Pferd zeigen wer hier der Boss ist?

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17 Antworten

Keine Ahnung, wie man das dem Pferd zeigt. Ich halte von dem ganzen Boss-Geschwafel auch nichts und diese Ideologie ist zudem auch veraltet und längst widerlegt. Und hat soooooo´n Bart.  Gähn.

Ich komme sehr gut mit meinem Pferd zurecht, aber ich mache mir keinen Gedanken darum, wer wen bewegt, ob mein Pferd hinter mir geht oder neben mir, etc...ob es mit den Ohren wackelt. Meine Stute ist cholerisch und wird schnell wütend. Wenn sie sich vergisst und nach mir schnappt, dann bekommt sie einen eingescheppt. Fertig. Aber ich denke nicht darüber nach, wer jetzt der Boss ist.

Ich habe eine Beziehung zu meinem Pferd, die von Vertrauen geprägt ist und ganz bestimmt nicht vom Boss sein.
Ich denke mir, das Entscheidende beim Umgang mit Pferden ist eine hinreichende Konsequenz, aber vor allem die Abwesenheit von Angst.

Ich halte es mit Mark Rashid, der ebenfalls kein Fan der "Ich Cheffe - du nix" Ideologie ist. Er sagte, dass er den Verdacht hat, dass die ausgesprochenen Bosse in Wahrheit Angst haben, diese sich aber selbst nicht eingestehen und durch markiges Auftreten verschleiern wollen.
Und da hat er recht.

Es ist die Abwesenheit von Angst, die das Verhältnis von Mensch/Pferd charakterisiert. Sonst nix.

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Gleichmäßig konzequente Behandlung - wenn Pferd sich auf die Anweisungen und Taten des Menschen verlassen können, dann sieht es diesen Menschen mit Führungsqualitäten und fügt sich ihm an.

Rituale, gleiche Zeiten und immer gleiche Arbeitsabläufe helfen dem Pferd sehr gut. Pferde sind Gewohnheitstiere. In der Arbeit selbst sollte aber Abwechslung sein.

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Durch sehr gute Kenntnisse des Pferdeverhaltens und einen konsequenten Umgang, normalerweise mit liebevoller Konsequenz, außer wenn das Pferd Dich ernsthaft durch Beißen, Treten, Ansteigen, an die Wand drücken, etc. gefährlich bedrängt. Dann muss Deine Reaktion aber sofort kommen, damit das Pferd es verstehen kann. 

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Was soll der Sinn hinter so etwas sein? Das Pferd soll vertrauensvoll auf Deine Signale achten, das genügt. Dazu musst Du ihm nicht durch irgendwelche Tricks oder Aktionen irgendwas beweisen, sondern nur im täglichen Umgang konsequent, verlässlich und klar zeigen was Du möchtest und was nicht.

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Kommentar von anoniaaa
25.12.2015, 23:51

Ein Pferd muss wissen wer der Boss ist! Sonst verarscht es dich nach Strich und Faden und macht was es will! Was hast du studiert? Pferdekunde? Pff!

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Kommentar von hupsipu
25.12.2015, 23:57

Also meine Pferde haben mich in den letzten 25 Jahren noch nie verarscht, und keins von denen wurde bei Vollmond auf ner dunklen Waldlichtung von mir mit irgendwelchen Boss-Aktionen belästigt. Wie gesagt: liebevolle Konsequenz und Verlässlichkeit, fertig ist die Laube. Alles andere ist Möchtegern-Getue von Leuten die ihre eigene Unsicherheit im Umgang mit Pferden verstecken wollen.

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Wenn dein Pferd Vertrauen in dich hat,sich auf dich verlassen kann und du immer liebe,bestimmte und konsequente Kommandos gibst und auch so mit ihm umgehst,erst dann wirst du die die Chance haben sein "leittier " zu werden und das es dich respektiert.so ist es auch in der Herde der Pferde. jedes Pferd weiß ,dass es sich auf das leittier jederzeit verlassen kann,es es Schütz und  jederzeit eine KLAHRE UND KONSEQUENTE "Richtlinie" bekommt

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wenn du "boss " sein willst, solltest du vllt eine hohe position in einem büro anstreben.... aber reiten oder mit pferden umgehen solltest du dann lieber nicht.
nicht umsonst gibt es "führungsseminare" für die chefetagen. damit sie lernen , das man eben nicht "boss " ist, sondern es schlicht und ergreifend reicht, ehrlich, konsequent und liebevoll zu sein. immer 100%einschätzbar.
damit "führst" du sowohl ein pferd als auch andere menschen....

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Du musst eine gerade Haltung dem Pferd gegenüber haben und dich  Selbstbewusst zeigen natürlich musst du auch genaue Kommandos geben. Du darfst auch keine Angst vor dem Pferd haben weil sie das merken.

