Frage von SnowWhitegirl, 14

Philosophie der Stoa?

Hey:)

Welchen Beitrag trägt die Stoa zur Staatsphilosophie bei?

Ich hoffe mir kann jemand helfen...

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von berkersheim, 9

Wikipedia "Stoa":

"Die Herrscherfunktion wird als eine Schicksalsfügung angenommen und
als positiv gedeutete Verpflichtung zum Dienst am Gemeinwesen und an den Mitmenschen begriffen. Vor einer Überschätzung des eigenen Wirkens und der eigenen Bedeutung bewahrte Mark Aurel (römischer Kaiser) sein weit ausgreifender geschichtlicher und kosmologischer Horizont:

„Erwäge beständig, daß alles, wie es jetzt ist, auch ehemals war, und
daß es immer so sein wird. Stelle dir alle die gleichartigen
Schauspiele und Auftritte, die du aus deiner eigenen Erfahrung oder aus
der Geschichte kennst, vor Augen, zum Beispiel den ganzen Hof Hadrians,
den ganzen Hof Antonins, den ganzen Hof Phillips, Alexanders, des
Krösus. Überall dasselbe Schauspiel, nur von anderen Personen
aufgeführt. (X, 27)“

„Alexander von Mazedonien und sein Maultiertreiber haben nach ihrem
Tode dasselbe Schicksal erfahren. Denn entweder wurden sie in dieselben
Lebenskeime der Welt aufgenommen oder der eine wie der andere unter die Atome zerstreut. (VI, 24)“

Die Stoa glaubte an einen göttlich wohlgeordneten Kosmos. Menschen sind frei, sich in die Ordnung des Kosmos einzufügen oder gegen sie zu handeln, was dann zu Versagen, Unglück und Schmerzen führt. Davon ist - siehe oben - auch ein Kaiser nicht ausgenommen. Diese Auffassung hat das Christentum in Modifikation der von Gott gegebenen weltlichen (Kaiser, König) und geistigen Macht (Papst, Bischöfe) weiterentwickelt. Erst mit der Aufklärung und dem Utilitarismus löste man sich von dieser Vorstellung.

Antwort
von voayager, 4

Sie ist eine der Quellen, die zum Christentum hinführten.

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