Frage von Chcrazy, 46

Physik Studium, Schweregrad und Anforderungen?

Hallo, ich gehe in die 11 Klasse eines Gymnasiums in Bayern. Ich interessiere mich sehr für Physik, habe das Fach allerdings in der 10 für die 11 abgewählt mit einer 1-2. Im Nachhinein hätte ich es doch weiternehmen sollen, weil ich das Fach liebe, aber weil ich die Fächer weitergenommen habe , in denen ich noch besser war oder die sich besser sehen lassen im Abi, habe ich das nicht getan. So. ich würde gerne Physik studieren. In Mathe bin ich gut 13-14P und mag Mathe auch sehr gerne. Aber natürlich ist das Studium Mathe völlig anders als in der Schule. Mir ist klar, dass das Physik Studium nicht leicht ist. Ich wollte trotzdem fragen, ob ihr sagen würdet: schwer aber mit viel Fleiß machbar. Ich bin unglaublich ehrgeizig, und werde ich runtergezogen , kämpfe ich umso mehr. Also von der Einstellung wäre ich glaube ich durch aus richtig für das Studium. Aber ich habe eben Angst, dass ich einfach zu "blöd" bin dafür. Ich habe oft Probleme das eigentliche zu erfassen und denke viel zu kompliziert, auch wenn die Lösung nicht so schwer zu finden ist. Das wirkliche Logische Denken ist auch nicht so meine Stärke, wobei es halt von Fach zu Fach schwankt. Ist das Studium wirklich so schwer wie es alle sagen? Ich meine Medizin ist doch auch sehr schwer. Wie stehts mit der Arbeit die man reinstecken muss? Bestimmt viel, aber ich habe nicht viel Probleme mit mich "hinsetzen und lernen", das fällt mir leicht, ich bin auch sehr organisiert. Was meint ihr? sind die Aufgaben unmöglich zu lösen?

Antwort
von Fool09, 22

Nein, die Aufgaben sind nicht unmöglich zu schaffen. Gerade um Fächer wie Physik oder auch Mathe ranken sich eine Menge Mythen, die darauf hinauslaufen, dass man ein intellektueller Überflieger sein muss, um sie zu schaffen. Dem ist nicht so. Natürlich ist Physik deshalb trotzdem alles andere als einfach. Aber ist es ist auch für "Normalsterbliche" schaffbar. Interesse, Fleiß und notwendige Fähigkeiten natürlich vorausgesetzt. Bei begrenzten mathematischen Fähigkeiten sollte man sich das z.B. schon gut überlegen, aber davon kann bei 13-14 Punkten ja keine Rede sein.

Antwort
von Wechselfreund, 27

Fähigkeiten in Mathe sind schonmal extrem wichtig. Außerdem Interesse. Vokenntnisse aus der Schule sind hilfreich, damit einem nicht zu Anfang das enorme Tempo in den Vorlesungen zum Verhängnis wird. Letztendlich fängt man wieder bei null an, aber mit deutlich anspruchsvolleren mathematischen Methoden. Gutes Auffassungsvermögen ist wichtig, mit Fleiß allein kann man nichts erreichen.

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