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also mal von gannnz am anfang: pferde sind wie du weisst herdentiere, das heisst es gibt ein leittier und dann die tiere die sich nach unten hin immer weiter unterordnen. das pferd fühlt sich in der herde am sichersten. und warum? weil das leittier dafür zuständig ist die herde zu warnen und zu schützen. pferdeherden in der natur sind da noch das beste beispiel. wenn das leitpferd in einem absolut gefährlichen gelände durchspaziert , wird das die gesamte herde auch tun. das heisst wenn du das "leittier" bist, tut dein pferd das auch. und da kommt dann die kunst des reiters ins spiel. es ist eine verdammt schwierige aufgabe das leitier eines pferdes außerhalb der herde zu werden. desswegen sollte man auch sofort wenn man das pferd vom paddock etc holt, darauf achten dass es aufmerksam auf einen ist. denn eigentlich hat es ja keinen grund dazu. es steht in der herde und ist in sicherheit. es sollte also nicht einfach weiterfressen sondern auf dich achten. tut es das kannst du es auch ein wenig dafür loben.eines der wichtigsten dinge ist die richtige führposition. ideal wäre wenn du an der schulter bzw ein wenig vor der schulter des pferdes läufst. somit kannst du seine ohren beobachten und wenn es nach vorne weg will, an der schulter bremsen. gut dafür sind die stop und weitergehen übungen. auch sollte das pferd den ersten schritt tun. klar soll es niemals von alleine loslaufen und dich mitziehen,genau da ist nämlich der punkt den viele menschen machen. das pferd soll NICHT einfach los gehen und DICH hinterherziehen. aber fast jeder mensch geht selbst einfach los und "zieht" das pferd hinterher.es sollein miteinander sein. das pferd soll motiviert sein und den ersten schritt tun wenn du es sagst aber du bestimmst die richtung und geschwindigkeit. das funktioniert nach der zeit von alleine aber anfangs kannst du am strick rütteln so das es vorwärts geht. hilfreich ist das ganze gerade dabei wenn du enge kurzen oder sonstiges gehen willst. das pferd bewegt sich um dich herum, nicht andersrum. das gleiche passiert in der herde auch. das leittier würde niemals um ein rangniedriges herumlaufen.wenn du dein pferd loben möchtest dann gönn im ganz einfach mal ne pause. atme hörbar und tief aus, senk den kopf und lass die schulltern hängen. dein pferd merkt sofort dass die angespanntheit und konzentration mal kurzzeitig abfallen kann. ruhe ist dem pferd am liebsten. man könnte 10000 mögichkeiten aufzählen um durch einfache alltagssituationen das pferd und vorallem auch einen selber zu schulen. denn es ist viel zu schnellpassier dass man da mal nen fehler macht. sobald du deinem pferd einmal vorrang lässt nutzt es das aus. in der herde kämpfen die tiere nun auch um die ranghöhe. damit will ich jetzt nicht sagen dass du das pferd runtermachen sollst und respektloses verhalten an den tag legen sollst. das ganze kommt immer aufs pferd an. es gibt einmal die pferde die so zurückhaltend sind, dass man vorsichtiger mit seinem verhalten umgehen sollte aber dennoch ein leittier sein sollte, da gerade diese unsicheren pferde jemanden brauchen der ihnen sicherheit gibt. und dann ggibt es die pferde die sehr dominant sind und jede chance nutzen um sich als ranghöherer zu beweisen. diese brauchen natürlich mehr konsequenz . da muss man sich im insgesamten einfach selber versuchen. die ziele sind : sicherheit ermöglichen, konsequenz und ausgeglichener respekt.

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Kommentar von friesennarr
26.12.2015, 10:44

Du kannst kein "Leittier" werden, weil du kein Tier bist.

Es gibt in einer "Herde" niemals nur einen Chef - eine "Herde" setzt sich aus mehreren Familien zusammen, wo jeder seinen Chef hat.

Eine Familie setzt sich in der Regel aus 2 bis 4 Tieren zusammen und ist niemals eine Gruppe von 15 Tieren.

auch sollte das pferd den ersten schritt tun. klar soll es niemals von alleine loslaufen

Pferd darf nie den ersten Schritt tun, Pferd sollte so auf den Menschen reagieren, das es genau den Vorgaben folgt.

in der herde kämpfen die tiere nun auch um die ranghöhe. damit will ich jetzt nicht sagen dass du das pferd runtermachen sollst und respektloses verhalten an den tag legen sollst.

Die Pferde kämpfen nie um die Ranghöhe sondern um ihre Stellung selbst, Pferde werden mit ihrem Rang geboren und können sich auch nur in diesen einfügen.

