Frage von WurstBr0t, 19

Philosophie Immanuel Kants, wie wende ich folgende Begriffe an: Maxime, deontologische Ethik= Pflichtehtik?

Schönen guten Tag liebe Gfragenet Community,

ich gehe zur Zeit in die Oberstufe in einer Berufsschule und habe dort das Fach: Philosophie. Das Fach interessiert mich, allerdings habe ich ein paar Probleme, um das Verständnis zu erlangen. Deshalb bitte ich um Hilfe, mir anhand von Beispielen evtl. weiterhelfen zu können. Viele Dank im voraus!

Wie beschreibe ich die deontologische Ehtik, nennen sie Beispiele dazu? (Weiß nur noch, dass es die Pflichtethik ist, rest ist mir entglitten) Wie erläutere ich die Maxime, anhand von Beispielen? (Prinzip des Willens oder des Wollens)

Antwort
von Grautvornix16, 14

Hallo,- machen wir es kurz und übersichtlich und fangen mit dem Letzten an:

Es gibt kein Prinzip des Willens oder Wollens. In diesem Zusammenhang gäbe es nur ein Prinzip der Willkür!

Der Logik der deontischen Ethik geht ein erkenntnistheoretischer Sachverhalt voraus - nämlich die Erkenntnis, dass es aufgrund der Unmöglichkeit für den Menschen vollständiges Wissen zu erlangen auch "vollständig" unmöglich ist Wertvorzugsurteile oder -ordnungen zu begründen, die die Bevorzugung einer bestimmten Interpretation von "Gut" oder "Richtig" zum Ziel hat. Dies begründet den >Kategorischen Imperativ< als Prinzip alltagspraktischen Handelns auf Gegenseitigkeit. Und solange der Mensch sich der Rationalität verpflichtet sieht entsteht so der Begriff der Pflicht. Es ist die Pflicht der Vernunft sich selbst verpflichtet zu fühlen.Und dies hat nichts - aber auch gar nichts mit all den geschichtlichen bisher beobachtbaren Absurditäten im Zusammenhang mit dem Pflichtbegriff als ein politisch-psychologischer Kalkül von Herrschaftshandeln zu tun.

Als Ergebnis dieser Logik hast du deshalb nun für die Definition deiner Rechtsposition in einer Gesellschaft und gegenüber ihrer Herrschaftsorganisation die Deklaration der Menschenrechte als universales, jedem Menschen ohne Begründungsrelativierung zufallendes Naturrecht als deine Würde, welche du niemandem gegenüber rechtfertigen oder begründen mußt.

Und genau deshalb wird dein Recht auf ein würdiges Leben nicht weniger wenn du alt und gebrechlich, behindert, weniger schlau als andere, anderer Meinung als die Mehrheit, schwul oder lesbisch, arm oder reich, Christ oder Moslem, stark oder schwach bist usw. usw. .

Gruß

Antwort
von GuterHelfer18, 9

Also eine Maxime ist sozusagen eine Regel\Handlung z.B. Maxime: Wenn ich nicht genug Geld habe um mir etwas zu kaufen, dann klau ich es halt.
Jetzt mal so als Grundbegriff..
Die Pflichtethik ist glaub ich zwischen zwei Pflichten unterschiedlich, wenn du bei eine Handlung aus Lust\Neigung tust, dann hat sie keinen moralischen wert, weil du damit ein Ziel verfolgst... Wenn eine Handlung aber Unlust bzw keine Lust bringt und man sie tut sollte sie moralisch richtig sein, dazu gibt es einen schönen Spottvers von sonem anderen Damen Typen: "Ich helfe meinen Freunden gerne, schade nur das dies nicht moralisch gut ist" (nur so in der Art) hoffe ich konnte dir helfen :)

Kommentar von GuterHelfer18 ,

sry wegen Fehlern und schlechter Strukturierung, habe nicht so drauf geachtet ^^

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