Ich hatte eben einen Anruf vom Pflegedienst von meiner Mutter bekommen, weil sie die Tür nicht öffnete und wohl auch das Telefon nicht gehört hat. Ich habe denen jetzt das 3. Mal gesagt, das meine Mutter gerne bis 10 Uhr durchschlafen möchte und wenn man im Tiefschlaf ist, dann hör ich sowas normal auch nicht. Es geht ja auch nur darum, das sie die Medikamente bekommt, mehr nicht. Ansonsten geht es ihr gut. Jetzt will man meine Mutter zwingen, ein Schreiben zu unterschreiben, das sie den Schlüssel nicht rausrücken will. Nach Rücksprache mit der Krankenkasse haben wir das Recht (da ich auch die Vollmacht habe), den Pflegedienst zu wechseln, weil das auch langsam an meine Nerven geht. Aber kann der Pflegedienst von meiner Mutter verlangen, das dieses Schreiben unterschreibt? Die pochen sehr doll auf den Schlüssel und ich habe denen nochmal klar gemacht, wenn sie schon sogar am Nachmittag und nicht gegen Abend kommen, dann ist meine Mutter auch manchmal außer Haus und dann wird sich natürlich zurecht beschwert, was ich nicht gut finde. Wenn um 18:30 Uhr vereinbart war, sollen die sich auch dran halten und nicht schon um 15 Uhr oder 16 Uhr kommen. So geht es ja auch nicht. Vielleicht kann mr ja da nochmal jemand helfen? Danke im Voraus.
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Uhrzeiten sollten mit dem Pflegedienst abgesprochen werden und daran sollte man sich auch halten (von Seiten des PD jedenfalls) und wenn sie das nicht auf die Reihe kriegen, muss man den PD wechseln.
Andererseits hat der PD einen straffen Zeitplan, den man aber - meiner Meinung nach - anpassen könnte.
Ich würde dieses Schreiben nicht unterzeichnen, denn es nutzt dem PD ja auch nichts, wenn deine Mutter nachmittags nicht da ist.Und fremde Menschen in der Wohnung zu haben wenn man nicht da ist, ist nicht angenehm.
Müssen die Medis sind gegeben werden und könnte man (falls in Tablettenform) diese auch für eine Woche stellen, so dass deine Mutter selbst weißt wann sie was nehmen muss?

Der Pflegedienst kann der Krankenkasse einen Hinweis darauf geben, dass er seine Leistugnen nicht ordnungsgemäß erbringen kann, weil die Einhaltung fester Zeiten ihm unmöglich ist. Dann muß entschieden werden ob ein anderer Pflegedienst in Frage kommt, oder per Gerichtsverfügung das Selbstbestimmungsrecht des Aufenthaltes der Mutter in teilweise Aufhebung der Generalvollmacht aufgehoben wird und diese in eine geeignete Einrichtung verbracht wird, in der ihr die Pflege, die Sie selber bekanntlich nicht erbringen können, angedeiht.
nichts unterschreiben und den pflegedienst wechseln, die müssen sich auch an die zeiten der zu betreuenden richten...-)

Wechselt den Pflegedienst, denn zu dem sollte man ja schliesslich vertrauen haben und das scheint hier ja nicht zu sein

Dann wechsel oder sie soll unterschreiben das sie keinen schlüssel raus gibt. Dabei geht es um die absicherung der Firma das sie nicht haftbar dafür gemacht werden können wenn deine Mutter ihre Tabletten nicht bekommt.

