Pflichteinstufung Krankenversicherung?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Wenn Du Dir übersandte Fragebögen nicht ausgefüllt und zurückgeschickt hast, darf die KK Dich so einstufen. Am besten gehst Du dort hin und versuchst die Angelegenheit zu klären.

In welcher Form arbeitest Du?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ralphino111
18.05.2016, 00:32

Lagermitarbeiter, habe ich wirklich keine Chancen?

0

du bist Sprachschüler und arbeitest nebenbei...

ist die Beschäftigung ein Minijob? bist du Student? wie alt?

wenn du eine Beschäftigung hast, bei der du monatlich mehr als 450 Euro verdienst und auch nicht Student bist, dann bist du zumindest für den Zeitraum der Beschäftigung darüber auch versichert.

ich gehe davon aus, dass es sich bei der beitragspflichtigen Versicherung um einen Zeitraum handelt, in dem du nicht beschäftigt warst. dafür müssen die Beiträge gezahlt werden. auch rückwirkend, selbst wenn du jetzt wieder einer Beschäftigung nachgehst.

ggf. musst du mit der Kasse eine Ratenzahlung vereinbaren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

@raphino111,

was ist denn ein Sprachschüler ?

  und arbeite ich noch daneben.

Und wie bekommst du dein Geld ausgezahlt, bar auf die Hand ohne Arbeitsvertrag ?  Dann wäre dies ja sogar eine Schwarzarbeit und ist strafbar.

Oder bist du selbständig ? Welches Gewerbe hast du angemeldet ?

Und ergänzend, wie hoch ist dein mtl. Einkommen aus dieser Tätigkeit.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Liegen der KK keine Unterlagen des freiwillig Versicherten vor, die eine anderweitige Einstufung bzw. eine abweichende Grundlage für die Berechnung des KK-Beiträge bildet, ist die KK verpflichtet, die Beiträge auf Grundlage der vom Gesetzgeber in § 240 SGB V vorgegebenen Formel festzusetzen. Dies bedeutet eine Einstufung auf Grundlage eines fiktiven Einkommens von € 4237,50 monatlich.

I.d.R. erstattet die KK aber die zuviel erhobenen Beiträge auch rückwirkend, wenn man zeitnah (!) entsprechende Nachweise des tatsächlichen Einkommens für den fraglichen Zeitpunkt vorlegt. Das ist aber eine Kulanzfrage; rechtlich verpflichtet wäre die KK dazu nicht. Also bitte umgehend mit den erforderlichen Unterlagen zur KK gehen und die Sache im direkten Gespräch klären.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?