Einen evtl. Stellungskampf würdest du als Mensch haushoch verlieren.

P.S. Dein Text ist mehr als schwer zu lesen.

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Das Pferd weiß, dass es der Boss ist. 

Es wiegt ungefähr 500kg mehr als du und du kannst nichts machen, wenn es sich gegen dich wendet.  

Einzig und allein die Gutmütigkeit der Pferde ist es, die uns an den Tieren rumdoktoren lässt, ohne dass sie sich gegen uns stellen.  

Dein Pferd muss durch Konsequenz und Vorhersehbarkeit lernen, was du möchtest und was nicht. 

Von Natur aus ordnen sie sich lieber unter, weil man sich da um nichts kümmern muss. Du musst also jemand sein, dem sie sich anschließen können, weil du vor jeder Gefahr beschützt und immer verständnisvoll und souverän reagierst. 

Mit ständig Gewalt geht da nichts. 

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Um dem Pferd zu zeigen dass du der Boss bist,musst du dies von Anfang an tun,da das Pferd sonst nicht mehr richtig unter Kontrolle gebracht werden kann.Wenn man bei dem Pferd meiner Freundin nicht sofort eingreift,dann geht sie mit dir einfach spazieren.Ich weiß nicht ob dass jetzt die passende Lösung ist,aber meine Freundin hat ihr mit Bestrafung und Belohnung gezeigt wo es lang geht...

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Kommentar von Dahika
26.12.2015, 13:05

Kontrolle. Wenn ich das Wort schon höre.... Ein Pferd wiegt bis zu einer Tonne, je nach Rasse. Man kann es nicht kontrollieren! Je eher man sich das klar macht, um so besser. Wer auf Kontrolle setzt, lebt gefährlich. Was passiert, wenn der Kontrollverlust einsetzt?  Dann muss man auf die Beziehung setzen, auf das Vertrauen. Beziehung, Vertrauen trägt, Kontrolle ist ein sehr dünnes Eis.

 

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Kommentar von Lomyl
26.12.2015, 19:38

Beziehung und Vertrauen sowieso,wer weiß ob ein Pferd vertrauen oder Beziehung überhaupt kümmert..

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Ein  Pferd muss nicht lernen wer der Boss ist, sondern  wo die Grenzen sind... Ein Pferd ist nicht mit Dominanz  zu erobern, sondern mit Intelligenz. Ein Mensch hat dem Pferd im Ernstfall  sowieso  nichts  gegenüber  zu stellen

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Kannst du dich mal bitte richtig ausdrücken, damit wir dir eine gute Antwort geben können?

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Das muss von Anfang an passieren !

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Was macht er denn, dass du meinst dies sei notwendig?

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Also wenn es dich wegdrengekt zum beispiel dann schubs es kräftig weg. Wenn du auf gewalt versichten willst dann versuch es doch mal mit anbrüllen. Beim hufe auskratzen wenn es den huf immer wegzieht dann schrei es einfach an mit starker stimme. Ansonsten ab und zu nen klaps. Aber vergiss nicht es zu loben wenn es was gzt macht und ihm trotzdem liebe und vertrauen zu schenken

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Kommentar von hupsipu
25.12.2015, 23:48

Na wenn Du 600 kg wegschubsen kannst hoffe ich nur, dass die dann nicht zurückschubsen... Und brüllen ist gegenüber Menschen wie auch Tieren immer die Reaktion von Leuten, die nicht mehr weiterwissen...

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Kommentar von hupsipu
26.12.2015, 11:19

Ich hab auch gar nichts gegen klare Worte, die dürfen auch mal schärfer sein. Aber brüllen? Näh.

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Kommentar von Viowow
26.12.2015, 17:18

ach du je, in welchem jahrhundert bist du denn hängen geblieben, anoniaaa...

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Gar nicht. Pferde werden so trainiert, dass sie sich freiwillig reiten lassen. Also mit belohnungen. Im endeffeckt sind sie so immer noch ihr eigener herr. Sie machen nur mit, da sie es mögen das man mit ihnen etwas unternimmt.

Früher wurden sie geschlagen und gequält um sie gefügig zu machen.


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Kommentar von friesennarr
26.12.2015, 10:50

Ich habe noch nie gehört, das man "früher" die Pferde nur geschlagen und gequält hat um sie gefügig zu machen, das ist unrechtmäßig verallgemeinert.

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gar nicht ... du musst sein Vertrauen gewinnen

also gib ihm was zum essen und stell dich vor ihm hin so das es dich sieht

genauso beim aufsitzen dann strecheln das es sich an dich gewöhnt

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Kommentar von friesennarr
26.12.2015, 10:48

Wer mir zu essen gibt ist mein Sklave, nicht mein Meister.

So wird das wohl kaum gehen.

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