ich würde auch den pflegedienst wechseln.. das is unglaublich was die sich rausnehmen.. und deine mama soll bloß nix unterschreiben.. leute gibs die gibt es gar nicht.. *man man
Der Pflegedienst muss sich an deine Anweisungen halten. Die bieten eine Dienstleistung an, und wenn der dir nicht zusagt, (weil sie sich nicht an deine Anordnungen halten) kannst du ihn jederzeit wechseln. Sucht euch einen Privaten Pflegedienst. Die sind meiner Meinung nach besser als die Großen.
Ich arbeite selbst im Pflegedienst und weiß, wie schwierig es ist, sich an "abgemachte" Zeiten zu halten. Es ist fast unmöglich.
Wenn man bedenkt, dass jeder Patient den Wunsch hat, zu einer bestimmten Zeit vom Pflegedienst besucht zu werden, dann kann man wohl das Ganze vergessen. Das ist unmöglich.
Wir müssen irgendwo zu einer bestimmten Zeit anfangen und auch zu einer bestimmten Zeit beim letzten Patienten sein. Ich bin abends oft bis 20.30 Uhr unterwegs. Oft kommt etwas dazwischen.
Von daher finde ich deine Forderung schon krass. Wenn ihr euch nicht auch anpassen wollt, dann wird es schwierig. Und warum ist es ein Problem mit der Herausgabe des Schlüssels? Wir haben Schlüssel von unseren Patienten, vor allem, wenn sie nicht immer öffnen (aus welchen Gründen auch immer, manchmal weil sie gestürzt sind und nicht mehr aufstehen können). Denkt doch mal darüber nach.
Crow30 am 28. Oktober 2009 10:10 Also entschuldige mal, Du vergisst wohl, wer Euer Gehalt zahlt, die Patienten und somit haben sie das Recht, darüber zu bestimmen, wer den Schlüssel bekommt und wer nicht. Und wenn die Frau nicht vor 10.00 Uhr belästigt werden möchte, dann hat sich das Personal daran zu halten.
Grobe Antwort von jemanden, der keine Ahnung hat!
@Crow30 So einfach ist das wirklich nicht. Ein Pflegedienst ist ein Dienstleistungsunternehmen und muss die Wünsche vieler Menschen unter einen Hut bringen. Nimm mal an, die haben 20 "Kunden". Jetzt wollen alle 20 um 10.30 Uhr besucht werden. Soll sich das Pflegepersonal von 7 Uhr bis 10.30 Uhr faul auf dem Sofa rumfläzen und sich dann um 10:30 in der Mitte teilen um alle gleichzeitig besuchen zu können? Wenn du einen Handwerker brauchst (auch ein Dienstleister) dann bist du froh, wenn der überhaupt kommt. Da würdest du nicht im Traum daran denken zu sagen "Ich will aber, dass sie um Punkt 10:30 Uhr bei mir sind, ansonsten such ich mir einen anderen.".
PS Ich habe gelesen, sie war öfter wegen Flüssigkeitsmangel im Krankenhaus. Sie wäre verwirrt.
Also könnte es auch andersherum sein, dass der Pflegedienst schon im Rahmen der abgemachten Zeit da war und nicht geöffnet wurde?
Crow30 am 28. Oktober 2009 10:13 Davon steht da oben aber nichts.
In einer von ihr in der Vergangenheit gestellten Frage (Ältere Menschen und Flüssigkeitsmangel)
Klicke auf ihr Profil, dann kommen alle von ihr gestellten Fragen.)
P.S.
In einem solchen Fall, wenn es gehäuft auftritt, dass die zu pflegende Person die Türe nicht öffnet, kann der PD der Krankenkasse einen entsprechenden Hinweis zukommen lassen. Was dann passiert, kann sich der Fragesteller gut denken.
Also einen Pflegedienst, der es nicht schafft zu veraredeten Zeiten zu kommen würde ich wechseln. Das Anliegen des Pflegedienstes einen Schlüssel zur Wohnung zu haben kann ich verstehen. Es mag bei deiner Mutter so sein, dass sie noch sehr fit ist, aber wenn ein Pflegedienst eingeschaltet wird, dann benötigen diese Menschen eigentlich immer irgendeine Hilfe, denn sonst bezahlt die Krankenkasse bzw. die Pflegeversicherung den Pflegedienst ja gar nicht. Die Situation, mit der Mitarbeiter von Pflegediensten häufig konfrontiert sind ist eine Pflegebedürftige Person stürtzt in ihrer Wohnung und kommt nicht mehr hoch. Jatzt kommt um XY Uhr der Pflegedienst und kann ohne Schlüssel nicht in die Wohnung und keiner macht auf. Was tun. Es ist auch Versicherungstechnisch und Strafrechtlich ein Problem. Das geht bis in den Bereich der unterlassenen Hilfeleistung, wenn eine Pflegerin zur verabredeten Zeit vor der Tür steht, keiner macht auf und die geht wieder weg, weil sie keinen Schlüssel hat.

Auf keinen Fall etwas unterschreiben und einen anderen Pflegedienst suchen. Da Deine Mom ja noch nicht so ein schwerer Pflegefall ist, kann das sehr gut auch eine private Kraft tun, die Ihr Euch per Annonce sucht, die sind oft viel netter und nehmen sich mehr Zeit und man kann sich die Person selber aussuchen, Ihr müsst die dann nur über die Minijobzentrale anmelden.
Also ich arbeit auch im Pflegedienst und ich finde auch das es schwierig ist sich an abgemachte zeiten zu halten. Weil es kommt immer etwas dazwischen das evtl. ein anderer Patient einen Schlaganfall hatte oder gestürtzt ist es ist immer etwas. Und mann weiß ja nie ob es einen Patienten gut geht oder nicht und wenn man den Schlüssel hat ist es meiner meinung nach ok wenn ich erst klingle es kommt niemand kurz anrufe es geht keiner ran da mache ich mir dann auch meinesorgen man hoffentlich ist nichts passiert. Und dann kann ich ja die wohnung betreten und schauen ob alles ok ist. Also ich an der stelle würde den schlüssel geben wenn auch nur um schauen zu lassen ob alles ok ist und die medis hinzurichten.
Hallo,also ich würde keinen Schlüssel rausgeben,denn wir hatten es auch gemacht habe Plegebedürftige Eltern,niewieder und ja nichts unterschreiben,ich spreche aus Erfahrung,Alles Gute
wäre auch eine Idee, das könnte ich dann selber machen und Geld sparen.
genau, gibt ja extra so "Schachteln", da kann man morgens-mittags-abends alles einsortieren, dann kauf dir ein paar für die ganze Woche und an einem Tag stellst du die Medis zusammen. Und wenn deine Mutter etwas vergesslich ist, kannst du sie anrufen und fragen ob sie schon genommen hat.
eben genau.