Pferdekopf im Galopp herunter bekommen?

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8 Antworten

Hallo Fummy,

Bist Du die einzige, die das Pferd reitet? Es wäre interessant, zu wissen, ob das Pferd unter einem besseren Reiter ( entschuldige, aber es gibt immer jemand, der es besser kann 😉) das gleiche Verhalten zeigt.

Auch kann man von hier aus nicht sehen, ob das Pferd in den anderen Gangarten wirklich durchs Genick geht, oder nur den Kopf runter tut. 

Wenn das Pferd im Gelände so galoppiert, wie Du es gerne möchtest, wird es auch dem Platz wohl an deinem Sitz / und oder daran liegen, dass das Pferd nicht genügend ausbalanciert ist.

Reite auf dem Platz im Entlastungssitz, nimm für dich Sitzschulung und für das Pferd Beritt in Anspruch, damit es professionell ins Gleichgwicht gebracht wird und lernt, vertrauensvoll auch im Galopp die Reiterhand zu suchen - was es allerdings auch nach entsprechender Ausbildung nur tun wird, wenn du es nicht enttäuschst. Andernfalls hat es in einem Ausbinder immer noch mehr Hilfe als in einer unsteten Reiterhand - auch wenn ich jetzt für diese Aussage hier mit Beschimpfung rechnen muss....

Was die Ausbinder angeht - da streiten sich Welten. Entweder Du läßt dich auf das Konzept deines Reitlehrers voll und ganz ein, oder Du suchst dir einen anderen. Weder für dich, noch für ihn, noch für das Pferd wird es jemals eine befriedigende Situatuion geben, wenn die Zusammenarbeit nicht harmonisch ist.

Unter dem Strich mein Rat : es ist doch nicht dein eigens Pferd - auch, wenn Du uns nichts dazu gesagt hast, wie er darüber denkt: handle so, wie es der Eigentümer von Dir erwartet!

Viel Erfolg!😊

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Egal was Du so alles im Internet siehst oder liest - es ersetzt keinen guten Unterricht. Bei reiterlichen Problemen - und genau das ist das in Deinem Fall- brauchst Du jemanden, der Dir fundiert erklärt und Deine Fehler korrigiert. 

Ich vermute mal, dass das Pferd den Kopf hochnimmt und den Rücken wegstreckt. Aber es ist reine Vermutung.

Du brauchst Unterricht. Korrektur von jemandem, der das qualifiziert macht und keine Youtube-Videos, oder diffusen Ratschläge von Leuten, die Dich nicht reiten sehen. 

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Meine RL lässt mich nie lange galoppieren. Meine Stute hat Galopprobleme, das liegt an ihrem angeborenen Hase-Hüpfgalopp, an ihrem kurzen, festen Rücken.

Meine RL lässt mich galoppieren, nach höchstens sechs Sprüngen durchparieren, wieder angaloppieren, wieder durchparieren, wieder angaloppieren.

Da sie zudem auch ausgebildete Osteopathin ist und bekannt dafür, ein Pferd nach biomechanischen Grundsätzen auszubilden - bis S - glaube und vertraue ich ihr.

Ob es für dein Pferd das Richtige ist, weiß ich natürlich nicht. Vermutlich braucht dein Pferd den hohen Kopf erst mal für seine Balance. Ihn künstlich runterzubinden, ist sicher das Verkehrteste, was man machen kann.

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Auch ich mag hilszügeln nicht, aber bei genau dem Problem hab ich auf meinen Trainer gehört, der sagte :martingal oder schlaufzügel~ nach drei Tagen hatte sie ihr Gleichgewicht gefunden und alles war gut. habe montagddie alten Dinger ganz hinten völlig bereift im Schrank gefunden und in die Tonne gepackt...

Mach vorher doppellonge damit, nur schritt und trab und galoppier tatsächlich anfangs nur wenige tritte.

Viel Erfolg

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Für mich klingt das nach einem Kraftproblem.

Ich habe das geübt, indem ich nur aus dem Schritt angaloppiert bin und dann auch nur einen einzigen Galoppsprung. 

Aber der muss sitzen. Wenn das Pferd das korrekt macht, fühlt sich das zuerst wie steigen an. 

Zusätzlich korrekt longieren (siehe Longenkurs Babette Teschen) und viel Schrittarbeit, denn Schrittarbeit ist Galopparbeit. 

Wenn der Kopf unten ist, geht das Pferd nicht automatisch korrekt über den Rücken. Andersrum wird ein Schuh draus - geht das Pferd korrekt über den Rücken, dann kommt der Kopf ganz von selbst in die richtige Position. 

Den Trainer würde ich übrigens wechseln. 

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du solltest dir als erstes mal darüber klar werden, was genau du willst. ich lese die ganze zeit nur "kopf runter". wozu? warum? wohin runter?
wo der kopf ist, ist letztendlich völlig wurscht, weil das pferd, solange es nicht über den rücken geritten wird, den kopf immer wieder hochreissen wird. einen trainer, der mir dann ausbinder empfiehlt, würde ich rausschmeissen. so viel inkompetenz auf einen haufen gibts ja nicht....

was du tust?! das pferd am kappi longieren,um die richtigen muskeln zu trainieren. für den galopp am zügel braucht dein pferd ganz andere muskeln wie im schritt oder trab.
viele übergänge, auf die hinterhand bringen, vernunftige stellung und biegung erarbeiten. daraus dann angaloppieren. aber richtig, du fängst immer wieder bei null an. nur weils das im trab kann, gehts noch lange nicht im galopp.
viel geduld und erfolg:)

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Erstens reitet man ein Pferd von hinten nach vorne, d.h. du musst zuerst erreichen, dass das Pferd die Hinterhand mitnimmt, das Becken abkippt und dadurch den Rücken aufwölbt, nur dann (!!) ist das Pferd in der Lage, den Hals ab dem Widerrist fallen zu lassen.

Das, was du als "durchs Genick gehen" bezeichnest ist nichts weiter als den Hals krumm machen und schön hinstellen, hat aber mit reellem Reiten absolut nichts zu tun, weil du am falschen Ende des Pferdes anfängst - nämlich vorne. Der Motor des Pferdes ist aber die Hinterhand, also zuallererst die Hinterhand aktivieren, dabei auf den Takt achten, das Pferd von sich aus an den Zügel treten lassen. Das gilt für jede Gangart.

Zweitens wirst du ohne anständigen Reitunterricht, in dem u.a. dein Aitz korrigiert wird, definitiv nicht weiterkommen.

Hilfszügel, Schwämmchen ausdrücken und abspielen/runterspielen würden hier allerhöchstens das Problem vertuschen.

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Ich hatte so ein Problem mit meinem Pferd zwar noch nie, würde mich aber der Meinung von Viowow anschließen.

klar ist es besser wenn ein Pferd toll durchs Genick läuft und auch den Kopf beim Galopp nicht hochreißt, aber erzwingen kannst du so nix.

Ich finde auch den Tipp mit dem Ausbinder quatsch.

Hast du noch andere Personen dort die du um Hilfe fragen könntest?

Wünsch dir viel Glück  :)

Das klappt schon! :)

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