser aufgenommene Wärmemenge. Die entspricht der abgegebenen Wärmenge der Kupferspäne.. Auch dort hast Du ja eine MAsse und eine Temperaturdifferenz, so daß Du dann die Spezufische Wäremenge des Kupfers ausrechnen kannst. 

Und wie bei jeder Schulaufgabe müssen einige Tatsachen vernachlässigt werden, z.B. die Wärmeaufnahme des Behälters sowie die Wärmeabgabe an die Umgebung sowie die TAtsache, dass an 500 g kupferspänen noch eine ziemliche Menge Wasser von 100 Grad haftet, wenn sie aus dem heissen in das kalte Wasser verbracht werden etc. 

Kommentar von wyoxx ,

Ich habe eine Formel benutzt, werde sie in den nächsten Tagen hier reinstellen, aber keine Garantie dass es richtig ist.

Antwort
von wyoxx, 4

So die Antwort ist eigentlich ganz einfach:

c1 * m1 * ( Tm - T1 ) = c2 * m2 * ( T2 - Tm )
//das ist die Formel
//für Mischungsrechnung die wir
//gelernt haben

//umstellen nach c1
c2 * m2 * (T2-Tm)
c1 = -----------------
m1 * (Tm-T2)

//einsetzen
4.19 (J/g*K) * 500g * 6K
c1 = ------------------------
500g * (100°C - 26.3°C)

//ausrechnen
//gerundetes ergebnis
c1 = 0.341 (J/g*K)

//fragt sich nurnoch wieso das ergebnis
//nicht den tabellenwerten entspricht
Antwort
von Halswirbelstrom, 31

Wurde bei diesem kalorimetrischen Experiment die Wärmekapazität des Kalorimeters berücksichtigt? Wenn dies der Fall ist, dann sind es unvermeidbare Messfehler, die das Messergebnis beeinträchtigen.


Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community