Frage von Charly3721, 41

Philosophie Geist und Gehirn?

Hey ihr lieben!

Ich muss in meinem Philosophiekurs ein Vortrag vorbereiten. Er soll irgendetwas mit dem Thema Geist und Gehirn zutun haben, nur leider fällt mir nichts ein, womit ich auch meine Mitschüler einbinde..

Ich bin bisher zu den Themen luzides Träumen und Savants/inselbegabung gekommen, aber wie könnte man da die anderen mit einbinden, abgesehen von so langweiligen Fragen?

Habt ihr noch andere Ideen?

Liebe Grüße :)

PS: ich will nicht dass iwer meine Arbeit übernimmt, ich suche nur nach Input für ein gutes Thema!

Antwort
von Coldnez, 15

Ich machte mir aus langeweile einen Gedankenexperiment:

Wenn ich eine 1 zu 1 Kopie von mir herbeizaubere (mit samt der Erinnerungen vom kompletten Leben) und ich (also das Original) sterbe nach 1 Sekunde, die Kopie existiert weiterhin. Dann wäre meine Kopie im Prinzip immer noch ich selbst, nur dass die Erinnerung von der 1 Sekunde anders verlaufen ist. Man könnte sagen, die Kopie ist die Reinkarnation von mir selbst - mein Geist existiert weiterhin. Die Erinnerung von der 1 Sekunde machen mich nicht zu einem anderen Menschen. Die Schlussfolgerung für mich war: Der Geist hängt von den Erinnerungen in meinen Gehirn statt. Der Geist verändert sich um jede Sekunde da wir immer welter Informationen aufnehmen. Aber wir glauben, unser Bewusstsein ist immer der gleiche da wir ja immer nur aus dem gleichen Körper die Welt erleben. Es hängt jedoch nicht mit unseren Körper zusammen. Eine Gehirntransplantation wäre das gleiche wie eine 1 zu 1 Kopie. Die Frage: wo unser Bewusstsein weiter existiert ist daher eine falsche Frage.

Also nur ein Gedanke meinerseits.. vielleicht inspiriert dich das etwas

Antwort
von gaege, 11

da haste was:

Markus Gabriel
Ich ist nicht Gehirn. Philosophie des Geistes für das 21.Jahrhundert
Ullstein Buchverlage
Berlin 2015
gebunden
350 S.
18,50 €

Der Verfasser dieser Streitschrift („Mein Ziel ist eine Verteidigung der geistigen Freiheit.“ So der in rot gedruckte Hauptsatz auf der Rückseite des Bucheinbandes) ist der 1980 geborene Markus Gabriel. Er ist seit 2009 Inhaber des Lehrstuhls für Erkenntnistheorie und Philosophie der Neuzeit in Bonn. Ideologiekritisch wendet er sich radikal gegen gegen jede Form von Neurozentrismus, Neuromanie, (Post-)Strukturalismus, Darwinitis, allgemein ein ins Extrem gesteigertes naturwissenschaftliche Weltbild. Er bricht eine Lanze für die Freiheit. Mit folgendem Satz Schellings beendet er sein Buch: „´Das A und O aller Philosophie ist Freiheit´“. (S. 327)
Nach der verhältnismäßig langen „Einleitung“ (S. 11-47; ein Vorwort gibt es nicht) geht es in fünf Kapiteln um die „Philosophie des Geistes“ (I; S. 48-69), S. 70-157 um das „Bewusstsein“ (II), S. 158-200 um das „Selbstbewusstsein“ (III) und S. 201-262 um das menschliche Ich (IV: „Wer oder was ist eigentlich: das Ich?“) und S. 263-327 im krönenden letzten Kapitel um die „Freiheit“ (V).
Vorbildlich sind am Ende die Register, gegliedert nach Personen und Begriffen. Was mir nicht so gefiel ist Gabriels oft etwas plakative Sprache. Die 189 Anmerkungen und das ausführliche Literaturverzeichnis geben jedoch weitergehende, gute Hinweise. S. 201ff setzt er sich mit Metzinger auseinander; leider findet kein Gespräch mit ausgewogeneren Hirnforschern wie zum Beispiel Fuchs, Hüther und Roth statt.

Antwort
von berkersheim, 12

Vielleicht mal das anschauen, da kommen evtl. Ideen:

Antwort
von Inalovesapple, 8

Genau, das Leib-Seele-Problem war jetzt auch mein erster Gedanke. Lies dir mal zu Décartes Meditationes de prima philosophia durch (Cogito ergo sum). Da geht es darum.

Antwort
von Sweepstake, 8

Du könntest dich mal über das ''Leib-Seele Problem'' informieren

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community