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Pflegedienst macht Druck bei mir - was tun?

gefragt von Eisblume2009 am 19.10.2009 um 12:05 Uhr

Hallo, habe folgendes Problem mal wieder mit dem Pflegedienst für meine Mutter. Der kommt 2x täglich raus, aber nur wegen der Medikamentenvergabe. Jetzt machen die Druck bei mir, weil meine Mutter wohl schon ein paar Mal nicht gehört hat, das geklingelt wurde. Allerdings zu den vereinbarten Zeiten kommen die auch nicht - manchmal nachmittags um 16 Uhr - wo sie auch nochmal einkaufen ist und die Tabletten soll sie auch erst abends bekommen. Meine Mutter weigert sich zurecht in der heutigen Zeit, das sie den Schlüssel nachmachen lässt - weil das ist auch mit Kosten verbunden und für mich mit Fahrerei, weil ich mich schon bei der Hausgesellschaft erkundigt habe und ich muss dann überhaupt sehen, wie ich da- hinkomme und ne Zusatzkarte brauche. Jetzt machen die mir so einen Druck wegen der Schlüssel - und dann drohte er da noch mit, das die notfalls sich was anderes einfallen lassen würden wegen meiner Mutter. Im übrigen habe ich die Generalvoll- macht und ich habe auch nein gesagt, mit der Schlüsselrausgabe und ich weiß auch, das man die nicht rausrücken muss, wenn derjenige noch fit ist. Kann der Pflegedienst wirkllich so ein Druck ausüben? Ich sollte mich noch mal mit meiner Mutter zusammensetzen, aber mehr als nein werd ich nicht bekommen und ich hätte nur bis morgen Frist. Ist das rechtens? An wen kann ich mich wenden?


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Elster79
beantwortet von Elster79 am 19. Oktober 2009 12:07
2x
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habt ihr keinen anderen pflegedienst? nein so geht das nicht, der pflegedienst ist dienstleister und muss sich nach euch richten, nicht andersrum

Kommentar von Eisblume2009 am 19. Oktober 2009 12:08

wir haben genug Auswahl - sollte ich die Krankenkasse informieren? Ich stehe schon total jetzt unter Starkstrom, weil die gedroht haben, sich was anderes einfallen zu lassen, aber sie halten sich auch nicht an d ie vereinbarten Zeiten und kommen wann sie möchten und meine Mutter muss öfter mal selber Tabletten nehmen. So geht es doch auch nicht oder?

Kommentar von Aae55b89c3f266f73ba2d36f48e932b3smallElster79 am 19. Oktober 2009 12:09

ja, informiere die krankenkasse und wechsel den pflegedienst...ich würd mich nicht auf deren erpressungen einlassen...


joerg1611
beantwortet von joerg1611 am 19. Oktober 2009 12:08
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Nachfragen bei der Krankenkasse. Das hört sich irgendwie komisch an.......

Kommentar von Eisblume2009 am 19. Oktober 2009 12:09

ich will ja nix sagen, aber 2 Leute pochen auf die Schlüssel und meine Mutter ist gut betucht und hat auch Wertsachen in der Wohnung. In der heutigen Zeit würde ich auch keinen mehr unbedingt die Schlüssel überlassen. Selbst nicht meinen Nachbarn.

Kommentar von A478ae03b04e492f32191c91bdb29bf4smallfirstguardian am 19. Oktober 2009 12:18

Kann man die "Wertsachen" nicht in einen Raum der Wohnung bringen, zu dem der Pflegedienst dann keinen Schlüssel erhält? - Sie scheinen das Problem ein wenig zu überstrapazieren!


Pfannekuchen
beantwortet von Pfannekuchen am 19. Oktober 2009 12:08
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Ich kann dir nicht genau sagen ob die so einen druck machen dürfen, aber es ist doch unverschämt wenn die nicht zu den vereinbarten Zeiten kommen, da hätte ich schon längst den Pflegedienst gewechselt...


Wolpertinger
beantwortet von Wolpertinger am 19. Oktober 2009 12:11
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Ich verstehe dein Problem nicht.

Wenn DU und deine Mutter mit dem Pflegedienst nicht zufrieden seit, warum wechselt ihr nicht den Dienstleister?

