Frage von Carsten38, 82

Pflegekind Fragebogen?

Teil I Die folgenden Fragen betreffen Ihre Erfahrungen mit dem Thema Pflegekind. 1. Kennen Sie Pflegefamilien persönlich oder haben Sie über Pflegekinder gehört, z. B. aus Ihrem Bekanntenkreis oder über Medien? Was ist Ihnen dabei Positives und/oder Negatives aufgefallen? 2. Haben Sie bereits ein Pflegekind in Ihrer Familie betreut? Wenn ja, schildern Sie bitte stichpunktartig Ihre Erfahrungen mit diesem Pflegeverhältnis. Es gibt verschiedene Gründe, ein Pflegekind aufzunehmen. Diese Fragen betreffen Ihre persönliche Einstellung. 3. Versuchen Sie bitte zu beschreiben, warum Sie ein Pflegekind aufnehmen möchten. 4. Welche Veränderungen (eventuell auch einschränkende) in Ihrer Familie erwarten Sie, wenn Sie ein Pflegekind aufnehmen? 5. Möchten Sie nach der Aufnahme eines Pflegekindes weitere Kinder aufnehmen? Wenn ja, wünschen Sie sich leibliche, Pflege- oder Adoptivkinder? 3 Teil II Die Absicht des Gesetzgebers ist, Eltern, deren Kind in einer Pflegefamilie untergebracht ist, Hilfen anzubieten, damit sie ihr Kind wieder selbst versorgen können. Für Sie als Pflegeeltern bedeutet dies „ein Kind auf Zeit“ aufzunehmen. 6. Welche zeitlichen Vorstellungen haben Sie von Ihrem Pflegeverhältnis? Warum? 7. Wären Sie bereit, ein Pflegekind aufzunehmen, bei dem feststeht, dass es nach einer gewissen Zeit wieder bei seinen Eltern leben wird? Unter welchen Bedingungen? 8. Können Sie sich grundsätzlich vorstellen, das Pflegkind zu adoptieren, falls es später zur Adoption gegeben werden sollte? Wenn ja, was wäre Ihnen dann aber wichtig? Für ein Kind bedeutet der Wechsel zwischen den Familien in der Regel gravierende Veränderungen, Ängste und oftmals eine „zwiespältige Situation“, zumal häufig lange Zeiten der Unsicherheit vorausgegangen sind. 9. Wie könnte sich das Kind fühlen und darauf reagieren, wenn es z. B. den Grund des Wechsels noch nicht verstehen kann? 10. Welche kindlichen Reaktionen würden Sie ängstigen? 4 11. Wann glauben Sie wären die Grenzen Ihrer Aufnahmebereitschaft oder Belastbarkeit erreicht? Für das Kind kann es wichtig sein, dass zwischen Ihnen und der Herkunftsfamilie Kontakte bestehen. Bei einer Vermittlung wird daher vorab versucht, die Vorstellungen beider Familien abzustimmen. 12. In welcher Form könnten Sie sich persönliche Kontakte mit der Herkunftsfamilie vorstellen? 13. Wo sollten die Kontakte Ihrer Meinung nach stattfinden? 14. Können Sie sich die Aufnahme eines Pflegekindes vorstellen, welches in regelmäßigen Abständen (z. B. über das Wochenende) seine Eltern besucht? Was wäre Ihnen dabei wichtig? Pflegefamilien und Herkunftsfamilien leben meist in „zwei verschiedenen Welten“. Häufig sind Herkunftsfamilien aufgrund ihrer momentanen wirtschaftlichen, sozialen oder psychischen Situation nicht in der Lage, dem Kind eine günstige Entwicklung zu ermöglichen. Aus den verschiedenen Lebenswelten können sich zwischen den Erwachsenen vor allem dann Konflikte ergeben, wenn diese Unterschiede nicht bewusst sind. 15. Beschreiben Sie bitte, wie

Antwort
von Carsten38, 73

Sorry,

ich wollte nur um Eure Hilfe bitten.  wie man darauf Antworten könnte.  

Kommentar von Hopsfrosch ,

Schreibe einfach das, was du dir dazu denkst. Bei Frage 10 könntest du dich vielleicht ängstigen, wenn das Kind aggressiv auf "Nein" reagiert. Und mit Fäusten auf dich losgeht. Und sich scheinbar nicht erziehen lässt. Oder was dein Möbiliar zerschlägt. Oder tagelang nicht spricht und auf nichts reagiert. Oder auch, dass du dir ein geistig oder körperlich behindertes Kind nicht vorstellen kannst. Oder auch eines, dass aus Protest die Kinderzimmerwände mit Kot beschmiert. Das kann ICH ja nicht wissen.Gibts alles!

Zu Frage 12 und 13 könntest du z.B. der Meinung sein, dass die Herkunftsfamilie dich und das Pflegekind einmal wöchentlich bei dir zu Hause besucht. Oder aber, die möchte ich lieber nicht in meine Wohnung lassen, ein Treffen an einem neutralen Ort (z.B. Spielplatz) wäre mir lieber. Oder auch, ich bin bereit das Pflegekind alle 14 Tage übers Wochenende zu seinen Eltern zu fahren. Und gerne auch schreiben, warum oder warum nicht. Wie du dich dabei fühlen würdest usw.

Durch diesen Fragebogen bist du ja gezwungen, dir Gedanken darüber zu machen, was da evtl. alles auf dich zukommen könnte. Woran du vielleicht noch gar nicht gedacht hast. Aufgrund dieses Fragebogens bin ICH überhaupt erst mal losgezogen, um zu erkunden, welche Möglichkeiten mein potentieller jugendlicher Pflegesohn in meiner Stadt überhaupt hat, sich mit Freunden zu treffen oder sich überhaupt zu beschäftigen... Daran hatte ICH z.B. gar nicht gedacht...

Es ist auch eine gute Möglichkeit für dich, im stillen Kämmerlein zu beschließen: Ach nein, so habe ich mir das alles nicht vorgestellt, das will ich alles gar nicht.

Besonders wichtig finde ich die Frage, ob du innerlich eigentlich davon ausgehst, dass du dieses Kind später adoptieren wirst. Und ob es dir das Herz zerreißen würde, wenn es wieder zurückgeht!

Nimm dir ruhig Zeit . Ich glaube, an meinem Fragebogen habe ich damals ca. 4 Stunden gesessen...

LG!

Kommentar von Hopsfrosch ,

Ach so: Es ist auch völlig in Ordnung, wenn du schreibst: diese Frage verstehe ich nicht. Oder: Dazu fällt mir jetzt gar nichts ein. Denn du wirst ja anschließend zu einem Gespräch eingeladen, wo im Grunde nochmal der ganze Fragebogen mit dem Sachbearbeiter durchgekaut wird! Wo er dich fragt: Und wie meinen sie jetzt das genau? Du hast jetzt eben vorher schon die Chance, dir zu so einigem Gedanken machen zu können.

Expertenantwort
von Hopsfrosch, Community-Experte für Kinder, 79

Und was genau ist jetzt deine Frage???!!!

Kommentar von Yiugana ,

Ja, wollt grad auch fragen was da jetzt die Frage ist?

Kommentar von Hopsfrosch ,

Lieber Carsten38, wenn du selbst ein Pflegekind aufnehmen möchtest, musst du dir schon selbst Gedanken zu den Fragen im Fragebogen machen. Der Pflegekinderdienst möchte DIR damit auf den Zahn fühlen und DICH kennenlernen, nicht uns!!!!

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