Frage von sassykid, 54

pholosophie-gedanken-text-arbeit für schule korrekt?

Wir alle haben zwei Persönlichkeiten. Die Erste ist die, welche dich ausmacht, wer du bist. Die Zweite ist die, welche du sein willst, aber nie werden wirst. Dazu gehören. Im Strom schwimmen. Versuchen etwas zu sein, was man nicht ist, nur um ins Format reinzupassen? In die Vorlage welche uns die Welt gegeben hat? Wir werden nie jemanden kennenlernen können, niemandes wahres Gesichtes sehen, warum? Weil das, was wir sind, komisch ist. Wir sind alle verrückt, geisteskrank. Wer will schon von anderen als Psychopath abgestempelt werden?Wir werden praktisch gezwungen, uns zu verstellen. Das sieht man alleine daran, wie Menschen, die von Anfang an so sind, wie sie sind, verurteilt werden, in die Klinik eingewiesen werden. Die Gesellschaft kommt damit nicht klar, die Gesellschaft verkraftet die Wahrheit nicht. Wir glauben selbst an das verstellte Ich.

stimmt das von der grammatik her und/oder kann ich noch was ändern/hinzufügen/weglassen? kann man das schon philosophie nennen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ChrisDeMarco, 9

Ich finde den Gedankengang ziemlich interessant , würde den Text wie er geschrieben ist aber nicht in Philosophie einordnen.

Das mit dem wegsperren , Psychopathen etc. hat ein bisschen zu viel "Wert", ich glaube aber du meinst das wenn Personen so sind , wie sie eben sind und somit gegenüber der Normen der Gesellschaft stehen , sie in dem meisten Fällen direkt abgestempelt werden.

Den Teil mit den unterschiedlichen Persönlichkeiten kann ich unterschreiben, zumindest den Grundgedanken dahinter. Ich würde die zweite Persönlichkeit als solche darstellen, die man tief im inneren eigentlich wirkliche ist, und die erste als eine Persönlichkeit , die einem durch Erziehung , Gesellschaft und dem eigenen inneren Gegenspieler ( der innere Schweinehund) aufgezwungen wurde. Aus der es nicht mehr so einfach ist zu entfliehen.

Antwort
von Ottavio, 25

Was ich an Deinen Gedanken für richtig halte, ist Folgendes: Der heranwachsende Mensch bildet ein Ich-Ideal heraus oder, mit Sartre zu sagen, er "entwirft"! sich.Er stimmt aber in der Realität mit diesem Ideal niemals überein.

Antwort
von murialp, 16

Die Formulierung ist nicht sehr wissenschaftlich. Ein Philosophischer Essay stellt Fragen und beantwortet strukturiert und stringent. Du stellst zu viele Fragen, jedoch kommt die Antwort und These bzw. deine Theorie dabei nicht durch. Des Weiteren veläuft es nicht auf einer philosophischen Ebene. Es scheint mir eher wie ein Monolog eines Romancharakters.

Expertenantwort
von earnest, Community-Experte für Grammatik & deutsch, 12

Nein, das halte ich nicht für Philosophie, sondern für einen verzerrten, misanthropischen Blick auf die Realitäten dieser Welt.

Ich zum Beispiel werde weder theoretisch noch praktisch gezwungen, mich zu verstellen.

Ich sitze auch im Augenblick nicht in der Psychiatrie.

Mach mal halblang. 

Gruß, earnest


Antwort
von elha98, 24

Das klingt einfach nur nach jugendlichem melodramatischen Weltschmerz. Damit etwas philosophisch ist, muss schon ein Wertkanon diskutiert werden und die Frage nach richtig und falsch. 

Kommentar von sassykid ,

achso also ist es nicht richtig, wenn ich "die frage" beantworte und meine eigene meinung einbringe? wir würdest du das umformulieren?

Kommentar von elha98 ,

Welche Frage? 

Hast du schonmal einen richtigen philosophischen Text gelesen, von Kant z.B. oder Adorno? 

Natürlich darf man seine eigene Meinung einbringen, das ist sogar meistens so. 

Kommentar von sassykid ,

ja aber es ist nicht so einfach, deshalb frage ich ja, trotzdem danke ich werde mir etwas anderes überlegen.

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