Frage von Xanion, 99

Phase: Panische Angst vor dem Tod sein?

Guten Abend,
ich bin 16 Jahre alt, und hatte in den letzen Jahren öfters mal Phasen, in denen ich abends im Bett über den Tod nachdenken MUSS (Ich muss jeden Abend dran denken und nichts führt daran vorbei...) Dann bekomme ich panische Angst, mein Puls steigt massiv und ich kann dann nicht mehr schlafen... Ich war in den letzten Tagen fast nur wach und konnte die Augen nicht zu machen.... Was kann ich dagegen tun bzw wie bekämpfe ich diese so große Angst vor dem Tod?

Antwort
von Andrastor, 16

Mach dir bewusst dass der Tod unumgänglich und damit nicht fürchtenswert ist.

Und dass du, wenn du tot bist, es nicht mitbekommst und höchstens die Menschen in deinem Umfeld darunter leiden (was du auch nicht mitbekommst).

Das haben Tod und Dummheit übrigens gemeinsam.

Antwort
von JTKirk2000, 13

Angst vor dem Tod habe ich eigentlich nicht, sondern allenfalls vor dem Sterben, denn entweder gibt es ein Leben nach dem Tod oder nicht. Wenn man im Leben immer danach gelebt hat oder zumindest seine Fehler bereut hat und davon umgekehrt ist (das schließt mit ein, dass man auch gelernt hat, anderen zu vergeben, denn nur dann kann man auch wirklich sich selbst seine eigenen Fehler zu vergeben lernen), gibt es in einem solchen Leben nach dem Tod wohl kaum etwas zu befürchten. 

Gibt es hingegen kein Leben nach dem Tod gibt es erst recht nichts zu befürchten. Das wäre dann nur wie ein traumloser Schlaf oder wie eine Vollnarkose, nur mit dem Unterschied, dass man daraus nicht mehr aufwacht.

Vor dem Sterben hingegen kann man durchaus Anlass haben, sich zu fürchten, denn abhängig davon wie man stirbt, kann dies, wenn man Glück hat, schmerzfrei sein, aber je nach Todesart kann dies auch sehr schmerzhaft sein. Auch wenn es nur einen relativ kurzen Moment andauern sollte (Sekunden bis Stunden), kann ein entsprechender Schmerz je nach Todesart sehr intensiv sein.

Antwort
von Digarl, 64

Solche Gedanken kenne ich noch. Man versucht sich vorzustellen wie es nach dem Tod ist, stellt sich vor es wäre nichts da und die Angst steigt aus einem empor. Denn man will nicht das alles endet.

Du könntest mit jemanden darüber reden, ebenso könntest du dich ablenken oder du überstehst es "einfach". Denn es ist eine Phase, dass hast du richtig erkannt. Sie wird auch relativ schnell wieder enden, dass weiß ich aus Erfahrung. Sie kann aber durchaus mal wieder auftreten. 

Sag mal ... was genau erwartest du denn vom Tod? Also wie stellst du es dir vor? Vielleicht könnte man dir dann eine spezifischere Antwort geben. 

Kommentar von Xanion ,

Das einfach nichts mehr da ist, und ich das Leben nicht weiterführen kann/darf... Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man stirbt und dann alles vorbei ist....

Kommentar von Digarl ,

Ok, so stelle ich mir das auch vor. Hast du schon mal versucht dir vorzustellen, wie es vor deiner Geburt war? Wie lebte deine Mutter wohl vor 30 Jahren? An dich dachte da niemand. Wie hast du dich vor 30 Jahren gefühlt? Wo warst du vor 30 Jahren? 

Versuche dir darüber mal bewusst zu werden. Eventuell hilft es ja. Wenn du willst kannst du aber auch mit mir darüber schreiben. 

Antwort
von JanfoxDE, 10

Ich hab eine ähnliche Situation, bin momentan 15, bald 16.

Auch ich denke so das nach dem Tod gar nichts mehr da ist. Das du nichts fühlst, nichts siehst, gar nichts - du existierst nicht.

Kyronik (Gefrieren des Gehirns, Service verfügbar in der USA) gab mir Hoffnung, allerdings kostest das so viel Geld, das ich wieder bei Schritt 1 bin.

Antwort
von Fantho, 17

wie bekämpfe ich diese so große Angst vor dem Tod?

Bei dieser Frage muss ich normalerweise immer nachhaken, ob man Angst vor dem Sterben oder Angst vor der Ungewissheit des Danachs (nach dem Sterben) hat...

Doch Deine einleitende Frage bezieht sich wohl auf die Situation des Danachs, wobei ich nur anmerken möchte, dass es sich um ein Adjektiv handelt und man deshalb den Begriff in dieser Form schreibt: 'tot (sein)'...

Die 'Bekämpfung' kannst nur Du allein mit Dir ausmachen. Du kannst zwar andere Ansichten, Meinungen, Vorschläge einholen, doch jede ist für sich genommen eine subjektive Aussage, da hierzu keine fundierten Belege, Beweise und Theorien vorgelegt werden können...