Auch verstehe ich das Problem mit dem Schlüssel nicht?

Wenn ich dem PD so wenig vertrauen entgegen bringen würde, würde ich diesen nicht beschäftigen.

Klar will der PD einen gesicherten Zugang zur Wohnung haben.

Jedes mal wenn sie deine Mutter anfahren und diese nicht öffnet, ist die Pflegekraft in der Verantwortung, erstens kann sie den Auftrag des Arztes nicht erfüllen, das hat folgen für deine Mutter und ihre Gesundheit und zweitens was der Pflegekraft wahrscheinlich mehr sorgen macht, ist dass sie nicht wissen kann dass deine Mutter einkaufen ist.

Es könnte genauso gut sein, dass sie nach einen Sturz/Herzinfarkt/Schlafanfall in der Wohnung liegt und sie sich keine Hilfe holen kann.

Ich würde davon ausgehen, dass der PD das beste meiner Mutter will und ihnen nicht so ein misstrauen entgegen bringen.

Kommentar von Eisblume2009 am 19. Oktober 2009 12:13

ja das ist schon wahr, aber die machen jetzt permanenten Druck und setzen mich auch grad unter Druck, obwohl ich selber derzeit gesundheitlich ein wenig angeschlagen bin. Am besten werde ich gleich mal direkt die Krankenkasse einschalten, immerhin kassieren sie die ja die Kohle dafür und die sollen sich gefälligst an die Zeiten halten. So geht es ja auch nicht und mir ne Frist bis morgen geben, ist ja auch wohl ein wenig ausverschämt und regen sich dann noch über einige Kleinigkeiten auf.

Kommentar von B7d6abe5fe68484f92d05ef92d30f748smallWolpertinger am 19. Oktober 2009 12:16

Was ihr auch noch bedenken solltet, ist das ein Pflegedienst nicht genau an die Zeiten halten kann, dass ist unmöglich.

Dieser Dienstleister arbeitet mit Menschen, da kann es sein, dass mal ein paar Patienten im Krankenhaus sind man weniger Zeit für die Tour benötigt oder aber auch dass man mal länger für die Tour braucht, weil z.B jemand nicht geöffnet hat und man versucht den jenigen zu erreichen.

Etwas Verständnis auf Beiden Seiten (PD bzw. Pflegeachkraft-Patient/Angehöriger) ist bei so einen Verhältnis wichtig.


firstguardian
beantwortet von firstguardian am 19. Oktober 2009 12:16
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Der Pflegedienst kann der Krankenkasse einen Hinweis darauf geben, dass er seine Leistugnen nicht ordnungsgemäß erbringen kann, weil die Einhaltung fester Zeiten ihm unmöglich ist. Dann muß entschieden werden ob ein anderer Pflegedienst in Frage kommt, oder per Gerichtsverfügung das Selbstbestimmungsrecht des Aufenthaltes der Mutter in teilweise Aufhebung der Generalvollmacht aufgehoben wird und diese in eine geeignete Einrichtung verbracht wird, in der ihr die Pflege, die Sie selber bekanntlich nicht erbringen können, angedeiht.


Kommentar von Eisblume2009 am 19. Oktober 2009 12:58

da sie soweit noch fit ist, wird dies nicht möglich sein und ich möchte das natürlich auch nicht. Dann gäbe es wieder Zoff und Stress und den kann ich derzeit auch nicht gebrauchen. Für e in Heim isse noch zu fit.

Kommentar von A478ae03b04e492f32191c91bdb29bf4smallfirstguardian am 19. Oktober 2009 13:52

Dann sollte sie auch so fit sein, die Türe zu öffnen, wenn jemand klopft oder klingelt - ansonsten wäre es mit der Fitness wohl doch nicht weit her!


umsorgtwohnen
beantwortet von umsorgtwohnen am 20. Oktober 2009 14:04
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Das Problem ist, dass Ihre Mutter das Haus verlässt oder das Klingeln nicht hört oder hören will. Am einfachsten ist es, tatsächlich dem Pflegedienst einen Schlüssel zu überlassen. Aus unserer Erfahrung gehen die Pflegedienste sorgsam mit den Schlüsseln um. Wenn Sie niemanden mehr vertrauen, können Sie nur dafür sorgen, dass ihre Mutter zu den vereinbarten Zeiten die Tür öffnet. Es darf nicht sein, dass der Pflegedienst um 16:00 Uhr zur Medikamentengabe kommt, wenn die Pillen zu einem späteren Zeitpunkt genommen werden sollen. Wenn die Medikamente mal eine Stunde früher oder später verabreicht werden, ist dies eigentlich kein Problem, weil sich im Blut ein Wirkstoffspiegel aufgebaut hat. Mit der Generalvollmacht, die Sie auch nutzen, haben Sie die Verantwortung für die Gesundheit Ihrer Mutter übernommen. Sie sind verpflichtet dafür zu sorgen, dass die Medikamente gegeben werden können. Es zeichnet den Pflegedienst aus, dass er sich darum kümmert, notfalls die Verantwortung auf eine andere Person übertragen zu lassen, die sich durchsetzen kann. Ihre Mutter möchte gern alles im Griff behalten. Nach Ihrer Beschreibung ist sie dazu nicht mehr in der Lage. Sie bestimmen was passieren soll, auch wenn Ihre Mutter sich sträubt. Es ist nicht einfach, aber es ist Ihre Verantwortung.


Gille
beantwortet von Gille am 19. Oktober 2009 12:08
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Könnt ihr einen Einwurfschlitz in die Tür einbauen oder die Klingel noch mit einem Lichtsignal koppeln? Irgendeine Lösung wird es sicher geben!


anonym
beantwortet von herzele007 am 19. Oktober 2009 12:08
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Also erstens hast du recht du musst keinem einen Schlüssel geben wen du das nicht möchtest ich würde den spieß jetzt umdrehen und denen die pistole auf die Brust setzen und sagen entweder sie kommen zu den vereinbarten zeiten wo ausgemacht sind(So weiß auch deine Mutter wann es ungefähr klingeln müsste)oder du suchts dir einen anderen Pflegedienst der kooperativer ist.Die Pflegedienste reisen sich um die Kunden da bist du auf so einen nicht angewiesen


Ysobel
beantwortet von Ysobel am 19. Oktober 2009 12:09
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Kannst du Deiner Mutter nicht die Medikamente in so einer Wochendose verteilen, das sie sie alleine nimmt? Das mit dem Pflegedienst ist halt doof. Oft können die sich ja auch gar nicht an genaue Zeiten halten, das kann ich auch verstehen. Einen Schlüssel kann man trotzalledem nicht verlangen. Vielleicht kann man vorher kurz anrufen, wenn sie auf dem Weg zu deiner Mutter sind?

Kommentar von Eisblume2009 am 19. Oktober 2009 12:11

so eine Dose hat sie bereits, aber da sie alleine lebt und ich nicht mal eben hinhusten kann, hat sie die schon ein paar Mal vergessen, darum haben wir das mit dem Pflegedienst machen müssen, weil er uns auch vor 2 Jahren vom Krankenhaus aufgezwängt wurde. Da konnten wir leider nix machen.


LouiseAn
beantwortet von LouiseAn am 19. Oktober 2009 12:15
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Die Sache ist nicht so ganz schön. Mit einem Schlüssel wäre ich auch vorsichtig. Für mich ist in Deiner Frage unverständlich Ein Pflegedienst nur um Medikamente zu geben???

Kommentar von Eisblume2009 am 19. Oktober 2009 12:57

ja das wurde uns damals wie gesagt auch über unseren Kopf entschieden vo m Pflegedienst. Meine Mutter hat die bereits heute morgen selber genommen.

Kommentar von B7d6abe5fe68484f92d05ef92d30f748smallWolpertinger am 19. Oktober 2009 14:47

Was bedeutet den nur um Medikamente zugeben?

Die regelmäßige Einnahme der Medikamente ist für die Therapie wichtig.

Medikamente Falsch eingenommen, in einer zu geringen Dosis oder z u hohen Dosis oder unregelmäßig kann schwerwiegende Folgen haben.

Da ist es, wenn die Complience nicht mehr gegeben ist ganz und gar nicht übertrieben einen Pflegedienst kommen zu lassen.


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