Leider bin ich da wirklich nicht so auf dem laufenden - aber ihr bestimmt. Danke für die antworten.
Für die Christen wird an Pfingsten sozusagen die Geburtsstunde der Gemeinde gefeiert.
In der Bibel kannst Du das in der Apostelgeschichte 2 nachlesen.
Die Jünger und Anhänger Jesu waren versammelt. Petrus hatte eine Predigt gehalten. Viele (3000) waren beim damaligen Ereignis zum Glauben gekommen.
Gott sandte seinen Heiligen Geist, der sichbar in Form von Feuerzungen auf die Gläubigen kam.
Viele Juden waren damals zugegen und jeder hörte die Predigt in seiner eigenen Sprache.
Gruß wiele

In der Apostelgeschichte, Kapitel 2 heißt es dazu: "Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab..."
Dieses Ereignis gilt bis heute als "Geburtstag der Kirche".
Eng mit dem Pfingstfest verbunden ist die Taufe, in der ebenso der Geist Gottes auf die Menschen herabkommt.
Pfingsten ist auch der Abschluß der Osterzeit.
Sternenfee am 23. Mai 2007 22:51 Davon hab ich noch nicht gehört, das die Taufe mit Pfingsten verbunden ist? Der Heilige Geist erfüllt den Menschen, wenn er sich bekehrt und das kann auch ohne Taufe geschehen.
Mit Pfingsten ist die Taufe in folgender Weise verbunden: Zu Pfingsten sandte Gott seinen Heiligen Geist. Jeder der nun gläubig wird, bekommt auf grund seines Glaubens den Heiligen Geist. Als äußeres Zeichen kann der Mensch seinen Glauben durch die Taufe bekennen.
Gruß wiele

Das Wort "Pfingsten" kommt vom griechischen "pentekoste", was "der fünfzigste Tag" bedeutet.
Das Pfingstfest folgt somit 50 Tage nach dem Ostersonntag, der eigentliche Festtag ist demnach der Pfingstmontag.
Am 50. Tag nach Ostern ist den Aposteln der Heilige Geist erschienen.
Edgar Niklaus am 22. Mai 2007 10:07 Heiliger Geist erschienen ist korrekt.

Hier die ausführliche Antwort - dem Heiligenlexikon entnommen:
Das Pfingstfest ist 50 Tage nach dem Osterfest. Diese Zeitspanne wurde aus der jüdischen Tradition übernommen, das Fest war dort zunächst das Fest der Darbringung der Erstlingsfrüchte im Tempel (2. Mose 23, 16); später als "Wochenfest" bezeichnet (2. Mose 34, 22): immer stärker trat als Inhalt das Danksagen für die Gesetzgebung am Sinai (2. Mose 19 - 24) in den Mittelpunkt. Das Passahfest war in der Erinnerung an den Auszug aus Ägypten die Feier der Unabhänigkeit des Volkes Israel, das Wochenfest wurde immer mehr das Dankfest für die Verkündung der Thora, der "Verfassung" des Volkes vor Gott. Wohl erst im Jahrhundert vor Christi Geburt wurde es 50 Tage (daher der Name: griechisch "Pentekoste", der "50. Tag") nach dem Passah-Fest angeordnet.
Pfingsten in der Kirche ist das Fest des Heiligen Geistes, der auf die Apostel herabkam, als diese in Jerusalem versammelt waren (Apostelgeschichte 2). Lukas gebrauchte die Erzählelemente der Ereignisse am Sinai für seine Schilderung des Geschehens am Pfingsttage und wollte so deutlich machen: was am Sinai für das jüdische Volk geschah, das wiederholte sich Pfingsten für alle Völker: eine neue Gesetzgebung, das Gesetz der Liebe für das "neue Israel", die Kirche. Auch die Sprachverwirrung, die beim Turmbau zu Babel erfolgt war (1. Mose 11, 1 - 9), wurde nun durch die eine Sprache des Geistes überwunden, Verständigung wurde neu möglich unter Menschen und zwischen Mensch und Gott (Apostelgeschichte 2, 6). Pfingsten bildet im Kirchenjahr den Abschluss des Osterfestkreises.
Im 6. Jahrhundert wurde eine Taube zum Symbol des Heiligen Geistes und damit auch für Pfingsten. Im Mittelalter wurde der Heilige Geist auch in menschlicher Gestalt dargestellt, Papst Urban VIII. untersagte im 17. Jahrhundert solche Darstellungen.