Es gibt hierzu nur zwei Optionen:

  1. Es gibt nach dem Ableben kein Danach (atheistisches Weltbild). Dann wirst Du diesen Zustand des Todes auch nicht mehr wahrnehmen können und brauchst somit auch keine Angst davor zu haben, denn Du wirst nichts davon spüren und merken...
  2. Es gibt ein Leben nach dem Ableben (theistisches Weltbild). Dann brauchst Du erst recht keine Angst zu haben, denn Du lebst ja weiter...

Gruß Fantho

Antwort
von raika1998, 38

Stell dir einfach vor das wen du doch irgendwann tot sein solltest du Dan ganz viele liebe Menschen da oben kennen lernen wirst und sogar vieleicht auch welche aus deine Familie. Ich weiß das sich das ganz schön bescheuert anhört aber ich finde das du es ruhig mal probieren kannst. Und wenn das nicht klappen sollte Dan sprich einfach mit deine Eltern, mit deinen Großeltern, mit deiner Tante, an ja mit jemanden dem du vertraust. Und es ist nicht schlimm über den Tod nach zu denken, denn desto mehr du über den Tod weißt desto besser geht es dir damit. Ich 14 Jahre alt und hatte das gleiche, mein oper der in der Zeit im sterben lag hätt mir immer gesagt hab keine Angst vor dem Tod er gehört nun mal zum Leben dazu. Ich wünsche dir noch viel Glück und hoffe das ich dir weiter helfen konnte. Lg.

Antwort
von suppe1, 45

Das kenne ich zu gut. Als ich klein war, habe ich mich in den Schlaf geweint, weil ich so große Angst hatte. Aber mach dir selbstbewusst, dass der Tod, etwas Natürliches ist. Man kann ihm nicht entfliehen! Du musst dich damit selbst erziehen. Außerdem bist du noch jung, du hast noch ein Leben vor dir.

Sonst rede mit jemanden darüber.

Ich hoffe ich konnte helfen

Machs gut !

Kommentar von Digarl ,

Der Tod ist für uns Säugetiere etwas natürliches, allgemein gesehen ist der Tod aber nicht wirklich gewöhnlich. Wenn nicht sogar ungewöhnlich. Den Tod aufgrund des Alters gibt es nur dafür, um Evolution zu ermöglichen. 

Antwort
von comhb3mpqy, 10

Ich bin Christ. Ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Ich habe keine große Angst vor dem Tod.

Du kannst im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und
"Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen).
Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Wenn Du weitere Gründe haben möchtest, um an Gott zu glauben, dann kannst Du mich z. B. fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet
man Gründe.

Antwort
von VerbanntPsyPhy, 9

Erstmal ist der Tod normal zweitens er kann jeder Zeit kommen und drittens ich denke nach dem tod bist du Tod und Futter für die Maden! Viel Spaß beim schlafen ☺️

Antwort
von Virus6384, 50

Du brauchst jemanden mit dem du darüber reden kannst (ich empfehle dir jemand religiösen)

Kommentar von Digarl ,

Religiös weshalb? Was wenn der/die Fragesteller/in keine Konfession hat? Dann eine Religion aufdrängen?

Kommentar von Virus6384 ,

nö. aber eventuell ist es beruhigender wenn man eine Antwort von jemandem erhält der einem Hoffnung machen will. wollte doch keine aufdrängen man kann sich ja auch in mehreren Religionen umhören und sich dann ein eigenes Bild machen. War halt das erste was mir eingefallen ist... tut mir leid

Kommentar von Digarl ,

Ist ja nichts schlimmes. Aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es etwas bringt wenn er momentan keine Konfession hat. Denn er würde sich damit nur selbst belügen. 

Kommentar von Virus6384 ,

nja ich hatte vor einem halben jahr ungefähr die gleiche sorge und habe mir insgesamt ziemlich viel sorgen um sowas Gemacht ein Kumpel hat mich dann in seine Gemeinde eingeladen und seit dem ich mich für ein Leben mit Jesus entscheiden habe geht es mir halt viel besser. jeder kann sich ja sein eigenes Bild machen und glauben was er will. finde nicht das man sich damit selbst belügt

Kommentar von Digarl ,

Ich will aber kein Leben mit Religion, nur damit ich mich besser fühle. Ich will die Wahrheit erfahren. Wenn man wirklich glaubt das man nach dem Tod wirklich weiterlebt, dann ist es ja in Ordnung. Wenn man es aber nur "glaubt", damit keine Angst mehr hat ist es für mich ein Belügen seiner selbst. 

Kommentar von Virus6384 ,

muss jeder für sich selbst wissen. ausprobieren kann man es mal finde ich. aber ist egal ich denke jeder von uns hat seinen Standpunkt gezeigt und ich gebe dir auch recht aber für mich War es bis jetzt die beste Entscheidung meines Lebens

Kommentar von Digarl ,

Wie gesagt, wenn du das aus Überzeugung machst ist es ja was normales. 

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten