Frage von Jojoohorses, 40

Pflegehilfe Ausbildung abbrechen?

Hallo liebe Community,

Ich(17) mache seit drei Wochen eine Ausbildung zur Pflegehilfe, hab aber gemerkt, dass das überhaupt nichts für mich ist. So richtig dafür war ich eigentlich noch nie..meine Mutter wollte unbedingt das ich das mache und hat mich irgendwie mehr oder weniger dazu gedrängt. Und jetzt möchte ich die Ausbildung abbrechen. Ich weiß, drei Wochen sind nicht sehr viel, aber ich bin mir absolut sicher. Ich hab ihr heute davon erzählt und sie ist komplett ausgerastet und hat mich angeschrien, dass ich das ja nicht machen kann und was die anderen (Familie&freunde) dann denken...(bei uns läuft grad einiges schief) Ich weiß nicht was ich machen soll...ich kann einfach nicht mehr..

Vielleicht könnt ihr mir ja helfen Danke schonmal

Antwort
von Kati2205, 26

Ich finde, das eigene Kind zu irgend einer Ausbildung zwingen geht mal gar nicht!

Hast du schon mal mit deinem/deiner Chef/-in darüber gesprochen, das du teilweise gezwungen worden bist?
Vielleicht mal ein Gespräch suchen.

Ich würde die Ausbildung abbrechen, du musst nichts machen, was dir nicht gefällt.
In welche Richtung würdest du denn lieber gehen wollen?

Bei mir war es damals so ich habe 2012 meine Lehre zur Hotelfachfrau angefangen, wurde aber nach 14 Tagen rausgeschmissen. Danach habe ich ein Berufsvorbereitungsjahr angefangen.. Im September 2013 sprich wo auch das Jahr dann rum war, habe ich meine Lehre zur Verkäuferin angefangen, diese ging dann bis 2015. 2015 habe ich die weiterführende Ausbildung zur KEH gemacht.. und bin seit 2 Monaten ausgebildete KEH..

Wenn du Fragen hast gerne per private Nachricht..

Ich wünsch dir viel Erfolg!

Kommentar von Jojoohorses ,

Danke für die Antwort! Ich würde das Wort gezwungen irgendwie nicht benutzen..ich habs sozusagen ihr zuliebe gemacht..habs mir damals aber auch ganz gut vorstellen können sowas später zu machen. Eine Chefin hab ich nicht da das ganze so ne Art Schule ist. Eigentlich würde ich lieber eine Lehre zur Buch und Medienverkäuferin machen..

Kommentar von gnarr ,

oder auch vielleicht in der bibliothek? guck doch mal ob die buchhandlungen oder bibos in deiner gemeinde azubis suchen oder im umfeld. bewirb dich darauf gezielt.

Antwort
von gnarr, 8

ich würde dir raten erstmal weiter zu machen und in der zwischenzeit immer wieder zur berufsberatung zu gehen um zu gucken was denn noch an ausbildungen für das laufende schuljahr zur verfügung steht. wenn du schon weißt, was du stattdessen lieber machen möchtest, dann schreibe immer wieder bewerbungen.

wenn sie dich drangsaliert mit der ausbildung, dann bitte familie, freunde oder das jugendamt um vermittlung und hilfe. du musst einen job lernen, in dem du auch glücklich bist und geld verdienst. ob das dein leben lang hält, ist wieder eine andere sache.

Antwort
von Anemone95, 7

Hey,

sind es nur bestimmte Abläufe die dir nicht gefallen oder der Beruf im Allgemeinen?

Nach 3 Wochen kannst du noch nicht 100% sagen das der Beruf dir nicht gefällt da du anfangs noch gar nicht richtig drin bist.

Du kannst dich auch einfach mit Kollegen zusammen setzen und darüber reden was nicht passt.

Wir haben bereits den 22.8, jetzt noch nen Ausbildungsplatz zu finden, vor allem einen der dir Spaß macht und du den nötigen Schulabschluss dafür hast, ist eher unwahrscheinlich.

Die Helferausbildung dauert soweit ich weiß nur 1 Jahr. In ein paar Wochen wirst du merken wie schnell die Zeit rum geht und vielleicht machts dir dann ja doch Spaß mit mehr Erfahrung.

Was du natürlich machen kannst ist nebenbei andre Ausbildungsplätze zu suchen die passen könnten und dich da bewerben.

Doch ich kann dir nur empfehlen mach die Ausbildung solange weiter bis du evtl. einen anderen Platz gefunden hast. Sonst stehst du im blödesten Fall ein Jahr lang ohne alles da. Und hast zusätzlich im Lebenslauf auch noch ne abgebrochene Ausbildung die dir im weiteren Leben immer wieder negativ angehängt werden wird.

Und glaub mir du bist nicht der einzige Azubi der am Anfang der Ausbildung da steht und am Liebsten alles abbrechen will. Die Umstellung von Schule auf Arbeit ist ein riesen Schritt. 

Viel Erfolg,

Anemone95 :) 

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