Photolektrischer Effekt Versuch Erklärung?

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2 Antworten

Die "Platten" des Kondensators sind elektrisch leitend mit der Fotokathode und der Ringanode verbunden. Die vom Licht aus der Fotokathode herausgelösten Elektronen besitzen kinetische Energie und gelangen zur Ringanode. Der Kondensator lädt sich dadurch bis zu einer bestimmten Spannung auf. Diese Spannung liegt auch zwischen Fotokathode und Ringanode an. Das elektrische Feld zwischen Fotoelektrode und Ringanode ist ein elektrisches Gegenfeld, gegen das die Fotoelektronen anlaufen müssen. Ab einer von der kinetischen Energie der Fotoelektronen abhängigen Spannung erreichen diese die Ringanode nicht mehr. Diese Spannung ist somit ein Maß für die kinetische Energie der Fotoelektronen (Ekin = e ∙ U). Das elektrische Feld zwischen den Kondensatorplatten dient lediglich der Erzeugung der Gegenspannung in der Vakuumfotozelle, d.h., dass es im Prinzip keine Rolle spielt wie der Kondensator angeordnet ist. Wichtig ist aber, dass das Dielektrikum und die sonstigen elektrischen Teile der Versuchsanordnung keine Leck- bzw. Restströme zulassen, indem sie sehr hohe Isolationswiderstände haben. 

LG

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Die Theorie hinter dem Photoelektrischen Effekt nennt sich Quantenelektrodynamik (QED) und erklärt den grundlegenden Zusammenhang zwischen Fermionen (Elektronen) und Bosonen (Lichtphotonen).

Vereinfacht die Lichtteilchen regen abhängig von der Frequenz die Elektronen in den Schalen des Halbleiters an. Es ensteht ein Photostrom der genutzt werden kann Energiespeicher z.B. Kondensatoren aufzuladen. (Prinzip Solarzelle und Batterie). Oder die Elektronen werden sogar herausgeschlagen.

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